Warum soll man einen Bauer gegen einen Läufer oder zurm eintauschen?

4 Antworten

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Bei Schach ist es primär das Ziel, den gegnerischen König unbeweglich zumachen.

Bauern ziehen in den seltensten Fällen durch.

Die einzelnen Figuren haben Wrtigkeiten:

  • Turm: wie 5 Bauern
  • Läufer wie 3 Bauern
  • Springer wie 3 bauern
  • Dame wie 9,5 Bauern

Natürlich kann im Einzelfall eine aktuelle Stellung es Dir gestatten, ein Opfer zu bringen, wenn der Gegner dadurch matt gesetzt werden kann oder Du in den Folgezügen durch Zugzwang Dir einen größeren Qualitätsvorteil erspielen kannst.

Günter

Im Normalfall wird eine Dame genommen.

Manchmal kann aber ein Springer nützlicher sein, es gibt etliche Partien mit Springerumwandlung. Zum Beispiel: der Springer setzt matt (ersticktes Matt), oder der Springer macht eine Springergabel (und gewinnt z.B. anschließend die gegnerische Dame, dann hat die Seite einen Springer mehr, ansonsten wäre es nur Dame gegen Dame).

Turmumwandlungen und Läuferumwandlungen kommen vor allem im Problemschach vor. Der Grund heißt Pattvermeidung.

Nähme ich z.B. eine Dame, käme am Ende nur ein Patt heraus (Unentschieden). Mit dem Läufer kann ich aber gewinnen. Das sind sehr spezielle (meist komponierte) Stellungen, die in realen Partien sehr selten vorkommen.

Vielen Dank für die Antwort leider kann ich sie nicht mehr als Hilfreichste Antwort markieren obwohl sie das verdient hat :)

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Wenn du dadurch ein Remis erzielen würdest, dh der Gegnerische Spieler kann nicht mehr ziehen ohne den König ins Schach zu stellen.

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