Warum sind viele Leute dumm/ unintelligent?

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12 Antworten

Es geht vorrangig um Schule / Schüler? Ich habe es so verstanden.

Ich habe  das Empfinden, dass es immer mehr milieugeschädigte Kinder gibt. Und ich erkläre mir das so, dass schon die Eltern mit einer gewissen Unpädagogik erzogen worden.

Hinzu kommt unsere Konsumgesellschaft mit hirnrissigen Fernsehsendungen, welche z.B Menschen ohne Gesangstalent vorführen oder die  B-Promis in i-welche Camps steckt...... Den familiären Fernsehabend am Wochenende gibt es doch gar nicht mehr.....

I-wann gingen in den letzten Jahren / Jahrzehnten die gesellschaftlichen und  familiären Werte verloren. Alles verroht immer mehr, zuzüglich öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter.

In einem Kommentar schriebst du:

Ich versuche halt, den Leuten zu helfen, deswegen erklär ich Sachen mehrmals, falls sie nicht verstanden wurden.

Das Problem dabei ist, für dieSchüler werden Erklärungen zu Hausaufgaben okay sein, aber gebetsmühlenartige Belehrungen hinsichtlich des Schwänzens und bezüglich Prügeleien werden nur akustisch vernommen, sie werden nicht überdacht und prallen einfach ab. Ich denke, die Energie kannst du dir sparen und produktiver verwenden, z.B. in dem du eine Stete bei Hausaufgabenhilfe  und noch viel mehr menschliche Wärme ausstrahlst.

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Guten Abend :)

Dummheit & "Bildungsferne" sind zwei Paar Schuhe, wie ich finde: Zumal ich an "Dummheit" nicht glaube, sondern eher an "mindere Intelligenz", aber das ist kein Thema der heutigen Gesellschaft. Das gab es schon immer & es ist keine Sache die schlagartig nach 2000 bzw. aktuell zunimmt..!

Sturheit, Inkompetenz, falsche Selbstbilder/Selbstüberschätzung, verbale Aggressivität usw. gab es schon immer!

Rechtschreibdefizite sind aber ein anderes Thema. Sie kommen mMn eher deswegen auf, weil kaum noch jmd. handschriftlich aktiv ist, der Computer vieles abnimmt, man auf dessen "Rechtschreibprogramme" spekuliert & außerdem die modernen Medien wie Smartphones so "gepolt" sind, dass sich kaum jmd. mehr anstrengt: Groß- und Kleinschreibung, Zeichensetzung, Rechtschreibregeln werden fröhlich außer Gefecht gesetzt ---------> digitale Medien führen dazu, dass immer weniger Wert auf eine korrekte Rechtschreibung gelegt wird und/oder man sie, da das meistbenutzte Medium zum Schreiben das Internet mit seinen Social Networks ist, immer weiter vernachlässigt bis verlernt! Wir hatten das damals nicht, wir mussten noch alles ausschreiben - und Chats, wo man ohnehin alles kleinschreibt & auf Rechtschreibung, Kommasetzung usw. pfeift, trennten wir ganz gut von der Schule ab. Da galten andere Maßstäbe!  

Auch die Eltern achten laut meiner Beobachtung jedoch immer weniger darauf bzw. machen es den Kindern vor, da sie selbst immer weniger schreiben: Denn wer wenig schreibt, macht auch mehr Fehler, da er nicht mehr alle Regeln kennt... Und wer lediglich auf dem Smartphone Termine eintippt, die sowieso nur er selbst ablesen muss, schert sich weniger um Rechtschreibung, weil es ohnehin jedem gleich ist --------> Hauptsache, man versteht "rudimentär", was in etwa gemeint sein soll mit jener SMS & entsprechend wenig strengt man sich an.. aber das führt in die falsche Richtung!  

Beispiel: Ich (m, 25) pflege einen handschriftlichen Tageskalender & besitze noch nicht mal ein Smartphone. Da steht dann bei mir eben (z.B.) im Kalender: 

"Thomas abholen, 16.30 Uhr, Hauptstraße/Ecke Briefkasten". 

Im Smartphone würde das wohl so aussehen: 

"thoms 16.30 hautpstrße briefkasen"

Und zwar weil es einem einfach egal ist, wie es geschrieben wird, denn man weiß schließlich, dass man (z.B.) um 16.30 Uhr Thomas am Briefkasten der
Hauptstraße abzuholen hat.. Ist der falsche Weg, da das die Hemmschwelle zu Fehlern herabsetzt ---------> meine subjektive Meinung!

Ich schreibe bewusst viel per Hand & habe nicht zuletzt deswegen auch (meine Meinung) eine gute Rechtschreibung. Wobei mein Opa in meiner Erziehung auch sehr viel Wert darauf legte! 

Es liegt nicht per se an Dummheit, sondern eher daran, dass immer weniger handgeschrieben wird & korrekte Rechtschreibung in einem Alltag, der immer weniger Wert auf guten und gewählten Sprachgebrauch legt, einfach eine total untergeordnete Stellung einnimmt. Das ist m.E. alles!

