Warum löst sich Methanol nur in Wasser und Hexanol nur in Fett?

2 Antworten

Der Grund dafür ist recht einfach. Methanol und Hexanol sind beides Alkohole. Methanol hat nur eine einziges Kohlenstoff Atom an dem Drei Wasserstoff gebunden sind und die OH-Gruppe. Der Kohlenwasserstoff-Teil bindet sich mit Hilfe der Van-der-Vaals-Kräfte, eben genau so, wie auch Fette und ist deswegen lipophil(Fettliebend)! Der OH-Teil ist hydrophil(wasserliebend) und kann Wasserstoffbrücken aufbauen und sich dadurch mit Wasser verbinden. Der hydrophile Anteil vom Methanol hingegen überwiegt. Bei dem Hexanol ist es hingegen so, dass der Hydrophile Teil so gering ist, der lipophile Teil hingegen so stark ausgebaut ist, dass es sich wesentlich besser mit Fetten binden kann, als mit Wasser.

Grundsatz: Gleiches löst sich in gleichem. Methanol ist methyliertes Wasser, diesem also sehr ähnlich. Hexanol dagegen trägt an der Hydroxyfunktion eine C6-Kette, ähnelt also eher den Fettsäuren, die im Fett gebunden sind.

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