Warum schlagen sich Gerichte nicht mit sowas um?
A behauptet, dass der Vordermann beim Rückwärtsfahren - aus ihm unerklärlichen Gründen am wartenden Bahnübergang mit geschlossener Schränke - ihm ins Auto gefahren sei
B bestreitet eine Kollision. B hat ein großen Bully und die Kratzer und Schäden von altem Auto der Person A liegen deutlich niedriger wobei Person Bs Bully viel höher liegt. Genauso gibt das Person B an in der Anhörung.
Nach knapp drei Monaten kommt ein Einstellungsbescheid dass Verfahren sei eingestellt.
3 Antworten
Das kann schon allein am fehlenden Beweismaterial liegen. Hat die Polizei den Schaden aufgenommen und Fotos gemacht und Spuren gesichert?
Hier muss ich aus eigener Erfahrung sagen: Die Streifenhörnchen, die dann losgeschickt werden, sind oftmals sehr jung und haben nicht mal Tütchen dabei, um Farbreste einzusammeln. Sie haben einfach keinen Bock.
Da steht wohl Aussage gegen Aussage. Im Zweifel wäre es sicher sinnvoll mal über eine dashcam nachzudenken.
Die Einstellung des Verfahrens wird ja begründet sein. Schau einfach die Begründung an dann weißt du warum es eingestellt wurde.
Aus genau diesem Grund: Herumschlagen.
Da geht es um Kleingeld und nicht um wirklich wichtige Dinge. Für den Geschädigten ist das zweifellos ärgerlich, der andere freut sich - und mitunter auch nicht zurecht.
Grund: Es gibt viel zu viele Dummseppen, welche mit ihren Taten die Gerichte überlasten. Das zwingt die Gerichte zu schnellen Lösungen. Willkommen beim Personalmangel 2025 ff.
Ich stimme Dir da durchaus zu und auch fände ich eine schnelle Klärung vor Ort mittels passendem Meinungsverstärker nicht in jedem Fall ahndungswürdig.
Böse Buben nutzen die Justiz zu ihrem Vorteil und das ist ein Unding. Der normale Bürger ist hingegen recht froh, keinen Kontakt mit Gesetzeshütern zu haben.
Dann müssen mehr Schnellgerichte geschaffen werden, vielleicht mit weniger qualifizierten Richtern. Viele Fälle sind ja eigentlich klar und man muss nur das Gesetzbuch vorlesen können. Man denke nur an den Fall "Knallerbsenstrauch". Soe könnte man den Berg der einfachen Sachen schnell abtragen. Aber wenn schon eine Erbenermittlung 10 Jahre dauert ... dann sind nicht nur Nutznieser inzwischen verstorben, sondern auch der Streitgegenstand ist verändert: Aus dem Gewächshaus wächst ein 5 Meter hoher Baum, Wasserschäden und Winterfrost haben alles andere ruiniert ... - Ich musste gegen einen Gebrauchtwagenhändler klagen. Da sollte ich das Fahrzeug, was ich ja nicht aus Jux gekauft hatte, bis zur Klärung stehenlassen. Zum Glück gibt es Schlichtungen, aber noch viel zu selten. Und teuer genug ist es auch.
Deine Idee geht aber in die Richtung, dass man getrost kleine Schweinereien zum eigenen Vorteil durchziehen kann, weil ja der Aufwand für den anderen zu hoch ist. Und DAS ist eine schlechte Entwicklung!