Kommunismus und Demokratie - Unterschied?

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Sei gegrüßt :)

Ich befürchte du hast noch Einiges an Nachholbedarf (wie leider die Meisten^^) Dann bin ich dir mal behilflich, um deinen Horizont ein wenig zu erweitern.

Zunächst einmal sag ich dir Eines: Blend mal die Propaganda und so Leute wie Honecker aus, die sich zu retten versuchten, indem sie von real existierendem Sozialismus redeten, wo doch alle wussten, dass es nix mit Sozialismus zu tun hatte, doch den kapitalistischen Staaten kam es gerade Recht auf solche Leute zu treffen. Sie folgten dem Leitsatz: "Ja, aber wenn die sich doch selbst Sozialisten/Kommunisten nennen, dann muss das doch auch stimmen, dass sie es sind!", der in sich schon völlig schwachsinnig ist. Wer Diktator ist, diktatorisch herrscht und nun behauptet Demokrat zu sein wird auch kein Demokrat durch die Bezeichnung Demokrat, die er sich selbst zuschreibt.

Ebenso kannst du Stalin ausblenden, der den Sowjets (Räten, die eigentlich für Räte-Demokratie geschaffen worden sind) der Sowjetunion die Macht nahm, die SU in eine absolute Diktatur verwandelte und die Idee der Klassengleichheit und somit das Proletariat verriet, wobei er ECHTE Kommunisten umbringen ließ.

Erst Recht kannst du Nordkorea vergessen. Da weiß Niemand mehr, was das nun wirklich sein soll. Jede Form der Diktatur stellt den größtmöglichen Klassengegensatz dar und ist somit zutiefst anti-kommunistisch.

Das waren keine wirklichen Fälle! Jede Form von Unterdrückung, Ausbeutung, Bevormundung und Überwachung bedarf einer übergeordneten Klasse von Unterdrückern, Ausbeutern, Kontrolleuren und Überwachern. Das Alles ist jedoch ein Widerspruch zum Kommunismus. Eine ganze Gesellschaft wurde hier eingeschläfert. Der Anti-Kommunismus wurde Ihnen eingeimpft. Dabei haben sie total falsche Übersetzungen...

Nur mit einem Supercomputer, der alles regelte ginge das, doch genau genommen wäre dieser dann die übergeordnete Klasse und es wäre keine ECHTE Klassengleichheit (Klassenlosigkeit IST Klassengleichheit).


Nun gut. Das war das Vorspiel. Weiterhin gilt es zu klären was Demokratie ist. Gemeinhin versteht man hier unter Demokratie den Parlamentarismus. Dass dieser die Interessen der herrschenden Klasse vertritt lässt man außen vor und tut so als würden sie dem Wohle des Volkes dienen, aber der Wahnsinn fängt schon mit der Volks-Vertretung an, gerade so als wäre das Volk abwesend. Echte Volksherrschaft geht auch vom Volke aus und wird eben nicht alle 4 Jahre neu gewählt, damit Parteien wie sie wollen miteinander koalieren können und wie sie wollen Wahlversprechen einhalten oder nicht, sich kaufen lassen und oft selbst direkt zu irgendwelchen Konzernen in Kontakt stehen/Geschäfte machen.

Volksherrschaft kann nur direkt-demokratisch sein, eben das was die Räte-Demokratie, bzw. der Räte-Kommunismus eigentlich ist, denn die Diktatur des Proletariats ist nur eine Übergangsphase (Sozialismus), wobei selbst diese auf das kommunistische Ziel der klassenlosen Gesellschaft in der an die Stelle von Ausbeutern und Ausgebeuteten usw. Menschen treten, die sich selbst verwalten, direkt-demokratisch, frei von jeder Hierarchie. Zentralismus ist ebenfalls ein Widerspruch dazu, denn das erfordert wie gesagt Kontrolleure. Den Sozialismus unterscheidet vom Kommunismus, dass Ersteres den Weg dorthin darstellt und Letzteres das Ziel, bzw. gelten auch zweierlei Verteilungs- und Herrschaftsprinzipien:

1.) Sozialistisches Verteilungsprinzip: Jeder arbeitet nach seinen Fähigkeiten und nimmt nach seinem Beitrag. (Geld existiert nach wie vor) 2.) Kommunistisches Verteilungsprinzip: Jeder arbeitet nach seinen Fähigkeiten und nimmt nach seinen Bedürfnissen. (Geld ist abgeschafft; Bedürfnisse, Fähigkeiten und der Beitrag sind stets individuell)

1.) Sozialistisches Verwaltungsprinzip: Streben nach Gleichheit zwischen der Verwalter-Klasse und den Verwalteten, wobei Ausbeutung mit dem Streben nach Überführung der Produktionsmittel in Gemeineigentum enden soll und gleichzeitig jede Form von Unterdrückung mit der schrittweisen Umwandlung von Staatsapparaten in Gemeinschaftsapparate enden soll

Die Verwaltung muss also auf allen Ebenen dezentralisiert werden, damit Klassengleichheit erreicht werden kann.

