Mitgefühl zeigen und Anteil nehmen ist auf jeden Fall eine gute Eigenschaft, die dem Kind Sicherheit und Geborgenheit bieten und zeigen, dass es wertvoll ist und nicht allein mit seinen Sorgen.

Wird es übermäßig behütet und bemitleidet, ohne dass das Kind dieses Maß an Zuwendung benötigt und einfordert, wird es in seiner Persönlichkeitsentfaltung eingegrenzt.

Zum Beispiel können Folgen sein:

Mangelnde Kritikfähigkeit

Wenig Geduld

Das Gefühl, dass es immer im Mittelpunkt steht und zu stehen hat

Oft kränklich/ anfällig/ horcht sehr (zu) viel in den eigenen Körper hinein, da bereits die Eltern übermäßig darauf achten

Unselbstständigkeit, geringes Selbstbewusstsein, kein Vertrauen in eigene Fähigkeiten

Vor allem in der Pupertät entweder übermäßiges Klammern an Eltern und will sich nicht abnabeln, oder aber ganz bewusstes Abkehren von den Eltern und Protest, z.B. durch bewusste "Gefährdung"/"Verletzung" des eigenen Körpers (Piercings, Tattoos, Rauchen, nicht nach Hause zurück kehren....)

Ausnutzen und Manipulation anderer, da z.B. mit diversen Wehwehchen schnell Aufmerksamkeit bekommen wird und man seinen Willen durchsetzen kann

Das sind alles nur Beispiele, und ziemlich auf die Spitze getrieben. Kann passieren, muss aber nicht. Vielleicht auch eine ganz normale Entwicklung mit der späteren Einsicht, dass die Eltern es mit der Fürsorge etwas übertrieben haben. Eine pauschale Aussage kann man nicht treffen. Da spielt vieles rein - Charakter und Ressourcen des Kindes, Einfluss anderer Familienmitglieder und Freunde, Umfeld, Ausmaß des übermäßigen Mitleides ...

Berichtigt mich gern, wenn ich falsch liege, ist nurr aus diversen Büchern angelesen und aus verschiedenen Erfahrungen heraus.

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Nein, glaube ich nicht.

Weil mir die Vorstellung nicht in den Kopf geht, dass die Menschen nach ihrem Tod bewertet und beurteilt werden, entweder man schafft es in den Himmel oder man war doch zu schlecht dafür. Das ist doch Blödsinn, finde ich. "Ach Pech gehabt, ganz knapp hätte es für den Himmel gereicht, aber den Schokoriegel letzte Woche hättest du halt nicht mitgehen lassen dürfen." Klar, das ist sehr überzogen, aber ich glaube einfach, Menschen lassen sich nicht einfach in 2 Kategorien einteilen, eine davon ist auf Belohnung aus, die andere auf Bestrafung.

Dann kann ich noch am ehesten mit der Idee mitgehen, wie es in dem Film "Hinterm Horizont" gezeigt wird: es gibt nicht die "Hölle", wohin man verbannt wird, wenn man ein schlechtes Leben führt. Man verdammt sich eher selbst dazu, weil man etwas im Leben getan hat, dass man sich nicht verzeihen kann. Also ist es etwas, was von einem selber kommt.

Im Endeffekt bin ich aber wie gesagt nicht gläubig, und für mich handelt es sich bei solchen Überlegungen eher um Gedankenexperimente.

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Ich denke, an sinnvollsten ist es wirklich, deinem Arzt davon zu berichten. Auch wenn du Angst davor hat, aber dein Arzt weiß am besten, welches Vorgehen optimal ist, und vielleicht auch, welche Aspekte beim Kind noch zu berücksichtigen sind nach dem Konsum. Es geht um die Gesundheit deines Kindes, da solltest du über deinen Schatten springen.

Ich kenne mich damit nicht aus, aber beim Kiffen gibt es keine körperlichen Entzugserscheinungen, oder? Ansonsten wäre auch das ein Aspekt, der auf jeden Fall mit dem Arzt abgesprochen werden sollte.

