was ist der unterschied zwischen einer handy-kamera blende und einer DSLR blende?

7 Antworten

sagt's doch noch einfacher Länge:Dicke des Objektivs=Blende

Handy 3mm:1,5mm= Blende 2

highend Teleobjektiv SLR sehr lichtstark 100mm:50mm = Blende 2

beides Blende 2

Rate mal, was normalerweise bessere Bilder macht...

Grob vereinfacht aber Prinzip stimmt.

Eine Blende ist nicht wirklich genormt. Die Blende gibt das Verhältnis von Brennweite zur Blendenöffnungsweite an und da dein Handy eine ganz andere Brennweite als deine Kamera hat liegt hier der Grund für die andere Blende. Und dein Handy wird NIEMALS bei wenig Licht an deine Spiegelrefelx rankommen (deine Kamera hat einen viel besseren und größeren Bildsensor, was sich bei Dunkelheit positiv auswirkt).

Die Blende wird immer im Bezug zur Brennweite angegeben. Die Normalbrennweite ist bei Handys oft nur 3mm, bei DSLR / DSLM oft zwischen 25mm und 50 mm. D.h. die Blende ist bei gleichen F-Wert bei Handys wesentlich kleiner als bei Systemkameras oder DSLRs. Entscheidend ist die "Größe" des Systems, also die Fläche des Bildsensors. Die Brennweite kann man einfach über die Größe des Bildsensors skalieren.

Bei der Blende wird es noch komplizierter: Neben der Lichtmenge regelt die Blende auch die Schärfentiefe. Bei einem kleinen Sensor ist diese extrem hoch (auch der Hintergrund ist scharf, wenn der Fokus auf ein nahes Objekt liegt), auch wenn die Blende weit geöffnet ist. Bei einer Systemkamera oder DSLR mit großem Sensor ist dies anders. Hier Ist die Schärfentiefe bei weit geöffneter Blende (dein Beispiel F/2.0 z.B.) sehr gering und kann zur Bildgestaltung verwendet werden. Wie groß oder klein die Schärfentiefe bei einer bestimmten Brennweite ist hängt nicht nur von der Blende sondern auch der Normalbrennweite des Systems ab (die genaue Berechnung ist kompliziert).

Hi, im Prinzip gar kein Unterschied. DSLR Objektive sind zwar größer - aber das ist nicht der Unterschied. Es geht rein um die Brennweite des Objektives und des wirksamen Objektivdurchmessers. Wirksam bedeutet: die Öffnung, durch die Licht auf den Sensor oder Film fallen kann. , Die Lichtstärke (Öffnungsweite) ist der Quotient aus wirksamem ObjektivDurchmesser und Brennweite. Ein Objektiv habe 50 mm Brennweite und eine wirksame Öffnung von 40 mm. Dann ist die Öffnungsweite 40:50 = 0,8- Kehrwert = 1,534. Die Lichtstärke wäre: 1,5. Gruß Osmond http://de.wikipedia.org/wiki/Fotografische_Blende

http://www.youtube.com/watch?v=91DyX6qyTk4

So ist es. Die größte Blende bzw. "Lichtstärke" sagt wenig aus über die Lichtmenge, die schlussendlich den Sensor erreicht. Deswegen benutz man in der Filmindustrie benutzt man statt diesen geometrischen Werten, die T-Zahl. Schliesslich - da Set-Aufbau/Beleuchtung teuer ist, und Zeit sowieso - muss man ja wissen wie viel Licht da hinten wirklich rauskommt.

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Hallo

der Blendenwert ist primär eine Grössenordnung für eine korrekte Belichtung. Damit wird eine recht genaue Helligkeit der Optik definiert (0-0,3EV Toleranz)

Blendenwerte basieren auf geometrischen Öffnungsverhältnissen sind aber keine T Werte (Transmissionswerte) heisst Blendenwerte sind nicht die reale "Lichtstärke" sondern eine statistische Lichtstärke die in der Praxis vom Ideal abweichen kann bzw meist abweicht.

Deswegen gibt es trotz der selben Blendenwerte kleine Streuungen innerhalb eines Systems mit Wechseloptiken und noch grössere Streunugen bei Fest eingebauten Optiken.

Heisst bei DSLR sind Blendenwert 2 wegen dem Bezug zu einem Lichtwert in der Praxis Transmissonswerte um T2,1-2,4.

Bei Billigkameras sind die Blendwerte oft "Fakewerte" wenn man die Lichtwerte dann mit einem geichten Belichtungmssse nachprüft sind -0,5EV bei Billikameras schon nroamla ber auch -1EV messbar. Heisst die Blende ist zwar nominal mit 2.0 angegeben aber in der Realität 2.4 oder 2.8. Solange keiner mit einem Belichtungsmesser nachmisst oder mit einem Blitzgerät arbeitet fällt das aber in der Praxis nicht auf weil auch die Lichtwerttabelle bei den Verschlusszeiten um den nötigen Wert versetzt sind damit es wieder passt (oder die ISO Werte sind krumm)

Bei Telefonen mit den Winzsensoren und hochdichten Megapixelpackungen sind die Optiken meist Fixfocus und mit einer festen Optimalblende bestückt. Bei derart kleinen Sensoren ergeben sich wegen den Beugungsproblematiken nur geringe mögliche Blendenwerte wenn die Optik zu wenig Lichtstark ist dann wird die Optik mit Sensor unschärfer.

Bei Brennweiten im Bereich von 2.5-5mm ist es leichter machbar mit einer 4mm Linse einen Blendenwert von 1:2 hinzubekommen.

Bei einer DSLR mit Vollformatsensor ist bei einer 50er Normaloptik schon mal eine 25er Pupillenöffnung nötig.

Bei aktuellen Viellinser Optiken hat man Transmissionswerte von 50-75% deswegen muss die Frontlinse 25-50% grösser als der mathematische Blendenwert sein.

Die Lichtstärke allein macht keine besser Optik aber man kann mit dem Bezug auf Brennweite und Sensorformat in etwa die Bildwirkung der Blendenwerte abschätzen.

Und eine 2,0er Lichtstärke in einem Handy erzeugt bei identischer Perspektive "andere" Bildwirkungen als eine 2er Lichtstärke einer Vollformatoptik.

Und wenn man zb ein altes 50/2,0 Takumar mit einer modernen 50/1,8 Optik bei Blende 2 vergleicht dann sieht man das eine Takumar Optik aus den 60ern anderst "zeichnet" (renderd) als eine moderne Optik geschweige ein altes 50er 2,0 Elmar aus den 50ern, ein 50er Kern Switar, Steinheil aus den 60ern oder eine 2" (50mm) Dallmeyer Linse aus den 40ern mit "Swirleffekt".

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