Warum messe ich keine Spannung wenn ich eine Leiterschleife in einem Homogenen Magnetfeld bewege?

4 Antworten

Das Induktionsgesetz sagt, dass eben nur dann eine Spannung entsteht, wenn sich das Magnetfeld ändert.
Bzw. genauer und in deiner Formel wenn sich die vom Magnetfeld durchsetzte Fläche der Leiterschleife ändert.

Diese Fläche lässt sich auf drei Arten ändern:

  • Durch Drehen der Leiterschleife im homogenen Teil des Feldes (Generator)
  • Durch Hinein- oder Hinausbewegen aus dem homogenen Teil des Feldes
  • Durch Vergrössern oder Verkleinern der Leiterschleife

Wenn sich die "aktive" Fläche nicht ändert, man also die Schleife einfach parallel (translatorisch, ohne Drehungen) im homogenen Teil des Felds herumbewegt, dann wir keine Spannung induziert.

Ebenfalls wird Spannung induziert, wenn sich die Stärke des Magnetfelds ändert, auch bei stillstehender Leiterschleife.

Wenn sich die ganze Leiterschleife, also beide Leiterabschnitte, im Magnetfeld befinden, wirkt durch die Bewegung (z.B. nach unten) die Lorentzkraft auf die Elektronen sowohl im oberen als auch im unteren Leiterabschnitt in die gleiche Richtung. So kann keine Spannung zwischen den Leiterabschnitten entstehen.

Daher wird nur dann eine Spannung induziert, wenn sich das Magnetfeld oder die vom Magnetfeld durchsetzte Fläche ändert.

Weil eine elektrische Spannung nur dann entsteht, wenn der Leiter die magnetischen Feldlinien schneidet.

Aber auch dann nicht immer, wenn gleich viele Feldlinien gegenläufig geschnitten werden

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@PWolff

Tja, ein Kreuz isses mit den gekreuzten Feldlinien :-(

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Induktion: Spannung einer bewegten leiterschleife IM Magnetfeld

Hab mir gerade nochmal die Induktion angesehen. Da war die Änderung der Fläche bewirkt eine Spannung. Aber folgendes : im Bild 1 gibt es keine Spannung weil wie auch erklärt steht an den leiterenden auf beiden Seiten elektronenüberscguss ist und keine potenzialdifferenz. Aber was wenn ich die enden wie in 2 anordne? Oben ist ja plus weil die lorentzkraft die Elektronen nach unten schiebt und unten halt minus? Und noch eine Frage: wenn ich nen Leiter im Magnetfeld bewege wird doch auch ne Spannung induziert, weil die lorentzkraft die Elektronen an ein Ende drückt. Wo ist da denn die flächenänderung? Helft mir bitte nochmal auf die sprünge^^

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Kann mir jemand die Lenz'sche Regel Erklären?

Hallo, in der Schule haben wir Folgendes aufgeschrieben:

Die Lenz'sche Regel:

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Ich check das Irgendwie nicht :/ Und Wikipedia gibt nur dinge aus, die Ich nicht verstehe. Kann mir das Bitte jemand Erklären?

Vielen herzlichen Dank Player_Schark

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Warum wird in der Leiterschleife im Magnetfeld nur in den Drahtstücken parallel zur Drehachse eine Spannung induziert?

Hallo Leute, Ich schreibe nächste Woche eine Physik Klausur und habe folgendes Problem:

Die Frage: Erklären sie, warum die Leiterteile, die bei einer Leiterschleife nicht parallel zur Drehachse liegen, auch nicht zur Spannung beitragen. ( im B Feld)

Hier ist mein Problem jetzt ich dachte die Spannung in der rechteckigen Leiterschleife hängt von der Fläche die senkrecht durchsetzt wird ab (vom B Feld). Verstehe auch dass die Lorenzkraft in den Stücken parallel zur Drehachse eine Spannung dann erzeugt. Aber die Lorenzkraft wirkt doch in allen Teilstücken des Rähmchens oder?

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Wird eine Spannung induziert; wenn man eine Leiterschleife im Magnetfeld bewegt?

Wenn ich jetzt in einem homogenen Magnetfeld eine leiterschleife bewege wird eine Spannung induziert, selbst wenn sich die durchsetzte Fläche nicht ändert ?

U =-NBΔA/Δt

Und wenn sich da ja kein Parameter ändert wird keine Spannung induziert aber laut der Formel hier jedoch schon:

U=-Blv

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Wer hat Recht - ich oder mein Lehrer (Physik, Induktionsspannung)?

Hallo!

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"Beschreiben Sie die aufeinander folgend auftretenden Induktionsspannungen, wenn sich die Rahmenspule im Bild zunächst der Magnetfläche nähert, sie dann mehr und mehr bedeckt und schließlich wieder von ihr herabgleitet! Erklären Sie die Effekte auf der Grundlage der Gleichung U ind = -N * A * dB/dt !"

Also: Diese Gleichung besagt doch, dass A konstant ist und B sich mit fortschreitendem t ändert (da B lt. Gleichung von t abhänhig ist). Meiner Auffassung nach muss man aber B konstant lassen und A mit laufendem t ändern, denn ich habe es so verstanden:

  • A: Die vim Magnetfeld durchsetzte Fläche der Leiterspule
  • B: Feldstärke der Platte

Macht auch Sinn, da man ja die Rahmenspule über das Ding bewegt und genau dann eine Spannung induziert wird, wenn die Leiterspule in das Magnetfeld eintritt, bis die Spule ganz drin ist (und das Gleiche natürlich auch, wenn sie wieder von dieser herabgleitet).

Mein Lehrer ist entgegen meiner Meinung (und der Meinung des Kurses) der Ansicht, dass A die Fläche der Magnetplatte sei. Nun stellt sich die Frage: Warum ändert sich B? Meine einzig logische Erklärung wäre folgende: Wenn ein Strom durch die Leiterschleife fließt, entsteht um den Draht ein ringförmiges Magnetfeld (also in "Ringen um den Draht"). Dieses verstärkt eventuell das B-Feld der Magnetplatte.

Allerdings ist das Problem, dass auch bei einem offenen Stromkreis eine Spannung beim Ein- und Austreten der Schleife in dieses Feld zu messen ist.

Wer liegt richtig - ich oder mein Lehrer? Wen ich richtig liege: Wie kann ich ihn davon überzeugen? Ich habe mir ernsthaft Mühe gemacht, das zu verstehen und ich bin nun komplett irritiert. Das macht mich ziemlich sauer, um ehrlich zu sein.

Danke für eure Mühe und einen schönen Abend noch!

LG

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Wie berechnet man den Strom in einer Leiterschleife?

In einem homogenen Magnetfeld mit der Flussdichte 0,2 T befindet sich senkrecht zu den Feldlinien eine Kreisförmige Leiterschleife mit dem Radius 4,4 cm und einem Widerstand von 0,32 Ohm. Die Flussdichte nimmt linear in 3 ms auf null ab. Welcher Strom fließt während dieses Vorgang durch die Schleife.

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