Warum rauchen intelligente Menschen Zigaretten bzw. konsumieren sie überhaupt Drogen?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Weil Sucht und Intelligenz nicht miteinander in direktem Zusammenhang zu bringen sind.

Intelligenz ist das eine und Sucht etwas ganz anderes ... und ... Intelligenz schützt nicht vor Dummheiten und auch nicht davor sich selbst zugrunde zu richten ... oder ein ungesundes Leben zu führen.

Der beste Beweis dafür ist, das Menschen mit einem realtiv hohen Intelligenzquotienten sehr oft sogar schon in relativ jungen Jahren sterben ...

Stimmt.

Letzteres kann ich so nicht unterschreiben, Menschen die nicht wirklich gebildet sind denken sie würden verschont bleiben.

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@BuceriusLaw

gehören die vielen rauchenden Ärzte und Intellektuellen auch zu den Nicht-wirklich-Gebildeten ... ;-)

Und ich weiß von Kreisen auf Unis ... welche ... Angefangen vom Professor bis hinunter zum Erstsemstler Dorgen nehmen und andere Menschen ebenfalls dazu "bekehren" wollen ... mit dem Argument, dass man den Drogenkunsum nur "kontrollieren" müsse um nicht abhängig davon zu werden?

Ich weiß nicht ... Bildung spielt natürlich bei vielen Dingen eine Rolle, aber bei Suchtgiften ?

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@Entdeckung

Ich kenne auch viele die damals in der Uni Kokain genommen haben. Sie dachten auch, sie können es kontrollieren, aber wie es nun mal war - lagen sie alle falsch ( kannte 4 Leute ).

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@BuceriusLaw

jp ... das ist das Problem der meisten Süchtigen, dass sie fest bdavon überzeugt sind, sie seien es, welche die Sucht kontrollierten ...obwohl es genau umgekehrt ist, nämlich dass ihre Sucht sie kontrolliert. ... :-(

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@Entdeckung

und was mit den leuten dies kontrollieren können?
denen wird ständig eingeredet das sie es nicht könnten :( arme leute

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Intelligente Menschen halten sich nicht an Vorschriften oder Statistiken, sondern sie wägen ihr persönliches Risiko ab.

Manche kommen dabei zu dem Schluss, dass ihr persönliches Risiko sehr gering ist, im Vergleich zu dem Genuss, den sie aus dem "schädlichen" Verhalten ziehen.

Du könntest ebenso gut auch fragen: Warum fahren intelligente Leute Auto? (Kann manchmal ganz gehörig die Lebenszeit verkürzen). Warum gehen intelligente Menschen arbeiten? (Verkürzt definitiv die Lebenszeit, um ca. 10 Jahre, und zwar nicht nur bei Intelligenten.). Warum bekommen intelligente Frauen Kinder? (Destabilisiert auf lange Sicht den Frauenkörper und hat gesundheitliche Spätfolgen.) Und so weiter :)

Alles was verboten sein sollte und uns in einer Wahrnehmung und wissen davon abhalten sollte, spielt gerade den Reitz des Lebens aus. Vermeindliche Intelligenz ist bei weitem nicht in dieser Frage relevant. Warum gibt es dann Kriege, Sind diese Poltiker alles Idioten. Ärzte, Anwälte, Profesoren, Polizisten...... und und und alle haben Ihr Scherflein und sind auch nur Menschen. Auch diese sind nicht gefeit von Sorgen und fehlverhalten. Währen sie so wie Du es Dir denkst oder wünschen würdest Seelenlos. Das hat absolut nichts mit Intelligenz zu tun. Oder soll Deine Frage hier ausagen, nur Deiner meinung nach dumme Menschen Rauchen und nehmen Drogen. Wo fängt bei Dir Intelligenz an, wo fängt Dumm an ? Dumme frage...........Setzen 6

Tut mir Leid, ich verstehe nicht so ganz was du meinst :-)

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Weil Menschen sich der Illusion hingeben können, dass es bei ihnen gutgehen wird. Krebs kriegen immer nur die anderen und den eigenen Drogenkonsum hat man im Griff.

Diese Fehleinschätzungen stützt man durch selektive Wahrnehmung. So kennt z.B. jeder Raucher jemanden, der jemanden kennt, der trotz 100 Zigaretten am Tag und literweise Alkohol 100 Jahre alt geworden ist.

Wir verdrängen, was wir nicht wahrhaben wollen, nach dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

Top Antwort!

Danke.

