Heißt Kommunismus gleich Diktatur?

7 Antworten

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Das kommt drauf an was du mit Kommunismus meinst. Man könnte genauso gut die Frage stellen ob Nationalsozialismus gleich Diktatur ist. Die meisten heutzutage würden mit ja antworten, aber ich denke Göbbels hätte hier nicht mit ja geantwortet. Er hätte dir stattdessen ein (leeres) Versprechen gemacht. Er hätte dir erzählt von einer tollen Welt, einer Utopie in der alle Menschen gleich sind, es keine sozialen Unterschiede und keinerlei Ungerechtigkeit mehr gibt. Keine Klassenunterschiede und keine Länder. Eine Welt in der es entweder gar kein Geld mehr gibt, oder in der zumindest jeder so viel Geld hat wie er braucht und alle sind gleich, alle sind (Volks-)Genossen.

Klingt toll oder nicht? Nun das Ding ist das man natürlich etwas dafür tun muss wenn man dieses Paradies auf Erden haben will. Und um alle Länder und bisherigen Regierungsformen die natürlich im Vergleich total schlecht und ausbeuterisch sind abzuschaffen, muss man natürlich erstmal alle Länder erobern und dort "erstmal" eine Dikatatur erichten um die alte Regierungsform zu ersetzen und alle die noch der alten Regierungsform angehören, na die muss man halt irgendwie loswerden. Z.B. durch Arbeitslager, das ist dann doppelt praktisch weil dann sind sie erstmal weggesperrt und tragen gleichzeitig in Form der Zwangsarbeit auch noch etwas bei und falls nötig kann man sie sobald sie erstmal in einem solchen Lager sind auch noch leicht ganz "verschwinden" lassen.

Und was macht man mit all den anderen die nicht gleich sind wenn man eine gleiche Gesellschaft haben will? Na die muss man halt zwingen so zu werden wie die Masse des Volkes. Und wenn sie das nicht wollen oder das nicht geht dann muss man sie halt auch irgendwie verschwinden lassen.

Wenn wir also von Kommunismus oder irgendeinem Sozialismus reden dann gibt es immer zwei Formen. Das eine ist das was dir Versprochen wird (das Gegenteil von Diktatur) und das andere ist die Realität (Diktatur).

Jetzt werden sicherlich manche aufschreien und sich beschweren das ich hier Sozialismus und National-Sozialismus verglichen habe. Ich habe aber absichtlich von Nationalsozialismus gesprochen, denn wenn man an Nationalsozialismus oder wenn man an Hitler, Stalin, Mao oder Pol Pot etc. denkt, dann denkt man meistens daran wie schlimm es in der Realität ist. Wenn man aber an Kommunismus denkt, dann denkt man an Göbbels oder Lenins oder Moses Hess oder Karl Marx Versprechen eines Paradieses auf Erden. Dieses Paradies auf Erden ist aber reine Propaganda. Es existiert nicht und Hitler, Stalin, Mao oder Pol Pot etc. sind die Realität.

Göbbels hat anfänglich tatsächlich von Kommunismus gesprochen und den Versprochen. Das kam aber nicht so gut an, deshalb hat er später das Wort Kommunismus nicht mehr benutzt, das Versprechen ist aber gleich geblieben. Aber natürlich wurde es nicht erfüllt, noch nie von niemanden. Viele Sozialisten bekämpfen und ermorden sich auch untereinander. Deshalb denken manche das es da Unterschiede gäbe. Ich denke es gibt da keine all zu großen Unterschiede. Der Grund warum sich verschiedene "Sozialisten" gegenseitig ermorden ist nicht weil sie unterschiedlich sind, sondern weil sie Konkurrenten sind und weil sie alle im gleichen Maße gewaltbereit sind. Ausserdem brauchen sie einen Sündenbock den sie die Schuld in die Schuhe schieben können und sagen können das es an diesem "Klassenfeind" läge das die Utopie die man dir Versprochen hat nicht eintrat.

„Der Rassenkampf ist erstrangig, der Klassenkampf zweitrangig

(Moses Hess, der "Lehrer" von Karl Marx)

"Ein Zehntel erhält persönliche Freiheit sowie uneingeschränkte Rechte über die anderen neun Zehntel, welche ihre Identität verlieren müssen und zu einer Art Herde werden sollen. Sie werden sich mit Spionage befassen. Jedes Mitglied der Gesellschaft wird den anderen ausspionieren und sich gegenseitig denunzieren müssen.... Alle sind Sklaven und sind sich als Sklaven gleichwertig."