2.) Kommunistisches Verwaltungsprinzip: Gleichheit von Verwaltern und Verwalteten, sie sind Eins => Selbstverwaltung Produktionsmittel sind in Gemeineigentum überführt worden Staatsapparate sind zu Gemeinschaftsapparaten geworden

Gemeinschaftliche, dezentrale Verwaltung, kann beginnen, Klassengleichheit ist erreicht.


Die Antwort auf deine Frage solltest du hier herauslesen können, denke ich...^^ Kommunismus ist direkte Demokratie auf allen Ebenen + die sozialste Verteilung. Sozialismus hat das als Ziel. Kapitalistische Demokratie ist scheinheilige Heuchelei.

Nur Konsens-Demokratie geht noch über direkte Demokratie..

frei von jeder Hierarchie, tritt.

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@DarthDestroyer

woher hast du das? Marx selbst ist doch der Begründer der Zentralverwaltungswirtschaft - also einer höheren Instanz, hier widerspricht Marx dir.

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@Adolo

Tut er nicht. Du vergisst Folgendes: Marx ging von seiner Zeit aus und er meinte man müsse alles immer an die Umstände anpassen.

DAMALS und noch einige Jahre danach ging es nur zentralistisch und damals hätte ich es genauso gemeint wie er. Es ist die Kritik der zugrunde liegenden Gesellschaft auf die der Marxismus baut und diese Kritik führt zur Notwendigkeit einer Klassengleichheit auf ALLEN Ebenen.

Zentralverwaltungswirtschaft wäre hier und war schon recht lange eher ein Ballast der Vergangenheit, die der klassenlosen Gesellschaft zuwiderläuft und mit dem Fortschritt und dem industriellen Aufstieg hätte sich alles dezentralisieren müssen, um den Umständen gerecht zu werden.

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@DarthDestroyer

Und wie sollte die Wirtschaft dann sein? eine sozialere Soziale Marktwirtschaft, oder wie stellst du dir das vor? "Demokratischer Sozialismus"?

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@Adolo

Eine sozialere soziale Marktwirtschaft ist 1. viel zu unkonkret und kann 2. sehr viel mehr bedeuten, wobei es 3. immer noch Kapitalismus bedeutet. Vielleicht noch ein sozial dran hängen und dann ist es nicht mehr Kapitalismus, sondern sozialistische Wirtschaftsführung^^

Also es sind insgesamt 3 Hauptaspekte, die die sozialistische Wirtschaft ausmachen, wobei individuelle, von mir ausgehende Lösungsvorschläge dabei stehen, denn der Sozialismus muss sich wie der kommunistische Zielzustand an die Situation anpassen und angepasst haben. Der Anfangsteil ist der eigentlich jedem zielführenden, also dem Ziel des Kommunismus dienlichem, Sozialismus gemeinsame Teil.

1.) Alle Produktionsmittel werden nach und nach vergesellschaftet, um dem Wohle Aller (bedürfnisorientiert) dienlich zu sein, dh. nicht Enteignung in dem Sinne, denn sofern der Chef in dem Betrieb arbeitet, so wird dieser weiterhin dort arbeiten, nur eben nicht um Anderen weniger zuzugestehen, als es ihr individueller Beitrag war und auch sie selbst verdienen nur so viel, wie ihr individueller Beitrag hoch ist/war. Wenn ein Betrieb Verwalter hatte und dieser eigentlich einem Chef gehörten, so bleibt der Verwalter als Arbeiter dort und FALLS die Menschen für Selbstverwaltung bereit sind / es Sinn macht, so werden sie sich selbst verwalten, wobei Jeder ganz frei entscheidet, ob er mit seiner Stimme an der Verwaltung teilhaben will oder nicht. Chefs werden zu Arbeitern und wer sich dazu zu fein ist soll gerne gehen, aber vorher wird ohnehin eine einmalige Steuer eingezogen, denn Gewinn der auf dem Werk und der Vorenthaltung des Gewinn-Anteils Anderer baut wird Ihnen nicht zugestanden, sofern so etwas überhaupt vorgeherrscht hat.