Aus meiner persönlichen Meinung heraus würde ich sagen, stillen ist immer noch das beste. Und Rückstände in der Muttermilch dürften da kaum noch von Bedeutung sein, zumal dein Kind jetzt schon in Kontakt damit in Kontakt gekommen ist.

Ich wünsch dir alles Gute für die weitere Schwangerschaft und viel Freude mit deinem Kind.

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Ich finde das gar nicht so schlimm. Zeigt es doch, dass es nicht vergessen wurde und es demjenigen wichtig ist, den Gegenstand zu ersetzen. Und wenn das als Weihnachtsgeschenk ist, warum nicht?

Wenn man ein Geschenk bekommt, kann man sich ruhig dankbar zeugen, auch wenn man es vielleicht nicht so super toll findet. Es geht dich um die Geste.

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Kenne mich mit der Thematik nicht sonderlich aus, habe aber mal gemessen, dass sie bei einigen Berufen sehr gute Leistungen bringen können, weil sie nicht von ihren Gefühlen übermannt werden können.

Berufe, wo es echt drauf ankommt, einen kühlen Kopf zu bewahren. Chirurgen, zum Beispiel. Oder ganz extrem, so Sachen wie Bombenentschärfer.

Berichtigt mich gern, wenn es nicht stimmt.

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Im Windelalter ist das doch nicht unnormal, dass Grenzen immer wieder ausgetestet werden und alles immer wieder probiert wird. Einfach immer konsequent nein sagen, Kind von dem verbotenen Ort fort nehmen oder Hände davon weg führen und irgendwann merkt es sich das schon. Vielleicht nicht gleich, und vielleicht auch nach 10x sagen noch nicht, aber irgendwann schon. Da braucht es keinen Klaps, nur Geduld.

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Stressreduzierung würde mir da als erstes einfallen. Gerade bei Neurodermitis kann Stressverringerung auch zu einer Besserung der Symptomatik führen. Natürlich sollte dann aber nicht unbedingt eine Allergie gegen Tierhaare vorliegen ...

Und auch bei psychischen Erkrankungen kann ich mir vorstellen, dass Hunde eine größer Hilfe sein können. Neben einer beruhigenden Wirkung hätten die Kinder einen Freund, dem sie sich anvertrauen können (Das klappt bei Tieren manchmal besser als bei Menschen). Man könnte leichter Vertrauen zu einem Hund fassen und sich öffnen, lernen Verantwortung zu tragen, sich angenommen fühlen... alles Punkte, die sich bei psychischen Erkrankungen sicher positiv auswirken können.

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Zuerst einmal ist es ja wohl das Privileg der Mutter, nach den Anstrengungen der Geburt auch das Kind im Arm halten zu können ;)

Aber der eigentliche Grund ist, dass das Kind die Mutter am besten kennt und bereits im Mutterleib eine Bindung aufgebaut hat. Auch wollen viele Babys nach der Geburt gleich gestillt werden.

Wenn die Mutter das Kind nicht halten kann - z.B. wegen Narkose bei Kaiserschnitt -, wird aber oft auch dem Vater das Kind so lange gegeben. Bestenfalls Haut auf Haut, denn der Körperkontakt ist unheimlich wichtig für Babies.

Natürlich ist es aber nicht schädlich oder so, wenn zuerst Papa das Kind hält :) und wer es so handhaben will, kann das ja gern tun

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Versuch es mal mit einem Rucksack, lass dich da auch gut beraten, welcher rückenschonend und ergonomisch ist. Eine Tasche ist immer eine schlechte Idee, vor allem zum Transport von Dingen wie Büchern. Damit hast du immer nur eine einseitige Belastung deiner Wirbelsäule, was gar nicht gesund ist.

