Warum schreiben so viele Leute "ebend" statt "eben"

Das Ergebnis basiert auf 31 Abstimmungen

Etwas anderes: (bitte schreiben was) 35%
Weil sie denken dass, das so richtig ist. 29%
Vertippt 19%
Aus besonderen Gründen (bitte schreiben welche) 16%

19 Antworten

Etwas anderes: (bitte schreiben was)

Ich denke, es ist einfach Mundart. Ich komme aus einer ländlichen Gegend und hier sagen sehr viele "ebend". Ich hab auch erst an der Realschule gelernt, dass es "eben" und nicht "ebend" heißt...

Etwas anderes: (bitte schreiben was)

Dialekt? Vertippt wird es nicht sein, das sagen nämlich auch viele wirklich so. Ich kenne auch viele, die statt 'sowieso' lieber 'wieso' sagen...

Etwas anderes: (bitte schreiben was)

... das ebend (oder ebent) ist - so weit ich weiß - aus dem berlinerischen Slang oder zumindest aus der Umgebung von Berlin.

Ich kenne jemand aus der Ecke, der sagt auch immer zum Fisch - Füsch! Si gibt es noch mehr Worte , mir fallen jetzt nur keine mehr ein!

Vertippt

eben ist fast wie abend.... da geht das "d" immer aus versehen mit

Weil sie denken dass, das so richtig ist.

Wenn mans so lernt. Meine Freundin hat die eigenart statt nachher eher "nachert" zu sagen.

ein Freund sagt auch immer "anderst" statt anders. ich find sowas schrecklich

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@sweetcherry280

Alle genannten Beispiele sind aus einem Dialekt: nachhert ist aus dem bayerieschen, anderst ist im kurpfälzischen Heidelberg/Mannheim zu finden.

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@rolandratz

kann sein, der freund von mir hat es so aber "gelernt" und hat geglaubt das ist richtig so

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@sweetcherry280

hat er ja auch recht - in dem jeweiligen Dialekt - bairisch bzw. mannema - ist das ja richtig

Falsch ist höchstens, wenn jemand denkt das wäre schon hochdeutsch - es wird sicher noch etwas dauern, bis diese Entwicklung aus ins Hochdeutsche durchdringt.

Bitte macht euch klar, dass es normal ist das Sprache sich verändert - jede Generation spricht anders: die Aussprache ändert sich, die Bedeutung der Worte ändert sich, die Rechtschreibung ändert sich. Diese Evolution der Sprache wird heute allerdings langsamer, weil wir durch die Medien heute immer noch mit alter gesprochener Sprache in Kontakt bleiben - vor 150 Jahren hätte keiner mit Sicherheit gewusst, wie z.B. sein Urgrosssvater genau gesprochen hat.

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