Was denkt der Mann bei seinem Baby? Was denkt die Mutter bei ihrem Baby? Gibt es da Unterschiede?

14 Antworten

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Ich kann nur von mir sprechen, bei anderen ist es wahrscheinlich ganz anders.

Ich hab relativ schnell in die Mutterrolle reingefunden. Mein Mann hat ein wenig mehr Zeit gebraucht, bis er mit dem Zwerg was anfangen konnte. Ich denke aber, dass es hauptsächlich auch daran lag, dass er Angst hatte, er könnte ihm weh tun. Die Babys sehen so viel zerbrechlicher aus als sie sind :)

Ob es seins ist. es wird erstmal auf ähnlichkeiten über monate untersucht und gehofft.

es ist erleichterung, weil es für einen mann nicht möglich ist die entscheidung zu treffen ein Kind zu wollen. er kann nur ablehnen, bzw. keinen sex haben bzw. verhüten. ein sehr wertschätzendes gefühl seitens der Partnerin, auch wenn das kind nciht gewollt ist von ihm. stolz eine frau geschwängert und ein gesundes kind gemacht zu haben.

PS: Es ist schon unterschiedlich. zumal die Frau das eher als selbstverständlich sieht und keine angst hat das es von ihr ist. sie hat viel mehr sicherheit das es das eigene kind ist. hier sind eher die wehen und der schwere akt des schwanger sein und entbindens das ausschlaggebende. sie fühlt sich, aber wie der mann, gut, da sie ja was gezeugt hat und damit ihrer aufgabe entsprochen hat (körperlich gesehen, druck der geselslchaft oder verwandten ablässt.).

Ich würde sagen, es gibt schon Unterschiede. Das hat aber nichts mit der Qualität der Liebe zum Kind zu tun. Optimalerweise lieben beide Elternteile ihr Kind über alles.

Die Unterschiede sind halt eher die Ausgangslage. Während man als werdende Mutter bereits eine intensivere Beziehung zum Kind aufbauen kann - eben durch viele körperliche Erfahrungen wie Kindsbewegung, körperliche Veränderung und natürlich die Geburt - , brauchen Männer oft bisschen länger, um sich in die Vaterrolle einzufinden. Das ist zumindest meine persönliche Einschätzung und soll auch keine allgemeine Aussage über alle Männer oder Frauen sein.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Mama

Ich denke mal das fühlt sich generell für jeden anders an. Frauen bauen shcon im Mutterleib eine Beziehung zu dem Kind auf und Männer können das eigentlich auch, aber jeder hat da seine Persönlichkeit und je nach Charakter geht er anders damit um. Männer können ihre KInder genauso abgöttich lieben wie Frauen. Sie gehen nur mit den Kindern anders um ;) Die Liebe ist gleich intensiv oder eben nicht. Das macht keinen Unterscheid welches Geschlecht es trifft.

Männer werden nur nie den Geburtsschmerz erleben. Dazu fehlt ein entscheidendes Organ. Hab mal gefragt ob man die Wehenschmerzen nicht übertragen kann ;)

Hallo EliteHighSchool,

Das ist wieder so eine gute Frage, ein Stich mitten ins Wespennest, das kann wieder eine lange Diskussion geben. Erwarte bloß kein endgültige einheitliche Antwort, jedenfalls nicht in den nächsten zwanzig Jahren, denn das Gemetzel zwischen den vorgeblichen und den tatsächlichen Wissenschaftler-inne-n ist da groß. Die Antwort hängt ab von der Interessenlage der/des Antwortenden.

Erstmal möchte ich versuchen, die Frage blankzuputzen: Gibt es Unterschiede zwischen dem, was eine Mutter und ein Vater gegenüber ihrem Baby empfinden ?

Die Antwort der feministischen Genderforscherinnen ist: "Ja, aber keine wesentlichen, sondern nur solche, die auf der durch die Gesellschaft anerzogene Geschlechterrollen, die genders eben, bedingt sind. Durch Abschaffung von Geschlechterrollen lassen sich diese Unterschiede beseitigen."

Simone de Beauvoir, auf die sich viele Feministinnen so gerne berufen, sagt im letzten Kapitel ihres Hauptwerkes 'Das andere Geschlecht' das genaue Gegenteil: Sie nennt die Beziehung der Mutter und des Vaters zum Baby ausdrücklich als einen der Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die immer bleiben werden.

Die moderne Gehirnforschung sagt, dass die Empathiefähigkeit ihren Sitz in der rechten Gehirnhälfte hat und das Bewusstsein in der linken, ferner, dass der 'Balken', die Nervenverbindung zwischen beiden Gehirnhälften, bei Frauen signifikant dicker ist als bei Männern. Psychologische Tests haben ergeben, das Frauen deutlich empathiefähiger sind als Männer.

Dies gilt zumeist (Ausnahmen mag es geben) vor allem auch für die Empathie gegenüber dem Baby. Der Vater liebt sein Kind und umsorgt es gern, aber es bleibt für ihn ein Du, ein Gegenüber. Die Mutter liebt ihr Kind, weil es ein Teil von ihr ist (Erich Fromm, Die Kunst des Liebens, Kapitel Mutterliebe).

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hat der Mann kein Problem damit, dass das Kind nicht ein Teil von ihm wird?

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@EliteHighSchool

Ich habe das nie als Problem empfunden. Sicher werde ich in meinen Kindern fortleben, wenn ich tot bin; aber sie sollen doch selbständig sein, sonst wären sie nicht nach meinem Bilde.

Ich habe alle meine Kinder gewickelt und ihnen das Fläschchen gegeben, und ich habe es gern getan. Aber einmal, als ich meinem ältesten Sohn das Fläschchen gegeben habe, hab ich dabei Zeitung gelesen. Das tun wohl nur Männer, Frauen nicht. Und meine Frau hatte ein Problem damit. Damit hatte danach ich ein Problem.

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