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Hallo liladelfin!

Das mit der Intelligenz ist so eine Sache.. Wir werden intelligenter wenn wir uns entsprechend fordern. allerdings versagt hier das Schulsystem komplett, da es hauptsächlich darauf basiert standartisierte Tests zu bestehen. Den Schülern wird nicht vermittelt, wieso es so wichtig ist, dass sie sich eingehend mit allem beschäftigen. Erst wenn man ein "Gefühl" für etwas entwickelt hat, hat man es wirklich verstanden. ab dem Zeitpunkt kann man praktisch unendlich gut in einer Sache werden.

was meine ich mit Gefühl? stell es dir wie zeichnen lernen vor.. speziell zeichnen ohne Vorlage sprich Comics, Anime, von mir aus auch realistisches menschen aus dem Kopf.. wenn man anfängt, ist man absolut miserabel, man versteht nicht wie man glaubhaft machen kann, dass beispielsweise ein arm auf den Betrachter zeigt, oder wie Perspektive im allgemeinen funktioniert. und egal wie viele theoretische Videos man sich zu der Problematik anguckt, es wird nicht besser. 

Erst wenn man anfängt wirklich viel zu zeichnen, wird man plötzlich besser, fast auf magische weise, ohne dass einem irgendjemand gesagt hat wie es denn nun eigentlich geht. der Grund: das Gehirn entwickelt sich weiter, man wird intelligenter. 

Zeichnen ohne Vorlage ist im Grunde nur die Fähigkeit Vorgestelltes oder Gesehenes dreidimensional auf einem zweidimensionales Blatt Papier einzufangen. irgendwann ist man dann sogar in der Lage Tiere zu zeichnen aus dem Kopf, die man jahrelang schon nicht mehr im Fernsehen gesehen hat. Dennoch kann man sie in jeder erdenklichen Pose darstellen.

Ich weiß es geht hier um Zeichnen.. und du denkst jetzt vielleicht, dass es was komplett anderes ist, aber das ist es nicht. Ich weiß noch genau wie das in der Schule war.. manche waren gut in Mathe, manche in deutsch, ein paar vereinzelte in allem, manche waren überall schlecht. waren die, die schlecht waren weniger intelligent? Höchstwahrscheinlich schon. Noten spiegeln natürlich nicht zwangsläufig die Intelligenz wider, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich solche Personen einfach nicht fordern.

Um wirklich intelligent zu werden, muss man seine Schwachstellen ausmerzen. Ich sehe das gerne wie eine Art Skilltree.. wenn man den ersten Fähigkeitspunkt an einen neuen Skill vergibt hat man oftmals den größten Nutzen. Beispielsweise man lernt eine neue Sprache, die Grundzüge etc. Danach verbessert man sie weiter und bekommt ein besseres Gefühl dafür. Ab einem gewissen Zeitpunkt ist man so gut, dass es schwer wird für nicht-Schriftsteller den Unterschied zu den Besten auszumachen. Ab dem Zeitpunkt hat man sich vorerst genug in dieser Sache verbessert, man darf seine Sprachfähigkeiten natürlich nicht verkommen lassen, sollte sich allerdings vermehrt etwas anderem zuwenden.

Jetzt mal zur Rechtschreibung.. ich kenne auch viele, die nicht fähig sind schöne Sätze zu formulieren und haben zu Wörtern fragen wo ich mir nur an den Kopf pack. 

Warum raffen die das nicht? ganz einfach: sie haben nicht genug Erfahrung. Wenn man wirklich viel schreibt, entwickelt man ein Gefühl für Wörter, wie sie geschrieben werden, wann Kommas gesetzt werden, etc. Natürlich hilft lesen auch sehr viel, allerdings ist das ähnlich wie wenn ich einem großen Künstler zusehe wie er zeichnet.. es ist mehr eine Motivation. Allerdings ist mir schon oft aufgefallen, dass ich unglaublich viel besser zeichne nachdem ich jemandem zugesehen habe, irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Energie auf mich übergeht.. ok hört sich komisch an, ist aber wirklich so. Wenn man eine Erörterung zu Faust schreibt nachdem man es tagelang gelesen hat, wird sich das komplett anders anhören von Wortwahl, Satzbau als es von der Person zu erwarten gewesen wäre.

Egal was man tut.. es ist wichtig so lange weiter zu machen, bis man wirklich ein Gefühl für etwas bekommt und auch dann nicht aufzuhören, sondern es nur etwas im Umfang einschränken. 

So das wars zu Intelligenz.. viel Spaß! =)

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Das Dumme scheint nicht so anstrengend zu sein. Man muß sich keine Gedanken machen. Mit Ignoranz und Teilnahmslosigkeit lässt es sich vermutlich besser leben. Das ist der einfachere Weg, es kostet weniger Mühe. Ist doch schön bequem, wenn andere für sie denken und noch zusätzlich die Verantwortung für sie übernehmen. Und wenn sie sich mal etwas zu Schulden kommen lassen, können sie sich wenigstens herausreden und sagen, dass sie von alledem nichts gewusst haben usw. Wie ich damit umgehe? Es kommt immer auf die jeweilige Situation an! Mir bleibt oft zu wünschen übrig, dass sie das bekommen, was ihnen gebührt.