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Es gab einige Studien dazu - uA eine britische die ich sehr bestätigen kann, denn ich kenne viele sehr schlaue Menschen die beinahe jeden Tag konsumieren, auch ich schließe mich von jenen nicht zwingend aus, auch einige die das seit mehr als 30 Jahren tun, ebenso gibt es viele Wissenschaftler, Mathematiker usw die bewusstseinserweiternde Drogen nahmen und große Rechnungen und andere Dinge entdeckten/austüftelten, ich zitiere;

""Verhaltensforschung: Intelligente Menschen sind anfälliger für Drogenkonsum

Wer als Kind schlau ist, greift als Jugendlicher und Erwachsener eher zu illegalen Drogen, sagen britische Forscher. Das Elternhaus spielt dabei keine Rolle - Charaktereigenschaften und das Geschlecht jedoch schon.

Interesse an Drogen - aus Langeweile oder Experimentierfreude

(Der Abschnitt hier kommt eigentlich ganz unten, doch ich wollte ihn einmal etwas betonen: ) Warum Intelligenz möglicherweise ein Risikofaktor für Drogenkonsum sein könnte, darüber können die Wissenschaftler nur spekulieren. Die bisherige Forschung habe gezeigt, dass hochbegabte Kinder sich schnell langweilen. Andere Untersuchungen stellten fest, dass intelligentere Menschen eher nach Stimulation und Neuem suchen und daher womöglich Experimenten mit Drogen offener gegenüberstehen. Generell würden begabte Menschen mehr ausprobieren. Wie genau es zu den Erkenntnissen in ihrer eigenen Studie kommt, sollen den Briten zufolge weitere Untersuchungen klären.

Wenig rauchen, viel körperliche Bewegung und gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse im Erwachsenenalter: Intelligente Kinder verhalten sich zwei Studien aus den vergangenen Jahren zufolge vorbildlich. Britische Forscher haben nun jedoch in einer Langzeitstudie Hinweise darauf gefunden, dass höhere Intelligenz im Kindesalter eher mit Drogenkonsum in der Jugend und jungem Erwachsenenalter verknüpft sein könnte, berichtet das Fachmagazin "Journal of Epidemiology and Community Health".

Die Forscher von der Cardiff University und dem University College London werteten für ihre Untersuchung die Daten von einer landesweiten Studie aus. Die knapp 8000 Probanden nahmen im Alter von fünf und zehn Jahren an altersgerechten Intelligenztests teil. Die Kinder mussten dafür unter anderem Figuren zeichnen oder fehlende Teile in einem Bild benennen. Mit 16 und 30 Jahren sollten die Studienteilnehmer angeben, ob und welche Drogen sie aktuell oder in den vergangenen zwölf Monaten genommen haben.

Die Ergebnisse verblüffen: Kinder mit höheren Werten in den Intelligenztests konsumierten mit 16 und 30 Jahren eher Drogen als Kinder mit niedrigeren Werten. Die Drogenkonsumenten hatten vier bis acht Punkte mehr als ihre Altersgenossen, die keine illegalen Rauschmittel konsumierten, und im Durchschnitt bis zu 110 Punkte in dem IQ-Test. Menschen mit einem Intelligenzquotienten von 100 gelten als durchschnittlich intelligent, ab 115 gilt ein Mensch als überdurchschnittlich begabt. Allerdings lassen sich die Punktwerte aus Kinder-IQ-Tests nicht eins zu eins auf die Intelligenzwerte aus Erwachsenentests übertragen - die Kriterien für die Messungen sind teilweise zu unterschiedlich.

Schlaue Frauen gefährdeter als Männer

Im Detail zeigte die Studie: Bein Männern, die mit fünf Jahren einen höheren IQ hatten, war die Wahrscheinlichkeit, Ecstasy oder Amphetamine zu nehmen, 50 Prozent größer. Für ein besonders intelligentes Mädchen war es im Vergleich zu den männlichen Studienteilnehmern sogar doppelt so wahrscheinlich, dass es als Jugendliche oder Erwachsene Drogen wie Kokain oder Cannabis konsumierte.

Für beide Geschlechter gilt jedoch: Weder die Schicht der Eltern noch schwere psychische Belastungen oder das Einkommen als Erwachsene beeinflussten den Zusammenhang zwischen Intelligenz und Drogenkonsum, so das Ergebnis der Forscher. Allerdings machen sie keine Angaben, wie oft die Probanden Drogen konsumierten. Sie haben lediglich erfragt, ob ein Teilnehmer Rauschmittel genommen hat, nicht aber, ob das regelmäßig oder nur selten geschah - ein nicht unwichtiges Detail."""

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