Warum ist der Bodybuilding-Sport so vorurteilbelastet?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der hauptsächliche Grund dafür ist sicherlich, das in keiner anderen Sportart der Konsum so offentsichtlich ist, wie im Bodybuilding.

Die meisten professionellen Leistungssportler nehmen oder haben irgendwann schon einmal illegale Substanzen zu sich genommen, aber z.b. einem Radfahrer oder Kurzstreckenläufer ist das nicht gleich auf die Stirn geschrieben.

Das öffentliche Interesse(ohne großartige Vorkenntnisse) ist dadurch wesentlich höher.

Mal ein kleiner Edit zu deiner Frage:

Die Testosteronausschüttung ist keineswegs höher, sondern, da Testosteron von außen zugeführt wird, sinkt die eigene Produtkion des Hormons. Bei einer zu lange Einnahme und/oder ohne entsprechende Medikamente kann die körpereigene Testosteronprodutkion erheblich nachlassen, bzw sich ganz einstellen. Dadurch wäre die Potenz dementsprechend gestört

Bestes Beispiel wäre Flex Wheeler, der inzwischen auf Anabolika angewiesen ist, da er sonst sterben würde.

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Es gibt für jeden Bodybuilder eine Grenze, an der es ihm nicht mehr möglich ist, noch mehr Muskelmasse aufzubauen. Und dann kommen eben Medikamente wie Anabolika und dgl. ins Spiel. Zumindest war das gerade in der Anfangszeit dieses Sports so. Und wer solch gefährliches Zeugs in sich wirft, dem kann man sicherlich unterstellen, "nichts im Kopf" zu haben, da er seine Gesundheit gefährdet. Auch seine Potenz. Das ist der eine Faktor.

Ein anderer ist sicherlich auch Neid. Denn ein gut trainierter Körper erweckt eben auch Neidgefühle bei anderen. Also geht man auf "andere Defizite" los, versucht, mangelnde Intelligenz zu unterstellen.

Dann kamen natürlich auch Filme wie mit Schwarzenegger und Co, und hier wurde auch der Eindruck erweckt, dass sie nur Muckis, aber nichts im Kopf hätten.


Das ganze ist sicherlich eine Mischung aus vielem, und so leiden auch jede Menge anderer Menschen unter Vorurteilen:

  • Blondinnen sind doof
  • Dunkelhäutige haben ein ausgeprägtes Geschlecht
  • Ossis sind doof
  • usw... usw....

"Dunkelhäutige haben ein ausgeprägtes Geschlecht" ist aber ein positives Vorurteil

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@BreitIstBesser

es ging um Vorurteile und nicht um die Bewertung, ob es nun positiv oder negativ ist. Dumm fi... gut... ist das positiv oder negativ? Kommt immer auf den Betroffenen an... und das Vorurteil: dunkelhäutige haben einen großen Penis.. kann für hellhäutige Männer durchaus negativ besetzt sein.

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Der Hauptgrund liegt in der Unwissenheit der Masse und der Medien, welche nur dann Schlagzeilen in einer öffentlichen Zeitung bringen wenn zb. über extrem Anabolischen Missbrauch berichtet wird, und dann eh ein Bodybuilder abgebildet ist oder wird, oder immer mit dieser Sportart in Verbindung gebracht wird.

Ich glaube kaum das dieser vorurteil an die ausgebildeten Bodybuilder geht sondern an die Schlägertypen die sich nur auf ihre Muskeln verlassen und denken das diese sie im Büro weiterbringen werden später. ^^

Viele verbinden damit die Einnahme von Anabolika, die sehr wohl impotent macht. Und außerdem hat derartiger Körperkult auch sehr viel mit Oberflächlichkeit zu tun. Vielleicht wird deshalb unterstellt, dass Bodybuilder nix in der Birne haben.

Ok bei Anabolika kann man impotent werden, aber nicht jeder Bodybuilder nimmt Anabolika und Anabolika werden auch bei anderen Sportarten genommen.

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@BreitIstBesser

Trotzdem besteht das VORURTEIL, dass gerade im Bereich Bodybuildung Anabolika eine große Rolle spielen.

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