Gibt auch die Schultaschen mit Rollen dran, dann sparst du dir das Tragen. Ich persönlich finde diese allerdings auch nicht optimal, da man sich beim Hinterherziehen auch immer bisschen verdreht.

Regelmäßig bissl Sport für die Rückenmuskulatur kann auch helfen. Jeden Abend ein paar Übungen, dann wirst du auch schon eine Besserung spüren. Muss ja kein stundenlanges Training sein, 10-15 min können auch schon helfen.

Und ausreichend essen und trinken, du bist wirklich sehr dünn.

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Vielen fällt es glaube ich schwer aus ihrer Ich- Perspektive raus zu kommen. Wenn man sich schwer in andere hinein versetzen kann, dann hat man immer nur das eigene Erleben/ die eigene Gefühlswelt als Vorbild. Und danach wird dann alles andere bewertet. Bei einigen auch so extrem, dass andere Ansichten nicht nur nicht akzeptiert werden, sondern regelrecht aggressiv nieder gemacht werden.

Und durch die Anonymität im Internet wird das noch erleichtert. Schließlich kann man schnell seinen Senf dazu geben, und wenn es falsch ist, was soll's, schließlich begegnet man demjenigen ja nicht mehr. Im persönlichen Gespräch sind solche Ratschläge auch eher mit einer Verantwortung verbunden, da denken viele vielleicht doch bisschen mehr über die Thematik nach.

Ist bei vielen Themen so, das dann kein Austausch statt findet, sondern eher ein gegenseitiges Übertrumpfen. Ziemlich schade, da ein anregender Austausch basierend auf gegenseitiger Akzeptanz meist viel gewinnbringender ist.

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Du musst sie ja nicht von Glauben überzeugen, oder?

Ich komme selbst aus einer atheistischen Familie, habe selbst auch nichts mit Religion am Hut, aber meine Schwester hat zum Glauben gefunden und keiner hat ein Problem damit. Im Gegenteil, wie merken, dass es ihr gut tut.

Ich kenne deine Familie nicht, kann nur von meiner Erfahrung sprechen.

Wichtig ist, dass du, wenn du den Glauben für dich gefunden hast, nicht unbedingt in deiner Familie versuchst zu missionieren. Das kann falsch ankommen und wird wohl eher zu Konflikten führen. Wenn Interesse da ist, kann man ruhig drüber sprechen, aber ansonsten reicht es ja, wenn du den Glauben für dich lebst. Zumindest fände ich es sehr lästig, wenn mich jemand in meiner Familie dauernd versuchen würde zum Glauben zu überreden.

Taufen kannst du dich ja lassen. Wenn nicht gewünscht, brauchst du ja keine große Familienfeier daraus machen. Oder lädst danach alle zum Essen ein, dass würde auch eine Motivation sein mitzukommen ;P

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Wenn dein Freund keine Elternzeit nimmt, dann wird er auch kein Elterngeld bekommen, also bist du alleiniger Elterngeldbezieher.

Nimmt er nicht die 2 Monate Elternzeit? Dann hättet ihr insgesamt Elterngeld für 14 Monate, nicht nur 12.

Mit hat das Video beim Ausfüllen geholfen, da werden alle Punkte Schritt für Schritt verständlich durchgegangen.

https://youtu.be/sRKlZXE9Qfw

Gibt es glaube ich für alle Bundesländer

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Weihnachts Vorfreude kaputt gemacht?Was soll ich noch tun?

Hallo,

Gestern Abend waren meine verlobte unsere 2gemeinsame Freunden und ich auf den Weihnachtsmarkt.

Kurze Info ich bin 25 und meine verlobte ist 22 Jahre alt. Wie gesagt wir waren auf den Weihnachtsmarkt und am selben Tag war ja auch der Geburtstag meines verstorben Vater der bald seit 5 Jahren nicht mehr unter uns ist. Ich bin vor diesen Tag Wochen abwesend sprich in mir gekehrt und denk halt an ihm. Ich versuch auch nicht zu weinen eher stark zu bleiben genauso wie an seinem Todestag. Meine verlobte fragte mich seit Wochen auch was mit mir los ist und dass ich komisch bin und auch nachfrage ob es mit mein Vater zu tuen habe aber ich habe nur gesagt alles gut bin müde, um Sie damit einfach nicht zu belasten.