2.) Alle arbeiten wie eben schon erwähnt nach ihren individuellen Fähigkeiten und nehmen nach ihrem individuellen Beitrag am Produzierten. Für Produkte wird weniger geworben und manipuliert, damit die Menschen diese kaufen, mögen sie auch noch so sinnlos sein, sondern sie richten sich nach den Menschen. Diese bestimmen darüber, was sie wollen. Das was an Produkten geschaffen wird tritt mehr in den Vordergrund. Der Umsatz in dem Sinne wird weniger berücksichtigt, als vielmehr der Nutzen und das Geld das eingebracht wurde. Sofern es zu wenig war, um damit menschenwürdig zu leben, wird aufgestockt. Gute Ideen werden insoweit belohnt, dass die Menschen, die in den Betrieben arbeiten, wo diese hergestellt und verkauft werden, mehr verdienen und derjenige, der die Idee hatte, dafür mit einem gewissen Anteil mit bezahlt wird bis eine gewisse Zeit um ist, so 3-4 Jahre. Danach darf er das Produkt für die Materialkosten kaufen und muss sich spätestens dann etwas Neues einfallen lassen oder lebt eben mit seinen Ersparnissen fort, falls diese hoch genug sein sollten. Kredite dürfen gegeben werden, damit kann er Geld verdienen, aber eben nur privat und Jeder sollte auf den Risiken sitzen bleiben. Sichere Zins-Auszahlungen sind so gesehen schlecht oder die Gewinne aus dem Zins haben direkt irgendwelchen förderlichen Projekten zugute zu kommen. Sich auf dem Werk Anderer auszuruhen ist nicht akzeptabel.

3.) Die Wirtschaft wird (weiterhin!) dezentral geplant, nur sollen die Menschen nun mehr Einflussmöglichkeiten haben. Der Wachstumszwang soll abgeschaltet werden und die Staatsschulden sollen durch Steuern usw. auf 0 gebracht werden, wobei Schulderlass auch ein Mittel darstellen soll Andere Staaten auf den selben Weg zu bringen.

Einen weiteren würde ich hinzufügen, um an die Lage anzupassen: Mindest- und Maximallohn, außer für Erfinder, also da gibts keinen Maximallohn, sonst wäre das alles Andere als angemessen. Und abgesehen davon sollte Jeder entscheiden dürfen, ob die jeweilige Person einverstanden damit ist Arbeitslose mit zu finanzieren oder nicht, denn in einer Welt in der die Arbeitszeiten vielleicht sogar halbiert sein könnten, sollte Jeder sich aufrappeln können etwas zu arbeiten, denn es ist der Dank an der Gesellschaft. Also es würde ein Grundeinkommen geben, wobei von den Personen bestimmt wird, ob sie miteinzahlen oder nicht. Alle Arbeitenden haben gleichermaßen viel/wenig einzuzahlen, denn der beitragsorientierte Lohn von Jedem bringt bereits das Gleichgewicht. Der Beitrag am Grundeinkommen könnte sich also nach denjenigen richten, die am Wenigsten verdienen. Wer mehr verdient kann durchaus weniger abgeben und auch diejenigen, die nur den Mindestlohn bekommen, können ablehnen den Anteil für die Arbeitslosen mitzubezahlen. Nur der Anteil für Rentner und Arbeitende ist Pflicht, das bringt ein gewisses Gleichgewicht in das ganze System und die reicheren Schichten spenden den ärmeren Schichten überschüssiges Geld oder sie bekommen eben nur so viel wieder rein, wie sie beigetragen haben, doch für diejenigen, die es bräuchten, wäre es eben kein Nullsummenspiel o.Ä., das wäre das Mindeste. Naja, wobei es auch noch viele andere Vorteile hätte. Auf die geh ich jetzt hier nicht weiter ein.

Liebe Grüße :)

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Die Diktatur des Proletariats ist eben keine Volksherrschaft, sondern das Proletariat muss noch mit harter Hand geführt werden, bis restlos alle Menschen zu diesem System bekehrt sind, erst dann brechen die goldenen Zeiten der Gleichheit für alle an... also nie.

Hoffnungslose Anti-Kommunisten sehen es so wie du. Bekehren muss man Niemanden. Die Menschen brauchen Aufklärung, damit es Ihnen klar wird. Mit harter Hand, kommt darauf an. Die Diktatur des Proletariats ist nur eine Übergangsphase, doch diese hat schon dem Idealbild des Kommunismus Folge zu leisten, sonst wäre der Weg anti-kommunistisch und würde dem Ziel entgegenstehen. Gleichheit der Klasse ist es worauf es uns ankommt, nicht eine verabsolutierende Gleichheit als Solches.

Lies dazu mal meine Antwort.

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Sozialismus bedeutet, wenn es leninistisch gemeint ist, Diktatur des Proletariats, was nicht Diktatur des Volkes bedeutet, denn zum Volk gehört auch das Kleinbürgertum sowie das Lumpenproletariat. Im Kommunismus wird es keine Herrschaft des Proletariats geben, denn dann gibt es kein Proletariat mehr im Sinne einer Klasse. Kommunismus ist ja eine klassenlose Gesellschaft. Im Kommunismus wird/würde es keine Demokratie im bürgerlichen Sinne geben, sondern eine direkte Demokratie, also Selbstbestimmung.

