Warum soll man Wasser nicht zweimal erhitzen?

22 Antworten

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gibt ne art "zahnschmelz" auf den heizspiralen... wenn die abbplatzen, haste "fischchen" im tee...

oder im po sand...

nee, das wars nicht...

nee, ist wegen der pilze, also falls da microorganische pilze drin sind... weil pilze soll man ja auch kein zweites mal heiss machen...

auch nicht?

na okay, dann aber das:

im prinzip dient das bloss gegen verbraucherdummheit: du sollst wasserkocher hochheben, reinkucken, ausschütten, füllen, aufsetzen... und das alles bloss, damit gewährleistet ist, dass das gerät nicht trocken erhitzt wird und es nicht "bumm" macht und so nettes kleines feuerwerk rauskommt...

ausserdem hat es was mit der leitfähigkeit zu tun. das aufkochen von wasser fällt einen teil der mineralien aus. diese setzen sich zum einen an der wärmequelle, nämlich den heizstäben ab und beschichten diese regelrecht, so dass die wärme schlechter abgegeben wird. dadurch können diese überhitzen, was zu einem kurzschluss führen würde. ausserdem ist das zum grossen teil demineralisierte wasser weniger leitfähig und braucht länger zum erhitzen. zudem ist stark demineralisiertes wasser für mensch, tier und pflanze ungesund.

danke. setzen. weiterrätseln... :-))

imposande antwort :))

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@opperator

ich danke dir oppe!

man könnte es einmal mehr in drei worten zusammenfassen:

physik ist schuld!

und diesmal auch noch die chemie...

das zeug mit den anionen und den kationen...

puh, lang her mit schule, aber bissel was ist hängengeblieben...

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@ponyfliege

ps: das ist wie beim menschlichen kopf...

den darf man auch nur einmal benutzen, weil ab dem zweiten mal die arterien verkalken - und wozu das führt, ist zweifelsfrei auf gewissen websites zu erkennen...

erschrecktdieaugenaufreiss...

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@ponyfliege

das ist wie beim menschlichen kopf...
den darf man auch nur einmal benutzen, weil ab dem zweiten mal die arterien verkalken

ROFL!

Wenn du jetzt noch Groß- und Kleinschreibung... das könnte in Sympathie ausarten.

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@Kiendergaertner

gross und kleinschreiben dauert zu lange ! -besonders weil man hier ständig aus der hüfte schießen muss :))

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@opperator

Bevor ich hier schieße, lese ich quer und das wiederum dauert mir zu lange, wenn alles klein geschrieben ist.

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@opperator

Mal ne ganz andere Frage: Wie oft darf man eigentlich die Pilze an den Füßen aufwärmen und ab welchen Temperaturen wird das virulent?

Ich zähle auf dich, Meister der gf-Formatierung, es juckt schon etwas...

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@Kiendergaertner

kommt drauf an.

wenn du leidenschaftlicher zehennägelkauer bist, wärmst du jeden pilz bloss einmal...

und:

austgetrechtnetet muss mier ein kien-der-gärtner was über kross und gleinschreibungen erzengeln wollen...

d

a

g

e

h

t

e

i

n

em

ja

da

sh

uf

ei

se

na

b!!!

die sympathiepappe... johohoh

muahahahahahah...

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Sehr merkwürdige Anweisung! Ich habe einen Edelstahlkocher, in dem ich durchaus mehrfach übriggebliebenes Wasser nochmals erhitze. Bisher ohne jegliche Gesundheitsgefährdung ;-)

Es gibt meines Wissens nach keinerlei Grund, weshalb man Wasser nicht so oft kochen darf, wie man will. Viele Teetrinker empfehlen übrigens sogar, das Wasser, mit dem sie den Tee aufbrühen, vorher zwei Mal abzukochen. Das hängt damit zusammen, dass man durch das Abkochen die bei der Teezubereitung störende Wasserhärte verringern kann.

Schon durch einmaliges Kochen nimmt der Gehalt an Calcium und Magnesium ab, da beim Erhitzen CO2 ausgetrieben wird und deshalb die im Leitungswasser enthaltenen löslichen Hydrogencarbonate als Carbonate ausfallen (bekannt als Kalkbelag). Das kann man schön zeigen, indem man Hydrogencarbonat-haltigen Sprudel wie Gerolsteiner® erwärmt.

Der durch das Abkochen ausgelöste „Mangel“ an Ca und Mg spielt keine besondere gesundheitliche Rolle, weil man mit diesen Mineralstoffen im Allgemeinen ausreichend versorgt ist. Beim zweiten Kochen ändert sich am Calcium- und Magnesiumgehalt übrigens nichts mehr, weil die Lösung schon nach dem ersten Kochvorgang an diesen Metallsalzen gesättigt war.

Vielleicht macht die Aussage ja bei einem Topf mehr Sinn, dass sich im Wasser toxische Rückstände des Topfmaterials wie die Ionen von Aluminium, Kupfer, Eisen oder Nickel etc. ansammeln könnten. Aber diese Spuren stören nicht, wenn sie nicht gerade 20 Liter abgekochtes Wasser am Tag trinken…. Kupfer und Eisen sind sogar für uns wichtige Spurenelemente.

Das ist wirklich eine mysteriöse Anweisung.

Wenn man Spinat nicht aufwärmen soll, dann ließe sich das noch begründen, aber bei Wasser?

Das einzige was passiert, ist, dass ein kleiner Teil des Wassers beim Kochen verdampft. Dadurch wird die Konzentration der Mineralstoffe im Wasser minimal erhöht, da ja destilliertes Wasser ohne Mineralstoffe entwichen ist. Würde man das Wasser sehr häufig erhitzen, ohne jemals etwas zu entnehmen, dann würde irgendwann der Kalk ausfallen und sich an den Heizstäben und den Innenwänden des Wasserkochers ablagern.

Schon allein durch die hohe Temperatur fällt Kalk aus, auch beim ersten Mal kochen.

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@LemyDanger57

Also lasst uns festhalten: Man darf Wasser im Wasserkocher so oft erhitzen wie man will. Je nach Bedarf sollte man doch ab und zu ein Entkalkungsmittel einsetzen.

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@Paguangare

Man darf Wasser im Wasserkocher so oft erhitzen wie man will.

Bei diesem Modell geht dann leider die Garantie wegen Nichtbeachtens der Bedienungsanleitung flöten. Womöglich war das alleine der Leitgedanke.

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durch das kochen löst sich das kalk aus dem wasser und setzt sich (wie oft an der heizschnegge sichtbar) im kocher ab.

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