Leider dann ist es gestern Abend irgendwie alles hochgekommen und ich habe vor unsere Freunden geheult und den Spruch losgelassen im bei sein meiner verlobte dass ich ihr gegenüber stark bleiben muss und deswegen meine Gefühle nicht zeigen darf was mir nach hinnein bewusst wurde dass ich sie schlecht gemacht habe vor unsere Freunden und die natürlich denken was es für eine frau ist wo der man seine emotionale Gefühle vor ihr nicht zeigen darf. Natürlich darf ich es aber es war ein falscher Zeitpunkt und sie ist jetzt deswegen auch sauer vor allem dass sie mich jeden Tag gefragt hat ob alles in Ordnung sei und ich ruhig darüber sprechen darf und sie zuhört. Dann hatten wir die Nacht getrennt geschlafen sie auf der Couch ich im Bett. Vorhin hatten wir gefrühstückt und sie hat mir gesagt dass sie auch momentan keine lust mehr auf Weihnachten habe. Ich Weiss ich habe einen Fehler gemacht. Wie kann ich es wider gut machen. Bin euch sehr dankbar.

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Ich denke, es ist wichtig, dass ihr euch aussprecht. Such dir dafür eine ruhige Atmosphäre, setzt euch zusammen und dann solltet ihr noch mal über den - ich nenne es mal Vorfall, auch wenn das bisschen hochtrabend klingt- reden. Vor allem solltest du ihr erklären, warum du das Gefühl hast stark bleiben zu müssen. Trauern ist wichtig und Weinen ist keine Schwäche. Du schreibst ja selbst, es kam an dem Tag anders rüber, als du es gemeint hast, dann solltest du es richtig stellen. Wahrscheinlich hast sie halt unbeabsichtigt vor den Kopf gestoßen, aber ich denke, das Thema lässt sich recht schnell bereinigen. Versuche nur, in Zukunft deine Verlobte auch an deinen Sorgen und negativen Gefühlen teilhaben zu lassen. Ihr wollt euer Leben gemeinsam verbringen, dann gehört auch dazu, dass man solche Dinge teilt und sich nicht vor dem anderen verstellt. Ihr sollt euch schließlich gegenseitig eine Stütze sein und euch stärken. Diese Verantwortung liegt nicht nur auf deinen Schultern.

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Vielleicht irgendwo hängen geblieben oder zu sehr gekratzt. Beobachte es einfach ne Weile. Wenn es schlimmer wird, kannst du dich ja beim Arzt vorstellen, aber ich würde denken, dass heilt einfach wieder ab und gut.

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Irgendwas zum selber machen. Gibt ja so fertige Bastelbögen. Oder ein schönes Hörbuch ist bestimmt auch was, kann ich mir vorstellen.

Oder kennst du das Spiel Wackelturm/ Jenga? Das wäre vielleicht auch schon was. Das könnten die beiden auch zusammen spielen.

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Ich denke, der Sturz hätte nicht unbedingt verhindert werden können. Sowohl rundum überwachen als auch fixieren wären unrealistische Maßnahmen. Ich kenne es zumindest aus Pflegeheimen so, dass auf einer Seite das Bettgitter unten sein muss, sonst macht man sich strafbar. Um beide Seiten oben zu lassen, sodass derjenige nicht aus dem Bett kommt, kann nur übers Gericht verfügt werden. Aber sicher bin ich mir jetzt nicht ganz.

Wenn er von allein wieder ins Bett gekommen ist, dann fällt das auch bei einer z.B. stündlichen Kontrolle nicht auf.

Man hätte lediglich eher die Hand untersuchen müssen, schätze ich.

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