Was bedeutet dieser Satz: "Wenn du begreifst, ist es nicht Gott?"?

10 Antworten

Weil Gott derart groß ist, dass wir Menschen ihn mit unserem Verstand niemals begreifen können.

Hier ist eine Geschichte die dir klar machen kann, wie dieser Kirchengelehrte seine Aussage gemeint haben kann:

"Vom heiligen Augustinus wird erzählt, dass er am Meer spazieren ging – damals, als er an seinem großen Werk über die Dreifaltigkeit Gottes arbeitete.

Dort beobachtete er ein kleines Kind, das ein Loch in den Sand gegraben hatte und nun mit einer Muschel in der Hand immer wieder zum Wasser lief, Wasser schöpfte, zurück rannte und das Wasser in das Loch goss. Darauf lief es wieder zum Wasser, schöpfte und wiederholte das Ganze immer aufs Neue.

Nach einiger Zeit fragte Augustinus: „Was machst du denn da?“ Und das Kind antwortete ihm: „Ich schöpfe das Meer in dieses Loch!“

Augustinus schüttelte den Kopf und sagte: „Du kleiner Narr, das ist doch ganz unmöglich. Du kannst doch das große, weite Meer nicht in dieses kleine Loch füllen!“

„Du lachst über mich, aber du bildest dir ein,“ meinte daraufhin das Kind und blickte den großen Gelehrten durchdringend an, „dass du die Größe und Unergründlichkeit Gottes mit deinen kleinen Gedanken ausschöpfen kannst!?“"



Theisten und Atheisten sind sich in einem Punkt einig:

:::Gottes Existenz/Nicht-Existenz ist nicht beweisbar.

Es gibt immer wieder Menschen, die gerne das Gegenteil beweisen möchten, aber bisher ist das immer gescheitert.

Wer meint ein eindeutiges Lehrgebäude aufgestellt zu haben, in das jeder vernünftige Mensch einwilligen muss, weil es zwingend logisch ist - der hat sich eine Illusion gebaut.

Das ist dann bestimmt nicht Gott.

: Das ist die Aussage deines Zitats.

Das bedeutet, dass der menschliche Verstand begrenzt ist. Wir können mit ihm nicht alles erfassen. Gott gleicht nichts und niemandem. Alles, was wir uns vorstellen, ist nicht Gott, da kein Mensch ihn gesehen hat. Somit sind alle geistigen Bilder von ihm falsch. Ich glaube in diese Richtung geht es, was der Mann ausdrücken wollte. Gut beschreibt sich zum Teil ja selbst in seinen Offenbarungen. Um Gott aber vollständig begreifen zu können, reicht unser Verstand nicht aus, denn wir können ein Wesen immer nur mit etwas vergleichen, was wir schon kennen. Aber Gott ist einzigartig und nichts kann mit ihm verglichen werden, was wir schon kennen. Wenn wir also behaupten, wir haben kurz gegriffen, so kann das nicht stürmen, da es dann etwas ist, was Gott nicht entspricht. Darum heißt es, wer Gott begreift, dann ist es nicht Gott.

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Erstes Zitat von Augustinus: "Was ist also die Zeit? Wenn mich niemand darüber fragt, so weiß ich es; wenn ich es aber jemandem auf seine Frage erklären möchte, so weiß ich es nicht. "

Zweites Zitat von seneca: es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit die wir nicht nutzen"

Also nochmal kurz ich bräuchte nur die Seitenzahl und den jenseitigen Übersetzer, wäre echt echt nett, wenn jemand die Bücher hat und sie mal eben aufschlagen kann.

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