Was bedeutet "Überbetrieblich" bei einer Ausbildung?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das sind besondere Ausbildungsstätten, in denen nur ausgebildet wird, nix produziert. Der Vorteil ist, dass du dort sehr viel Zeit hast, die wichtgen Techniken zu erlernen und auch auzuprobieren. Im Rahmen einer Handwerkslehre sind die ÜB-Lehrgänge für alle vorgeschrieben, andere Ausbildungen werden vom Amt bezahlt und laufen rein überbetrieblich.

Die überbetriebliche Ausbildung findet in einer staatlichen Ausbildungsstätte statt und wird vom Staat finanziert. D. h. für den Azubi: gute Ausbildung für wenig Geld. Und eine Möglichkeit der Übernahme besteht grundsätzlich nicht.

Unter überbetrieblicher Ausbildung (ÜBA) (andere gebräuchliche Bezeichnungen: überbetriebliche Unterweisung ÜBU, überbetriebliche Lehrlingsunterweisung ÜLU) versteht man Ausbildungsteile, die von Auszubildenden aus verschiedenen Betrieben genutzt werden, weil die einzelnen Betriebe diese Ausbildungsteile nicht selbst erbringen können. Die überbetriebliche Ausbildung ist als Teil der betrieblichen Ausbildungsphasen fest im Dualen Ausbildungssystem der deutschen Berufsbildung verankert.

§ 5 des Berufsbildungsgesetzes und § 26 der Handwerksordnung sehen vor, dass "Teile der Berufsausbildung in geeigneten Einrichtungen außerhalb der Ausbildungsstätten durchgeführt werden, wenn und soweit es die Berufsausbildung erfordert".http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberbetriebliche_Ausbildung

das heist das du das erste lehrjahr in einer ausbildungsstätte machst. also nicht im betrieb selbst.

Im Gegensatz zur innerbetrieblichen Ausbildung, die nur von Deiner Firma gemacht wird, ist die überbetriebliche Ausbildung eine, die für mehrere Betriebe gemacht wird. Das kann auch die Berufsschule sein!

Was möchtest Du wissen?