Warum kann das Rätesystem bzw.der Kommunismus zur Diktatur einer Minderheit ausarten?

6 Antworten

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Die Leute in den Räten sind die dikdatorische Minderheit. "Diktatur des Proletariats" - das ist ursprünglich sicher eine Bezwichnung der Kommunisten selbst, um zu werben und die eigene Politik zu rechtfertigen.

Unsinn - jedes Parlamment diktiert Gesetze und ist eine Minderheit. Die damaligen Räte waren demokratischer gewählt als alle Parlamente der Weimarer Republik und heute. Die deutschen Unternehmer haben mit 500 Mio. Reichsmark des Antibolschewistenfonds durch ihre Privatarmeen (Freikorps) alle Sozialisten in Deutschland umbringen lassen und Nationalsozialismus propagiert und H.i.t.l.e.r an die Macht gebracht um auch die letzten auszurotten - auch in der UDSSR.

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@eka45

genaaauu geh du mal weiter stalin anhimmlern

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Die beiden Komplexe sollte man zunächst auseinanderhalten: Eine Rätesystem ist nicht automatisch kommunistisch, und umgekehrt basieren kommunistische Systeme nicht unbedingt auf Räten. In den Gesellschaften des sog. "realen Sozialismus" (UdSSR etc.) hatten die "Räte" keine reale Macht.

Beide Begriffe müssten insgesamt auch erst definiert werden, denn du weißt vll, dass es Kommunisten gibt, die der Überzeugung sind,den Kommunismus, so wie sie ihn verstehen, habe es noch nirgendwo gegeben.

Warum Räte Gefahr laufen, in eine Form von Diktatur abzudriften, ist schnell gesagt: Wenn man sie sich als Kollektive von Basisaktivisten vorstellt, dann müssen die (nicht bezahlten) Teilnehmer viel Zeit haben und hoch motiviert sein, um regelmäßig an den Versammlungen teilzunehmen. Radikale Überzeugungen und hohe Motivation gehen aber oft Hand in Hand, so dass mit der Zeit fast nur noch Extremisten zu den Versammlungen gehen (würden), während die Normalos ihrer Arbeit, den familiären Pflichten und allen möglichen Vergnügungen nachgehen.

Kommunisten nun haben die Angewohnheit, die kapialistisch (privatwirtschaftlich) basierte Demokratie als "Diktatur der Bourgeoisie" zu bezeichnen. Sie verachten traditionelle demokratische Institutionen als "formaldemokratisch", als "bloße Hülle", etc. und verfahren bei der Etablierung der eigenen Institutionen in diesem Geiste: Für sie kommt es auf den sozialen Gehalt an und nicht auf die politische Form. Und da die Demokratie ja bekanntlich Zeit kostet und sich dort so und so nur Reaätionäre eine Propagandaplattform verschaffen würden, wird die Demokratie beseitigt und bald auch die Demokraten selbst.

Mit dem Proletariat sind Arbeiter gemeint. Sowas wird nur von außen entschieden. Die Chinesen sehen unsere Demokratie auch als Diktatur an, bei der man zwar die Wahl hat allerdings nur zwischen Pest und Cholera, sozusagen

"Mit dem Proletariat sind Arbeiter gemeint" ist falsch.

Laut Marx sind Proletarier alle, die ihren Lebensunterhalt durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft erzielen (müssen).

Und das sagte Marx ausdrücklich so, OBWOHL zu seiner Zeit die überwiegende Mehrheit des Proletariats noch Arbeiter waren!

Heute wo ca. 95 % Proletarier sind - sogar die Manager eines Konzerns die als Kapitalistenvertreter agieren (!) - muß man das erst recht beachten! Fast JEDER ist Proletarier. .. es sei denn man betrachtet HARTZ4 als Lebensunterhalt. Ich betrachte das als "Peitsche" wieder - unter allen Umständen - seine Arbeitskraft zu verkaufen.

Damit wird auch die demokratische Bedeutung des Begriffs "Diktatur des Proletariats" etwas klarer.

er wurde ja sowieso nur als Gegensatz zur "bürgerlichen Demokratie" die als Diktatur des Kapitals verstanden wurde entgegengesetzt und für eine Phase lang für notwendig gehalten weil man das aus der eigene Geschichte in Russland gelernt hat. Die Kapitalistischen Kräfte (auch aus dem westlichen Ausland) und auch Zaristen und Kulaken (Großbauern) wollten natürlich nicht "ihre" Leibeigenen und Diener verlieren und haben Armeen (!) gegen die Sozialisten aufgebaut.

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Buchidee, findet ihr meine Idee gut?

Im Buch handelt es sich um einen Präsidenten Namens Argowahn. Er regiert das fiktive Land Doofkei und führt es zu einer Diktatur.

Im Land Doofkei leben noch die Aurgen welche eine Minderheit darstellen- ein eigenes Land besitzen sie nicht. Nachdem Argowahn Präsident wird schließt er einen geheimen Pakt mit radikalen Scientaografen welche Krieg im Nachbarland führen. Die Aurgen liefern sich bittere Kämpfe mit den Scientaografen. Da Argowahn Geld braucht und den Willen Scientaografen teilt beschließt er den Scientaografen zu helfen indem er den Aurgen den Krieg erklärt.

Währenddessen radikalisiert und manipuliert er die Bevölkerung von Doofkei. Nach mehreren Jahren Machtausbau beschließt er ein Buch zu schreiben. Das Buch nennt sich "Unser Sieg". In diesem Buch spricht er vom reinen Doofkischen Blut und hetzt gegen Minderheiten.

Das Buch wird zum Verkaufsschlager. Wenige Monate nach Veröffentlichung ist es Menschen ohne rein Doofkischem Blut nicht gestattet nach 18Uhr einzukaufen.

Nach 2 Jahren erklärt Argowahn der Welt den Krieg um ein Malanisches Reich zu gründen. Das Volk von Heuchland unter der Landesführerin Hefel sichert Argowahn ihre Unterstützung zu.

Dieser Krieg wird 13 Monate dauern und am Ende verliert Doofkei und Heuchland, Sieger des Krieges sind zum großen Teil die Aurgen welche sich in Jahren der Unterdrückung nicht klein kriegen ließen. Die Aurgen werden Herrscher von Doofkei und die Doofken Heimatlos. Heuchland wird sich von den anderen Siegermächten geteilt.

Dies ist eine kurze Zusammenfassung wo ich sogesehen die Hauptstory bereits verraten habe. Es geht indem Buch aber hauptsächlich um viele kleine Details die ich hier nicht nannte.

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