"Unser Ziel ist schreckliche, vollkommene, universelle und erbarmungslose Zerstörung.... Lasst uns mit der barbarischen, kriminellen Unterwelt vereinigen welche Russlands wahren und einzigen Revolutionäre sind."

(Sergey Nechayev - zusammen mit Marx einer der Gründer der ersten Internationalen)

"Einen Thron will ich mir auferbauen, kalt und riesig soll sein Gipfel sein, sein Bollwerk sei ihm übermenschlich Grauen, und sein Marschall sei die düstere Pein.

Wer mit gesundem Auge drauf sieht, soll tödlich blaß und stumm sich wenden, von blinder, kalter Sterblichkeit ergriffen, soll das Glück sein Grab bereiten."

(Marx in seinem Gedicht "Des Verzweifelnden Gebet")

Diese Zitate stammen von den bedeutendsten und maßgebendsten Kommunisten und sie zeigen dir dass das was sie dir Versprochen haben schon immer etwas ganz anderes war als das was sie tatsächlich vor hatten und das ihre tatsächlichen Absichten nicht ganz so nobel waren wie ihre es in ihrer primären Propaganda hieß.

Wow! Selten habe ich auf dieser Plattform ein derart theologisches Pamphlet gelesen, ...

... das die Fragestellung gleich mal völlig ignoriert und stattdessen irgendwas von "Himmel und Hölle" stammelt...

Falls du, werter Manusoptus, Interesse an einer ernsthaften(!) Diskussion auf Augenhöhe haben und an Fakten interessiert sein solltest, können wir das gern ausdiskutieren. Auch ich lerne gern dazu. Allerdings ist es schon fast frech, wie du hier wilde Spekulationen, Halbwahrheiten und aus dem Zusammenhang gezerrte Zitate zu einem Brei verrührst, den du einem 12-jährigen zu schlucken gibst. Jeder katholische Inquisitor des Mittelalters wäre stolz auf dich gewesen. ;)

Wie wäre es, wenn du zunächst einmal "Diktatur" definiert (oder wenigstens nachgeschlagen) hättest? Dann wäre dir folgende Wikipedia-Diktatur aufgefallen:

Die Diktatur ist eine Herrschaftsform, die sich durch eine einzelne regierende Person, den Diktator (Führer), oder eine regierende Gruppe von Personen mit unbeschränkter politischer Macht auszeichnet.

Im Gegensatz - und schon hier beginnen die Unterschiede zwischen dem, was du da so wahl- und gedankenlos zusammenrührst - zum Nationalsozialismus in dem es nicht ganz grundlos "Heil Hitler" hieß, galt die Diktatur der DDR, um sie beispielhaft herauszugreifen, als eine "Diktatur der Arbeiterklasse", also als eine Herrschaftsform, in der Maurer, Zimmerleute und Tischler das (politische und wirtschaftliche) Sagen hatten respektive haben sollten.

Da dir das ganz offensichtlich nicht in den Kram passte, bastelst du dir halt deine eigene Definition. Auch recht, warum auch nicht?! :) Allerdings wäre es sehr förderlich, dies auch zu kennzeichnen: "Was ich hier sage, beruht NICHT auf allgemein gültigen Kenntnissen und Definitionen, sondern entspringt der Kampf-Rhetorik, die ich mir zu diesem Thema zugelegt habe; ist also eine bunte Mischung aus wilden Spekulationen, Halbwahrheiten, Gerüchten und aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten."

Das Ganze wird umso erstaunlicher, wenn du jetzt auch noch verkündest, selbst Arbeitnehmer zu sein. NICHT EIN EINZIGES der Rechte, die du gerade sehr exzessiv genießt - von Krankenschutz bis Meinungsfreiheit - hast du anderen Leuten als jenen "Kommunisten", über die du hier so vehement den Stab brichst, zu verdanken. NICHT EIN EINZIGES. Stattdessen würdest du heute noch im Kreise deiner (hoffentlich rentensichernden) Großfamilie in deiner vom Konzern gestellten und direkt vom Lohn abgezogenen Mietskasernenwohnung hocken, und auf den nächsten 12-16-Stunden-Tag warten, an dem du - ohne jeglichen Arbeitsschutz - in einer Fabrik seiner Gnaden arbeiten dürftest. Dabei würdest du jeden Tag inständig zu Gott beten, dass er dich nur nicht krank werden lasse, denn du könntest dir weder Arzt noch Arbeitsausfall leisten...

