Warum miaut meine Katze nie und wie zum miauen animieren?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich habe 2 alte Katzen, mindestens 12 und 13, wovon Röschen, die 12-jährige, eine absolute Plaudertasche ist. An ihren verschiedenen Tönen erkenne ich ganz genau, ob sie mir mitteilen möchte, daß nun doch bitte endlich um 5.30 Uhr neues Futter angesagt ist, ich aufhören soll zu telefonieren oder sie Bauchkraulabsichten hat. Wenn ich dann dementsprechend antworte und zurückfrage, kommt garantiert ein anderes "Miau" oder "Meh". Frauchen, Du hast mich verstanden, oder Nein, ich wollte aber dies oder das. Man kann sich wirklich mit ihr unterhalten, sie kommt auf Zuruf, sagt mir ganz genau, was sie will.

Mein Paul ist eher der stille Kater, erst seit ein paar Wochen fängt er auch an, mit mir zu sprechen, aber eher selten. Dafür zeigt er mir mit Hinlaufen oder Bauchhinhalten, was ich denn nun tun soll. Sie verstehen beide alles, was man ihnen sagt oder sie fragt und reagieren dementsprechend. Allerdings habe ich mir auch schon den Mund fusselig geredet, und bin längst über das Stadium des "Worts zum Sonntag" hinaus. Meine Katzen finden das aber offensichtlich prima.

Hallo namelesss0,

nicht jede Katze miaut ständig. Es gibt ganz schöne Plappermäuler und eben stille Katzen. Außerdem umfasst die Kommunikation um so viel mehr, als nur Miauen. Es gibt einmal die Lautsprache und die Körpersprache...

Allgemeininfo zum Thema Kommunikation:

Katzen haben ein kompliziertes Kommunikationssystem mit Hunderten von Vokalisierungen und verfügen über ein umfangreiches Repertoire. Die Kommunikation bei Katzen, besteht aus verschiedenen Ausdrucksformen.

Es gibt einmal die Lautsprache, dazu gehört Miauen, schnurren, Knurren, zischen, fauchen, schreien, schnattern/Keckern, gurren und so weiter.

Und die Körpersprache über Augen, Ohren, Schwanz, Nase, Schnurrhaare, Körperhaltung, Pfoten und beißen. Auch Unsauberkeit ist eine Kommunikationsform, mit der die Katzen versucht, dem Menschen etwas mit zu teilen.

Katzen miauen z.B. wenn sie Wehklagen, um zu Grüßen, oder Menschliche Aufmerksamkeit einzufordern. Manche Katzen sind sehr gesprächig, andere miauen nur sehr selten.

Im weiteren ist die Lautsprache übrigens wie bei uns Menschen. Jede Stimme ist einzigartig ! So unterscheiden sich die unterschiedlichen Rassen in ihrem Ton deutlich voneinander. Siamkatzen sind zum Beispiel dafür bekannt, ein merkwürdiges und schrilles Heulen ertönen zu lassen.

Wenn eine ruhige Katze plötzlich zu miauen anfängt oder eine oft miauende Katze plötzlich ruhig ist - ihr normales Kommunikationsverhalten also umschlägt – sollte man bitte schnellst Möglichst zum TA. Denn dies ist ein Hinweis auf eine eventuelle Erkrankung.

Lautsprache:

Schnurren
Katzen schnurren als aller erstes mal zur Kommunikation. Die Katze äußert so ihr Wohlbefinden, ihre Zufriedenheit. Doch die Schnurrerei hat auch einen Haken. In Ausnahmefällen, wie z.B. massiver Stress, schnurrt die Katze um sich selbst zu beruhigen. Das Stress- und Schmerzschnurren kann man bei Geburtswehen, schweren Verletzungen oder auch im Moment kurz vor dem Tot einer Katze beobachten. Wie man sieht, dient das Schnurren einer Katze nicht ausschließlich der Kommunikation zum Ausdrücken von Wohlbefinden, sondern wirkt sich auch auf andere Situationen aus. Ein amerikanisches Forscherteam hat heraus gefunden, das schnurren sich direkt positiv auf die Heilung von Verletzungen auswirkt. Katzen mit Knochenbrüchen heilen unter schnurren besser. Und Musekverspannungen lösen sich ebenfalls besser.

Wie schnurren Katzen ? Ja, wie eigentlich. Da sind sich selbst die Forscher nicht wirklich eins. Die derzeitige herausragende Hypothese erklärt, dass der Schnurrakt aus einer subtilen Umleitung des Atemluftstroms resultiert, für die irgendwie die Anatomie des Kehlkopf eingespannt wird. Das schnurren entsteht durch Reibung der Atemluft am Zungenbein. Das Zungenbein ist ein U-förmiger Knochen unterhalb der Zunge, der durch Bänder und Muskeln aufgehängt ist und ganz knochenuntypisch nicht mit dem Skelett verbunden ist, aber an den Kehlkopf. Und somit also zur Laut- und Stimmbildung beiträgt. Der Zungenbeinapparat ist bei Klein- und Hauskatzen, sowie bei Geparden vollkommen verknöchert, was eben die Vermutung nahe legt, das es dadurch zum schnurren kommt.
Übrigens: Beim Schnurren einer Katze entstehen Vibrationen von 27-44 Hz

Knurren, Zischen, fauchen: dies sind meist Zeichen der Aggression oder auch Wut.
Schreien: Katzen die große Schmerzen leiden, können regelrecht schreien.
Schnattern/Keckern: dies hört man oft, wenn Katzen etwas sehen was sie fangen möchten, dies aber nicht in Reichweite ist. Bei reinen Wohnungskatzen fällt das oft auf, wenn sie auf der Fensterbank sitzen und draußen Vögel fliegen sehen.

Körpersprache:

Der sogenannte und allen bekannte Milchtritt gehört z.B. zur Körpersprache. Den Milchtritt behalten ALLE Katzen ein Leben lang bei.

Mit dieser Instinkthandlung, durch tretelnde Bewegung an der Zitze, regen Kitten den Milchfluss beim säugen an. Daher der Name Milchtritt.
Wenn eine Katze sich wohl und Zufrieden fühlt, bearbeitet sie ihren Menschen oder einen Gegenstand mit diesen tretelnden Bewegungen. Der Milchtritt wird auch oft von lautem schnurren begleitet. Ein weiteres Anzeichen, das sich die Katze Sicher und geborgen fühlt.

Im weiteren dient der Milchtritt auch der Reviermarkierung. Mit den Duftdrüsen an der Pfoten Unterseite, gibt die Katze ihre Pheromone ab. So kennzeichnet die Katze z.B. ihren Menschen oder einen Gegenstand mit ihren Duftstoffen, um ihn als ihren Besitz zu markieren.

Zum Thema Körpersprache bei Katzen:
http://www.diesunddas.de/Katze_verhalten.htm

Alles Gute

LG

Katzen miauen untereinander eigentlich nur um sich vor irgendwas zu warnen soweit ich weiß, sonst kommunizieren sie durch Körpersprache.
Das miauen wie man es von Hauskatzen kennt, haben die nur wegen den menschen angefangen, also stimmt mit deiner katze nicht zwangsläufig was nicht, nur weil sie kein schreihals ist ;)

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