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Guck dir RTL und den ganzen Schwachsinn doch mal an, da kann man doch nur verdummen. 

Ich kann Dich nur zu gut verstehen. Manchmal ist es echt nicht einfach mit "dummen Menschen" umzugehen, vor allem wenn Sie einen gar nicht verstehen wollen.

Das hier und auch im Internet allgemein nicht auf Rechtscheibung und Grammatik geachtet wird liegt daran, dass alles immer schnell schnell gehen muss und sich keiner mehr die Zeit nimmt, einen vernünftigen Satz ohne Abkürzungen (auch ein Grund warum die Rechtschreibung leidet) zu formulieren.

Kann Dir nur raten Geduld haben oder den Kontakt meiden. Ich mein das jetzt nicht böse, aber Leute, die intellektuell echt weit unter einem liegen, da fällt es mir schwer Sympathie aufzubauen, weil Sie teilweise auch kein Sarkasmus usw verstehen. 

Werd die Frage verfolgen würde mich auch mal interessieren wie andere das so sehen :) 

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Jede Mensch hat unterschiedliche Stimmung. Stell dir vor, wie würdest du ein Kommentar schreiben, wenn du gut gelaunt, schlecht gelaunt, betunkend, sarkastisch, genervt usw...? 

Wenn du 20 mal nicht erklären kannst, bedeutet, du erklärst den nicht genug klar (falsche Niveau).

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Kommentar von liladelfin98
22.02.2016, 23:05

Ich schreibe dann eventuell mit einem anderen "Hintergrund", sprich der Stimmung, die ich gerade habe. Deswegen beinhaltet mein Kommentar dennoch Satzzeichen und eine einigermaßen vernünftige Struktur. Meine Sich auf eine bestimmte Sache kann sich durch meine aktuelle Stimmung natürlich verändern.

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Es ist toll, daß Du diese Geduld aufbringst ! Weiter so ! Lass Dich nicht ärgern von diesen Leuten und mach weiter so. Irgendwan wird auch der dümmste mal etwas dazulernen ! Bin ich fest überzeugt davon ! Erlär es halt einfach  und eindrücklich !

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"Dumme" Menschen sind leichter zu beherrschen, als solche die selbsttätig Denken.


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Kommentar von liladelfin98
22.02.2016, 23:11

Mein Ziel ist leider nicht, Menschen zu beherrschen, sondern vor allem sozial benachteiligten Menschen zu helfen. Allerdings wäre dies ein Erklärungsansatz, warum die Politik so wenig in diese Richtung tut.

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Es muss auch weniger intelligente Menschen geben, denn wer würde sonst unsere Mülltonnen leeren, die Klassenräume putzen oder die Straßen fegen?

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Diese Frage verstehe ich nicht so ganz, vermutlich ist mein Intellekt einfach unterentwickelt und kann sich vor deinem nur verbeugen....

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Kommentar von liladelfin98
22.02.2016, 23:02

Ich denke nicht, dass dem so ist. Meine Frage ist, wie es dazu kommt, dass in einem Land wie zum Beispiel Deutschland viele Menschen ungebildet und unfähig sind, die Rechtschreibung /Grammatik zu beherrschen. Natürlich ist das Sozialsystem hier bei Weitem nicht perfekt, aber im Vergleich zu anderen Ländern doch relativ gut. Meiner Meinung nach, hat jeder hier die Möglichkeit sich zu bilden und ein gutes Leben zu führen, auch wenn leider immer noch sehr viel (darunter private Universitäten und die Karriere) von dem Geld, das man zur Verfügung hat, abhängt. 

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alles wegen der derzeitigen generation. keiner hält es mehr für nötig etwas zu lernen.

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Ich frage mich grad warum Du Leuten 20x etwas erklärst.

Es gibt schon Leute, die nicht gefördert werden. Wenn die Eltern z.B. nicht lesen, nie die Hausaufgaben kontrolllieren passiert es schon. Manche gehen auf falsche Schulen. Sind unterfordert. Niemand kümmert sich drum.

Leider ist auch in manchen Kreisen eine Sprache üblich, die ich auch nicht wirklich mag. Gossensprache nenne ich sie mal hier.

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Kommentar von liladelfin98
22.02.2016, 23:10

Ich versuche halt, den Leuten zu helfen, deswegen erklär ich Sachen mehrmals, falls sie nicht verstanden wurden. 

Ich habe zum Beispiel auch in der Hausaufgabenbetreuung in meiner Schule mitgearbeitet, um Kindern, deren Eltern sich nicht drum kümmern, bei den Hausaufgaben zu helfen.

Dass das soziale Umfeld eine Rolle spielt ist wahrscheinlich der Fall, allerdings versteh ich eben nicht, warum sich niemand, wie du meinst, darum kümmert. 

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