Was bedeutet "Was die Mode streng geteilt" bei Schiller?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In diesem Fall heißt Mode so viel wie Gewohnheit. Gemeint ist das Stände-Verhältnis, die Teilung von Menschen in Gruppierungen, welche durch die universelle Freude wieder vereint werden.

Als Schiller die Ode "An die Freude" schrieb, war er (noch) ein Stürmer und Dränger. Dem strengen Rationalismus der Aufklärung, den reinen Verstandesmenschen, setzte man im Sturm und Drang gerade das Gefühl. Man kann also sagen, dass dieses streng rationale Denken seit Beginn des 18. Jahrhunderts "Mode" war und damit die Einheit des Menschen geteilt wurde.

Mehr zur Ode "An die Freude" findest du hier: http://www.friedrich-schiller-archiv.de/inhaltsangaben/an-die-freude-schiller-interpretation-inhaltsangabe/

Uns hat man damals in der Schule beigebracht, daß damit die Unterscheidung in Mann und Frau gemeint sei, da bis dahin der Mensch nur als Mensch gesehen wurde

Ich denke es bedeutet das dadurch das in der zeit gerade eine neue epoche anfing und manche noch in der alten und manche in der neuen epoche geschreiben haben Hilft dir warscheinlich jetz nichts aba ich kanns nich besser erklären :)

Nein, aber trotzdem Danke! :-) Was mich besonders verwirrt, ist das Wort "Mode". Das kann nur von lat. "modus = die Art und Weise" kommen. Was daran wiederum verwirrt: "modus" ist ein Maskulinum im Lateinischen, aber selbst im Frz. hat es das Genus gewechselt: "la mode". Und mir ist nach fast 40 Jahren intensiver Beschäftigung mit Latein noch nie ein Substantiv begegnet, das sein Genus von M. nach F. im Frz. verschoben hätte. Masculina und Neutra sind auf Masculina gefallen. Eine Regel (bisher) ohne Ausnahmen, Was also, verdammt, bedeutet das obige "Mode"?

0

Was die ungeschriebenen Regeln der Gesellschaft streng geteilt haben, nämlich arm und reich, bürgerlich und adlig, jüdisch und nichtjüdisch, schwarz und weiß, alt und jung, Herr und Diener usw.

Was möchtest Du wissen?