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Die klare - und erstaunlich kurze - Antwort ...

... auf die eingangs gestellte Frage wäre also gewesen: "Ja, Kommunismus ist ebenso Diktatur, wie jede andere Herrschaftsform, die eine Person oder Gruppe aus Eigenlegitimation regieren lässt."

Allerdings ist Diktatur - und das weiß sogar der Pöbel - nur dann etwas Schlechtes, wenn man nicht zum Kreis der Herrschenden gehört. Also dachten - nicht nur, aber auch - Marx und Engels sich eine Herrschafts-Option aus, zu der alle gleichermaßen gehören sollten. Die Rhetoriker machten daraus, was die einschlägigen Definitionen - übrigens bis heute ;) - vorschlagen: Es ist eine Diktatur.

Doch wie stets wird die Geschichte von den Siegern geschrieben. Und in einem Bildungssystem, das, sagen wir höflich, mit Löchern so groß wie der Himalaya ausgestattet ist, geriert man sich eben dazu, propagandistisches "Neusprech" zu etablieren. Et voila: Mit dem Grad fehlender Bildung sinkt auch die Bereitschaft, Wissenslücken zu schließen; und mit dem Neusprech gelingt es, wertneutrale Definitionen zu emotionalisieren...

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@Unsinkable2

@ Unsinkable2: Du hast meine Antwort falsch verstanden und wir würden daher aneinander vorbei reden. Das ist meine Schuld, denn ich habe bei meiner Antwort weit ausgeholt so das es etwas missverständlich wurde.

Um meine ursprüngliche Antwort zu verkürzen und damit deutlicher zu machen; die Aussage meiner Antwort ist zusammengefasst und umformuliert:

Kommunisten wären jetzt nicht der Meinung das Kommunismus eine Diktatur wäre, da es zwei "Arten" von Kommunismus, den realexistierenden Kommunismus wie wir ihn von Stalin, Lenin, Mao und anderen DIKTATOREN kennen gibt.

Und die andere Form ist der Kommunismus so wie er in der Propaganda dieser und anderer Kommunistischen Führer verbreitet wird. Die Versprechungen in der Propaganda sind völlig anders und dort wird dir ein "Paradies auf Erden" versprochen und das Gegenteil von Diktatur und das alle Menschen frei und gleich sind und es allen gut geht und jeder alles hat und keiner mehr Macht hat als der Andere und es kein Geld und keine Länder etc.. gibt.

Dieses Versprechen wurde aber nie umgesetzt und stattdessen kamen Diktatoren wie Mao und Stalin etc. an die Macht die alle Menschen die anderer Meinung waren in Gulags gesteckt haben.

Kommunisten halten nur die noch nie in die Realität umgesetzte kommunistische Propaganda für den Kommunismus. Andere Leute (zugebener Maßen inklusive mir) halten das eine für die Propaganda und das andere für die tatsächliche Absicht was auch erklären würde warum die Propaganda in 150 Jahren in denen die Kommunisten zumindest zeitweiße praktisch die Hälfte aller Länder der Erde erobert hatten nie umgesetzt wurde - zu keiner Zeit in keinem der Länder.

Aber du musst mit mir ja nicht einer Meinung sein. In Wirklichkeit habe ich ja bereits gesagt das Kommunisten ZWANGSLÄUFIG nicht so denken, da sie nur die Propaganda für den Kommunismus halten und abstreiten würden das die Diktatoren Kommunisten waren - eben gerade mit dem Argument das einem in der kommunistischen Propaganda das Gegenteil von Diktatur versprochen wurde. Witzig ist dabei aber auch das es eben gerade diese Diktatoren waren die mit Hilfe eben gerade dieser Propaganda an die Macht kamen.

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@Manusoptus

Kommunisten wären jetzt nicht der Meinung das Kommunismus eine Diktatur wäre

Das ist abermals völliger Unfug, Manusoptus!

Tatsächlich wurde jeden einzelnen Tag während der Existenz des Sozialismus die "DIKTATUR der Arbeiterklasse" gepredigt. Jeden einzelnen Tag.