Ganz gute Antwort. Der Rest war mehr oder weniger falsch.

Das hier ist in Ordnung, nur etwas kurz, aber hat auch seinen Vorteil.

Ich find meine Antwort auf jeden Fall besser.

Für Lesefaule ist das hier am Besten.

Ich geh auf alles ein und kläre damit auch auf, er geht auf die Frage ein.

Zwischen mir und ihm müsstest du die beste Antwort ausmachen.

Die Anderen sind aus diversen Gründen unrichtiger.

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@DarthDestroyer

Wenn der Rest meines Beitrags falsch sein sollte, dann gehörte das auch begründet, nicht einfach nur behaupten, das ist gar zu mager.

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Wenn Du schon in Deiner Frage "Kommunismus" (als Weltanschauung und Ideologie) und "Diktatur des Proletariats" (als temporäre Herrschaftsform in einer Übergangsgesellschaft auf dem Weg zum Kommunismus als Gesellschaftsformation) faktisch gleichsetzt, dann hast Du so einiges Grundlegendes nicht verstanden.

Ich erkläre es Dir aber nicht, da ich (und andere) dies hier schon gefühlte 1000mal getan haben!

Das Gleiche betrifft die Gleichsetzung einer Klasse ("Proletariat") mit dem diffusen Begriff "Volk".

Was oder Wer ist das Proletariat?

In jedem Fall nicht JEDER, also eine Macht, die nur eine Schicht ausübt und diese wird von WEM dazu ernannt? Von der Partei!

Jetzt können wir in romantisch, verklärtem Marxismus-Leninismus versinken und einfach hoffen, dass die 'Proletarier' schon das Richtige tun und allen Menschen ein wunderbares Leben ermöglich, nur ist das - bis heute - noch nie passiert, je länger diese Diktatur andauert desto eher wird es zu einer parteipolitischen Oligarchie, irgendwann bestimmt der 'große Führer' nämlich wer gut oder schlecht ist...

Die parlamentarische Demokratie wirbt mit Ihren Parteien für politische Inhalte, ohne Parteien und Politiker funktioniert sie nicht, die eigentlichen Entscheidungen treffen die vom Volk gewählten Abgeordneten, weil Basisdemokratie keineswegs erstrebenswert ist. Wer denkt Rita und Horst wüssten es besser und würden mit Ihrer Stimmgewalt eine bessere Welt schaffen, der irrt sich...

Wer möchte denn in einer klassenlosen Gesellschaft leben? Selbst der Kommunismus kommt ohne Akademiker, Manager und Führer nicht aus, soll nun ein Chefarzt genauso viel verdienen wie ein S-Bahn-Schaffner?

Daran krankt das gesamte System, neue Technologien werden u.a. deswegen erfunden, weil man sich damit wirtschaftliche Vorteile verschaffen kann, ohne die Innovationskraft von tausenden Mittelständlern, hätten wir in diesem Land überhaupt keine Jobs, ohne die Leistungsbereitschaft, die durch monetäre Vorteile und gesellschaftliches Ansehen entlohnt wird, würden sich die wenigsten Menschen anstrengen.

Genau deswegen funktioniert der Kommunismus nicht, selbst die Kommunisten können Ihn nicht so erklären, dass er einer Mehrheit attraktiv erscheint, die meisten Nationen entscheiden sich für eine Demokratie, die ist auch nicht perfekt, aber um Längen besser, als alles, was man gemeinhin als undemokratisch erklärt.

Wer möchte denn in einer klassenlosen Gesellschaft leben? Selbst der Kommunismus kommt ohne Akademiker, Manager und Führer nicht aus, soll nun ein Chefarzt genauso viel verdienen wie ein S-Bahn-Schaffner?>

Das ist nicht die ursprüngliche Definition von "Klasse"! Das könnte bestenfalls als Deine private Definition gelten, geht aber am Grundgedanken vorbei!

Im Kommunismus soll (so die Theorie) gar keiner was verdienen (monetär ausgedrückt). Dort soll (theoretisch) ein ganz anderes Verteilungsprinzip herrschen. Soll ich es Dir nochmal erklären?

Die Frage der Realisierbarkeit und Utopie bei dieser Angelegenheit steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber das ist bei so ziemlich allen Theorien, Religionen, Ideen, Weltanschauungen usw. auch so!

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@ShredOmiAkrob

Und Du verstehst das Argument nicht. Wie Klassen definiert sind, ist mir schnurzpupegal, ich möchte aber nicht das gleiche Leben führen wie mein proletarischer Mitbürger...dafür hat er vielleicht mehr Spaß an anderen Dingen, so funktioniert nun einmal Selbstbestimmung...

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