Heutige Standortfaktoren VW Wolfsburg

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4 Antworten

Gegenfrage: warum hätten sie denn umziehen sollen?

Zwei sehr zentrale Standortfaktoren sind doch geblieben: eine gute Schiffsanbindung und eine gute Bahnanbindung.

Autoproduktion bedeutet vor allem, dass große Mengen Material rangekarrt und die Produkte effizient verschickt werden können. Da ist Verkehrsinfrastruktur sehr wichtig. Und diesbezüglich ist der Standort ja gar nicht mal so schlecht.

Sicher hätte man sich überlegen können, ob man ein neues Werk an zentralerer Stelle in Westdeutschland aufbauen wollte. Aber VW wird nach dem 2. Weltkrieg sicher andere Sorgen gehabt haben. Es wäre vor allem auch sehr fraglich gewesen, ob es mit der damaligen Versorgungslage überhaupt möglich gewesen wäre, "mal eben" komplexe Fabriken an einem neuen Standort zu errichten.

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Bedenkenswert wäre auch, dass der 1938 beginnende Bau des Volkswagenwerks erst zur Entstehung der Stadt Wolfsburg geführt hat.

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Ich kenne die Umstände der standortfaktoren nicht im Detail, aber ich könnte mir vorstellen, dass ein Neubau des Werkes an einem anderen Standort, andere Probleme mit sich gezogen hätten.

So lange sich ein "Wegfall" von Standortfaktoren weitesgehend kompensieren lässt, würde ich auch kein solches Werk verlegen.

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Ferner waren nach dem Krieg die Firmen unter Besatzungskontrolle, die hatten wohl besseres vor als Firmen neu zu bauen.

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