Die Sozialisten waren sich also sehr wohl ihrer Diktatur bewusst. Was sie allerdings vernachlässigten, war das miserable Bildungssystem der Bundesrepublik, das aus einer wertneutralen Definition eine willkürliche Kampf-Rhetorik macht. Und was sie ebenfalls vernachlässigten, war der fehlende Bildungs-Wille der diesem Bildungssystem Anvertrauten...

... da es zwei "Arten" von Kommunismus, den realexistierenden Kommunismus wie wir ihn von Stalin, Lenin, Mao und anderen DIKTATOREN kennen gibt.

Es gab noch NIE "zwei Arten" von Kommunismus, manusoptus! Es gab allerdings durchaus Leute, die das - bei Weitem nicht "wasserdichte" - System zu eigenen Zwecken missbrauchten. Wenn das ein System schlecht zu machen vermag, solltest du mal überlegen, wie beschissen erst "Kapitalismus" sein muss, wenn wir an all die Missbrauchsfälle im Großen wie im Kleinen denken, hm?! (Und dabei brauchen wir noch nicht einmal daran denken, was geschehen wäre, hätten die Großkapitalisten in Hitler nicht eine passable "Markterweiterungsoption" gesehen. ;)) Und wir sollten auch überlegen, ob "Demokratie" im Angesicht all der Betrugsfälle, die sich zu einem immer größeren Berg anhäufen, auch nur einen Deut besser ist, wenn sie nur für Wenige zur gleichen Zeit funktioniert...

Die Versprechungen in der Propaganda sind völlig anders ... Dieses Versprechen wurde aber nie umgesetzt

Der Kapitalismus verspricht "jedem die gleiche Chance". Und?! Hast du sie? Auch nur ansatzweise? Hast du die gleichen Chancen, wie beispielsweise die Erben von Warren Buffet (einem der reichsten Amerikaner)?

Die "soziale Marktwirtschaft" versprach einst "Wohlstand für alle". Doch wo ist er heute; 60 Jahre nach diesem Versprechen?

Seit zehntausenden Jahren variieren wir unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem immer wieder. Wir ändern es nie. Wir variieren nur. Und dennoch ist es BIS HEUTE nicht gelungen, auch nur eines der Versprechen zu erfüllen, geschweige denn Stabilität zu erreichen...

... Warum erstaunt dich das dann aber, wenn wir über "Kommunismus" reden, den du ganz offensichtlich noch nicht einmal dem Namen nach verstehst? Liegt es an deinem fehlenden Wissen, manusoptus? Ist dir noch nie aufgefallen, dass es zwei Begriffe - namentlich "Sozialismus" und "Kommunismus" - gibt? Ist dir noch nie in den Sinn gekommen, dass die Leute diese zwei Begriffe vielleicht doch nicht völlig grundlos eingeführt haben könnten? Oder überansprucht dich das? Ist Simplifizierung eher in deinem Sinne?

... was auch erklären würde warum die Propaganda in 150 Jahren in denen die Kommunisten zumindest zeitweiße praktisch die Hälfte aller Länder der Erde erobert hatten...

Abermals: Du bist offenbar nicht einmal imstande den Begriff des Kommunismus zu definieren, manusoptus. Meinst du nicht, es wäre eine gute Voraussetzung, wenn du schon eine Meinung über den Kommunismus verbreiten willst?

Andere Leute (zugebener Maßen inklusive mir) halten das eine für die Propaganda und das andere für die tatsächliche Absicht ...

Natürlich, manusoptus. Wie ich bereits oben ausführte: Ich hoffe in deinem Interesse, dass du ein Nachfahre schwerreicher Ahnen bist. In jedem anderen Fall zwängst du mich, auch dieses Opfer unseres Bildungssystems zu bemitleiden.

Aber du musst mit mir ja nicht einer Meinung sein.

Oh, das ist nicht der unerträgliche Teil, manusoptus. :) Ich habe mehr Probleme damit, dass du dich nicht einmal ansatzweise zu schämen scheinst, deine Wissenslücken so plakativ vor dir herzutragen.

und abstreiten würden das die Diktatoren Kommunisten waren

Auch Wiederholungen einer Unwahrheit machen daraus keine Wahrheit, manusoptus. KEIN Sozialist würde jemals abstreiten, eine Diktatur errichten zu wollen. KEIN EINZIGER.

