Warum sind die meisten großen Künstler männlich, aber in der schule wählt kein Junge zu Kunst?

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7 Antworten

Vielleicht hat das etwas mit Geld verdienen, mit Ökonomie zu tun.

Männer sind eher bereit sich ihrer Kunst mit Haut und Haar zu verschreiben, auf ein bürgerliches Leben mit sicherer Versorgung zu verzichten. Nur die, die bereit sind, sich der "brotlosen Kunst" zu widmen, können mit Glück auch wirtschaftlich erfolgreich sein.

Die wenigsten Frauen, mit dem Wunsch nach Familie, würden sich auf so ein Abenteuer einlassen. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel.

Und Kunstunterricht in der Schule ist doch eher geeignet, später einen Beitrag zur Aufhübschung der Wohnung, als einen Beitrag zur Kunst zu leisten.

Danke für den Stern!

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Frauen haben erst seit relativ wenigen Jahren die Freiheit sich zu einem Gesamtkunstwerk zu stilisieren, bis vor wenigen Jahrzehnten durften sie als Künstlerin nur für den Hausgebrauch tätig sein. Männer wie Dali sind ja nicht nur so berühmt geworden, weil sie so unglaublich talentiert waren, davon gibt es viele, sondern weil sie sich als Genie stilisiert haben. So sagt Dali selbst sinngemäß, man muss nur lang genug so tun, als sei man ein Genie, dann glauben es die Leute einem schon irgendwann.

Frauen haben da jetzt erst mal die Musikszene für sich erobert. Vorreiterin war Madonna und heute gibt es eine ganze Reihe davon. Durchschnittlich gute Musik mit einem Riesenbrimborium um die Person. Vielleicht weitet sich das ja mit der Zeit noch auf andere Kunstformen aus.

In der zeitgenössischen Kunst kann man das nicht mehr wirklich sagen, da gibt es viele Frauen und zudem viele Förderungen von weiblichen Künstlern.

Und wenn auch nur zwei Jungs Kunst wählen, weil sie es ernst damit meinen, und es dann studieren und erfolgreich werden und man das auf Land hochrechnet, hat man viele Künstler ;)

Aus meiner Erfahrung (und das ist nicht diskriminierend gemeint...) ist es bei vielen Frauen so, dass sie Kunst mögen und es vielleicht auch studieren, dann aber manchmal unsicher werden oder sich nicht durchsetzen können und dann doch etwas anderes machen (der Anteil an Kunstlehrerinnen ist zum Beispiel auch höher). Ebenso hat sich das Verhältnis der Kunstgeschichtsstudierenden geändert. Heute sitzen vor allem Frauen in den Vorlesungen. Manchmal ist es auch so, dass Frauen anfangen Kunst zu studieren, dann einen Mann kennen lernen, heiraten, Kinder bekommen und sich dann ehrenamtlich engagieren oder noch in ihrer Freizeit Kunst betreiben (das ist wiederum nicht sexistisch gemeint, aber mir sind einige Fälle bekannt...).

Damals gab es eben wenig Förderung und Frauen wurden auch nicht ernst genommen. Heute hat sich das alles geändert und es gibt viele, erfolgreiche Künstlerinnen und vor allem Museumsteams bestehen größtenteils aus Frauen. In Führungspositionen sieht es noch etwas anders aus. Oft trauen sich Frauen nicht, diese Führungsposition anzunehmen (und vielleicht herrscht auch noch ein wenig Sexismus, das mag sein). Aber mittlerweile werden es auch immer mehr und mehr Frauen, die sich beschließen, Museen zu leiten.

weil frauen damals nicht gefördert wurden sondern für die familie zuständig waren. dass wir mädels überhaupt zu einer weiterführenden schule gehen dürfen war zu den zeiten meiner oma ja noch nicht mal üblich...

oder meinst du in der zeitgenössischen kunst? dann weiß ichs auch nicht...

ich meinte eher zu heute^^" weil heutzutage kaum jungs in den kunstkurs gehen...

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Die großen Künstler kamen ganz bestimmt nicht vom Schulkunst so weit. Sie hatten private Kunstlehrer.

Künstler sind kreativ. Unterricht hat mit Kreativität nichts zutun. So einfach ist das.

Na dann denk erst mal über die berühmten Köche nach... ;)

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