Warum ist es immer schwieriger mit einer Aufgabe anzufangen, als sie zu erledigen?

2 Antworten

Ganz einfach:

Dein Körper ist effizient und will so wenig Kalorien wie möglich verbrennen.

Etwas NICHT zu tuen, ist ganz einfach, die Beste Möglichkeit zum Überleben, denn es NICHT zu tuen heißt, keine Kalorienverbrennung.

Heißt also:

Um etwas anzufangen muss man nicht seinen inneren Schweinehund überwinden, sondern den Mechanismus entgegen wirken, der versucht, so wenig Kalorien wie möglich zu verbrennen.

Wenn du es aber geschafft hast, trotz dem Mechanismus, anzufangen, dann schaltet er sich aus, und hält jetzt diese Aktivität für nötig, oder produktiv, und bleibt eben leise.

Manchmal schaltet er sich zwischendurch wieder an, z.b. wenn du die Aktivität dann eine Weile getan hast. Denn dein Körper versteht nicht dass du intellektuell was dazu gewonnen hast, oder eben jetzt einen Sauberen Zimmer hast. Dein Körper denkt:

Jetzt haben wir so viele Kalorien verbrannt, und nicht einmal Essen bekommen. Diese Aktivität ist sinnlos.

Und der Mechanismus wird wieder eingeschaltet, dich von der Aktivität abzuhalten.

Gute Antwort. Kriegst gleich einen Stern

2

Man muss sich erstmal dazu motivieren, etwas machen zu wollen. Das ist oft schwierig.