Warum können viele Leute unter Druck bzw. Stress nicht pinkeln?

9 Antworten

Das läßt sich schon mit alten Instinkten erklären. Zum Zeitpunkt des urinierens oder auch bei Stuhlgang ist das Tier in uns ein Stück weit wehrlos und auch nicht in der Lage ohne weiteres die Flucht anzutreten. Daher ist ein Urinstinkt diese Dinge möglichst alleine bzw. in kontrollierter Umgebung durchzuführen. Je stärker der Druck und die Unsicherheit die man empfindet, desto schwieriger wird es. Bei manchen Männern ist es stärker ausgeprägt als bei anderen. Ein ähnliches Bespiel für dieses Verhalten ist z.B. das einige Menschen immer versuchen eine "schützende" Wand im Rücken zu haben, z.B. in der Kneipe oder im Restaurant. Die Wand im Rücken stellt sicher, das sich niemand von hinten "anschleichen" kann und man nur noch 3 Seiten überblicken muss....

Da spielt eine psychologische Hemmung eine Rolle. Wenn man so will, ist das eine Art Schamgefühl, sich vor Fremden nicht zu entblößen. Du kannst versuchen es zu trainieren, indem Du es zunächst in Situationen ausprobierst, wo du weniger Hemmungen hast und dann steigern.

Solange Du Dir nicht einredest, deshalb ein "schlechter Mensch" zu sein, kann man wohl ganz gut auch mit dem kleinen Problem leben. Wenn Du weiter recherchieren willst, versuche es mit dem Begriff Paruresis oder Parurese, das ist eine wissenschaftliche Bezeichnung für das Phänomen, die aus dem Griechischen kommt. Menschen mit dem Problem werden auch als "Paruretiker" bezeichnet. Aber man sollte sich nicht "abstempeln" lassen.

wie schon geschrieben, verkrampft unter Druck bzw. Stress alles und der Kopf spielt natürlich auch eine große Rolle, wenn du ihm diese Signale sendest.

Bei Stress verkrampfen die Muskeln und so ist es technisch nicht mal möglich.

Evtl. gab es vielleicht noch den Vorteil, dass man unter Gefahr nicht noch so doof sein kann dem Raubtier eine zustäzliche Fährte hinlegen. ^^

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