Warum ist harte Arbeit oft schlecht bezahlt?

9 Antworten

Fragt sich, was „harte“ Arbeit ist. Der körperlich arbeitende denkt vielleicht auch nicht daran, dass der, der da „nur“ am Schreibtisch sizt, dafür auf andere Art hart gearbeitet hat. Indem er sich zum Beispiel mit viel Kopfarbeit durch Ani und Studium geschuftet hat, während eine Dumpfbacke sich nur Party und Muckibude amüsiert hat....

Och Weis, das klingt jetzt etwas provokativ. Aber ich wollte nur deutlich machen, dass jeder sein Teil beizutragen hat. Und Verantwortung trägt sich vielleicht manchmal sogar schwerer als ein Klavier.

Aber die Erhältnismäsigkeit ist in vielen Fällen allerdings mehr als fragwürdig. Wenn der, der sich die Knochen kaputt geschuftet hat, in Armut lebt, während der Schreibtischtäter nicht mehr weiß, wie er sein Geld hin und her schaufeln soll, ist doch etwas faul im Staate.

Was ist "harte Arbeit"?

Die kann darin bestehen, dass man mit einer Schaufel ein tiefes Loch aushebt, dann wird sie auch schlecht bezahlt.

Zehn Stunden hinter der Theke im McDonald's sind auch harte Arbeit und sogar noch schlechter bezahlt.

Sie kann aber auch darin bestehen, dass man zwölf Stunden mit dem Skalpell im OP steht. Dann wird sie besser bezahlt.

Oder man ist als Handwerksmeister mit eigenem Geschäft 80 Stunden in der Woche im Einsatz und trägt Verantwortung für 10 oder 20 Leute. Dann ist die harte Arbeit nur gut bezahlt, wenn das Geschäft läuft.

Schlecht bezahlt ist sie i.d.R.nur wenn man einen Job macht wofür man keine Ausbildung benötigt. Ein guter Handwerker mit vielen Fähigkeiten kann locker auf das Gehalt eines Büroangestellten kommen und nebenher noch richtig gut verdienen. Also ich konnte mich bisher nicht beschweren. Natürlich kann man keine akademischen mit Ausbildungsberufen vergleichen.

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