Und wenn du doch mal einen erwischst, der etwas anderes behauptet, darfst du sicher sein, dass er sich - eingedenk deiner Kenntnisse über Diktatur, Kommunismus und Sozialismus - lediglich deinem mentalen Niveau anzupassen versucht.

eben gerade mit dem Argument das einem in der kommunistischen Propaganda das Gegenteil von Diktatur versprochen wurde

Nein, nein und nochmals nein, manusoptus. :) Es wurde nie das Gegenteil versprochen. Und es wird nie das Gegenteil versprochen werden. Es KANN nämlich nie das Gegenteil versprochen werden ... Und den Grund dafür findest du in den Definitionen, die du dir nun aber wirklich endlich mal anschauen solltest! ;)

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@Unsinkable2

Nun, wie du siehst denken wir offensichtlich unterschiedlich. Aber ich hab kein Problem damit das du anders denkst als ich. Ausserdem ist das hier auch kein Diskussionsforum. Soll doch jeder denken was er will. Wenn alle einer Meinung wären wärs doch langweilig (-;

Allerdings hoffe ich das du auch in der Lage bist zu akzeptieren das es Leute gibt die nicht so denken wie du. In sozialistischen Ländern wandern Leute die so denken wie ich und das so frei sagen wie ich nämlich bis heute ganz schnell in diverse Lager.

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@Manusoptus

andern Leute die so denken wie ich und das so frei sagen wie ich nämlich bis heute ganz schnell in diverse Lager.

Du meinst zweifellos solche, die auf Kuba stehen, nicht wahr?!

Wie hießen sie noch? .... Warte, ich komme drauf! ... gleich hab' ich's ... Ach richtig!

Guantanamo!

Ach nein, verdammt! Das war ja ein Gulag der "Guten". ... Jetzt habe ich es: Abu Ghraib! ....

Nein, wie konnte ich es nur vergessen: Auch das ist ein KZ der Guten...

Nun aber: Du meinst die "Black Sites", stimmt's? ... Ja, Herrgott noch mal! Schon wieder daneben! ... das waren ja die Geheimgefängnisse des CIA, die über ganz Europa verstreut sind, deren Existenz diese Demokratie bis 2002 leugnete, und in denen zur Zeit zehntausende Menschen ohne Gericht, ohne Anwalt, ohne Verhandlung und ohne Aussicht auf Freilassung einsitzen, weil sie der CIA oder einem der anderen 56(!) allein us-amerikanischen Geheimdienste in irgendeiner Weise verdächtig erschienen...

Nicht von Diktatoren der Dritten Welt gesteuert. Auch nicht von sozialistischen Diktatoren gesteuert! Sondern von "demokratie- und freiheitsliebenden Menschen" wie dir, Manusoptus, gesteuert, gelenkt und betrieben...

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Theoretisch ist Kommunismus der Himmel auf Erden. Der Weg hin zum Kommunismus geht aber nur mit Diktatur. Die Sache hat aber einen ganz üblen Haken: man kann das Ziel nie erreichen. Deswegen bleibt dieses Gesellschaftsmodell dauerhaft Diktatur.

Vom früheren Grundgedanken her sollte der Kommunismus eigentlich das genaue Gegenteil von einer Diktatur sein aber da die Regierenden in solchen vom Kommunismus beherrschten Ländern immer Schwiierigkeiten mit dem Volk hatten und wohl auch machtbessen waren, ist es oft zu einer Diktatur entartet.

Moin,

egtl. überhaupt nicht... sondern von der Theorie im Gegenteil. Problem bisher ist, dass der Kommunismus erst mal eingeführt werden musste - und das konnte bisher nur durch autoritäre und diktatorische Regierungen erreicht werden.

Das kommunistische System an sich bräuchte rein theoretisch nur eine "Verwaltung", groß regieren müsste man nicht mal.. Da aber nicht alle Menschen den Kommunismus wollen und freiwillig soviel arbeiten wie sie können und so viel nehmen wie sie brauchen, geschieht das in der Praxis durch Zwang.

mfg Nauticus

Ja - haben wir doch gesehen und sehen wir noch in Nordkorea.

Ohne Diktatur würde das gleich arm gehaltene Volk dieser erzkapitalistischen Führungselite davonlaufen, weswegen es ja auch mittels Militärgewalt im Staatsgebiet gefangengehalten wird in dieser Diktatur.

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