Warum sind Straßenlaternen meistens gelb?

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4 Antworten

Die rötlich-orangefarbenen Straßenlaternen sind mit Natrium-Dampflampen bestückt. Die sind die Nachfolger der kalt-weißen Hochdruck-Quecksilber-Dampflampen. Sie verbrauchen etwa 1/3 weniger Strom als die weißen Lampen. Außerdem soll das langwellige rötliche Licht besser durch Nebel kommen, weshalb lange Zeit bevorzugt Kreuzungen mit den rötlichen Lampen ausgestattet wurden. Die Autofahrer sollten damit auch bei schlechter Sicht schon von weitem zu erhöhter Aufmerksamkeit gebracht werden. Beide Sorten werden wohl nach und nach verschwinden, weil die LED-Laternen schnell verbreitet werden. Ich habe sie bis jetzt in kaltweißer Lichtfarbe und meistens in hellgelber glühlampenähnlicher Farbe gesehen. Sie verbrauchen nur noch einen Bruchteil des Stromes gegenüber den bisherigen Lampen und haben auch eine längere Lebensdauer.

phili122 27.08.2013, 19:37

Das mit dem LED Leuchten ist zwar ganz schön, aber noch haben Natriumdampflampen eine deutlich größere Lichtausbeute. Auch werde derzeit viele Leuchten auf Leuchtstofflampen (Quecksilberdampf-Niederdrucklampen) umgerüstet.

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Damit man auch bei ungünstigen Wetterverhältnissen (wie Nebel) den Schein der Laternen sieht. Bei Nebel ist eine Laterne mit gelben Lichtschein deutlich besser zu erkennen, als eine Laterne mit weißem Licht.

Die Leuchtmittel haben unterschiedliche Inhaltsstoffe, bei Natrium z.B. sehr viel Gelb, bei Xenon sehr viel Weiß..

Gelb/Orange findet man glaubesich meist an Kreuzungen

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