Was bei Nichtbestehen des Referendariats?

5 Antworten

Gilt für BW: eine Nachprüfung pro Fach bzw. Prüfung erlaubt. Fall die nicht geschafft wird in der Tat ist die ganze 2. Staatsprüfung hin. Ehrlicherweise muss man sich dafür aber echt total daneben benehmen. In der Regel schaffen alle die Nachprüfung, teils so gut dass sich der Schnitt erheblich verbessert.

Du darfst es tatsächlich nur einmal wiederholen. Allerdings fliegt man durchs Referendariat nicht einfach so durch. Dort spielen Prüfungen eine eher geringere Rolle, sondern es wird beurteilt, wie du dich als Lehrer verhältst. Da gibt es sicherlich auch unfaire Beurteilungen, die einem die Note versauen können, aber wer so schlechte Noten hat, dass er es (zweimal!) nicht besteht, hat tatsächlich den Beruf verfehlt und es ist besser, wenn er einen anderen Weg einschlägt - nicht zuletzt für ihn selbst.

"Richtiger" Lehrer an einer staatlichen Schule kann man dann nicht mehr werden. Man kann sich natürlich als Aushilfslehrer oder als Lehrer an einer Privatschule bewerben, allerdings nehmen die natürlich auch lieber einen Lehrer, der bereits im Referendariat unter Beweis gestellt hat, dass er auch eine gewisse Eignung mitbringt. Alternativ kannst du versuchen, in der freien Wirtschaft eine Stell zu bekommen, die etwas mit den von dir studierten Fächern zu tun hat.

Übrigens: Die meisten, die am Referendariat scheitern, fallen nicht durch, sondern geben vorzeitig aus, weil sie die Belastung nicht aushalten. Also solltest du an deiner Einstellung etwas ändern. Wer nämlich in dieser Zeit auch noch von Selbstzweifel und Versagensängsten geplagt ist, ist natürlich besonders anfällig dafür, vorzeitig das Handtuch zu werfen.

Das "besch.. Referendariat mit wenig Geld" ist eigentlich ganz schön, zumindest ich habe echt kein Problem damit. Klar freu ich mich, wenn ich im Frühling fertig bin, aber bisher hatte ich eine schöne Zeit. Und 1200 netto sind besser als gar kein Geld bzw. nur Nebenjobs wie in der Uni. Also kein Stress, alles halb so wild :)

Einmal darf man die Module bzw das Staatsexamen wiederholen, allerdings muss man in Hessen echt in beiden Fächern nur auf 10 Punkte kommen zusammen addiert. Also ein Fach angenommen 3 Punkte, dann reichen 7 im anderen Fach. Und das ist ja zu schaffen. Und auch wenn man durchfällt, hat man Job-Möglichkeiten. Beispielsweise Privatschule oder halt etwas, was deiner Studienrichtung entspricht. Generell wird zumindest bei mir im Studienseminar nicht darauf gepocht dass einer durchfallen soll, ich habe alle Ausbilder als sehr rücksichtsvoll und freundlich erlebt und notenmäßig war zumindest bei mir auch alles sehr fair. Vielleicht hatte ich auch nur großes Glück, aber ich fühl mich echt wohl hier.

Brief an die Schulleitung schreiben

Hey, also es geht um folgendes: Wir (9. Klasse Gymnasium) hatten letztes Halbjahr einen super Referdendar (Geschichte). Wie das so ist, musste dieser uns leider nach dem halben JAhr wieder verlassen... Nachdem jetzt mehrere Mitschüler aus meiner klasse und auch aus den Parallelklassen zu mir gekommen sind (ich bin Klassen- und Jahrgangsstufensprecher), habe ich mich mit diesem Referendar (jetzt "fertiger" Lehrer) in Verbindung gesetzt und überlegt was wir machen könnten ( er hat uns gebeten etwas zu unternehmen, da er wieder zurück an unsere schule möchte...). Jetzt sind wir zu der Idee gekommen, unserem schulleiter einen breif zu schreiben, um unsere Begeistertung gegenüber diesem Lehrer auszudrücken. Leider habe ich aber gerade keinen Plan, wie ich diesen Brief beginnen bzw. schreiben soll... Ich habe jetz noch ferien, und will den Breif gerne noch schreiben... Habt ihr ideen/ denkanstöße..? Sorry, ich weis ist jetz wirklich ne blöde frage, normalerweise gehört Deutsch auch zu meinen Stärken, aber gerade weis ich einfach nicht weiter... Danke schonmal für eure Hilfe ;))

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Wird die Examensnote (Lehramt) bei Bundeslandwechsel neu berechnet?

In jedem Bundesland berechnet sich ja der Gesamtschnitt aus dem ersten und zweiten Staatsexamen unterschiedlich, so zählen z.B. meines Wissens nach in NRW und Bayern die beiden Noten zu je 50%, während z.B. in Hessen und RLP das 1. Examen nur zu einem geringen Anteil einfließt.

Da ich genau an der Grenze dreier Bundesländer wohne und hier ursprünglich nicht beheimatet bin, ist mir die Landesfahne meines späteren Arbeitsortes relativ egal und ich würde da hin gehen, wo ich gebraucht werde (mir sind eher Kriterien der Umgebung wichtig, z.B. je ländlicher desto besser..). Ich würde mich also nach dem Referendariat in 2-4 Bundesländern bewerben, die infrage kommen. Aber was passiert mit der Note, wenn man nach dem Referendariat noch das Bundesland wechselt? Dass es unter Umständen Probleme bei der Anerkennung geben kann, ist klar, das soll auch nicht das Thema sein. Würde ich nun theoretisch mit einem sehr guten 1. Examen beispielsweise in NRW (Berechnung 50% / 50%) Referendariat machen und ein etwas weniger gutes 2.Examen abschließen, würde sich bei einem Wechsel in ein Bundesland in dem das zweite Examen mehr zählt, mein Schnitt verschlechtern?

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