Warum werden langkettige alkane gecrackt?

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5 Antworten

Die Antwort darauf ist, dassl die kurzkettigen Alkane (und Alkene) die eigentlichen Wertprodukte sind. Mit z.B. Dodecan kann man nicht so viel anfangen. Ethen dagegen wird in vielen verschiedenen Prozessen benötigt und sei es nur als Kunststoff (PE).

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Ich bringe mal ein paar Zitate aus Literatur, die dürften das alles erklären:

"Man erhält aus dem Erdöl durch fraktionierte Kondensation viel weniger Vergaserkraftstoffe und Dieselkraftstoffe als man benötigt. Dagegen ist der Anfall von Schmierstoffen oft zehnmal größer als der Bedarf....

...Durch das Kracken erhält man aus den hochsiedenden Anteilen des Erdöls niedrigsiedende. Es handelt sich dabei um thermische Zersetzungsprozesse, bei denen lange Molekülketten höherer Kohlenwasserstoffe durch Wärmeenergie in kürzere aufgespalten werden...


...wir unterscheiden die rein thermischen Krackverfahren von den katalytischen Krackverfahren, die immer größere Bedeutung erlangen, weil sich bei ihnen höhere Ausbeuten an qualitativ hochwertigen Vergaserkraftstoffen erzielen lassen.  "


Zitiert aus: Chemie für Berufsschulen, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1964 

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Weil diese bei hoher Molekularbewegung durch ihre länge sehr instabil sind.
Duch das Aufspalten in ein Alkan und ein Alken (Cracken) entstehen zwei kürzere und somit stabilere Moleküle.

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Weil sie "zu lang " sind bzw. man sie in der Länge nicht braucht und somit ensteht Dan aus dem schweröl wieder z.B Kerosin oder Petroleum.

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Weil Du im Auto Benzin verfährst, und Dein Motor kein Schmieröl verträgt.

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