Warum haben attraktive Frauen im Berufsleben härter zu kämpfen? (Aktuelles Beispiel: Jenna Behrends (CDU) und parteiinterne Vorwürfe?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Ich denke es hat weniger mit der Attraktivität zu tun, als mit dem Geschlecht an sich.

Ich bin auch an der Seite von Jenna Behrends (auch weils gegen Henkel geht und das ist grundsätzlich immer positiv) aber ich glaube, dass man es, wie gesagt, als (junge) Frau sehr schwer hat in männerdominierierten Berufen Fuß zu fassen, besonders in der CDU ist das wahrscheinlich nochmal schlimmer als in anderen Parteien, die haben ja nen recht geringen Frauenanteil in allen Parlamenten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mir ist nicht bekannt, dass attraktive Frauen im Berufsleben benachteiligt sind. Wo hast du das denn gelesen? Es gibt im Gegenteil dazu sogar die Behauptung, dass es gerade attraktive Frauen im Berufsleben viel leichter haben als weniger attraktive Frauen. Es bringt auch nichts, einen einzigen Fall für Pauschalisierungen zu nehmen.

Sexismus muss immer angeprangert werden und kommt bei allen Frauen vor, gleichgültig, ob akktraktiv oder weniger attraktiv!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gerade bei diesem Fall würde ich doch lieber erstmal abwarten.

Nur weil sie dies und jenes behauptet, muss es noch lange nicht stimmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Utopiosus
24.09.2016, 12:18

Weise Antwort, danke :)

0

Ich kenne diese Politikeri nicht und muss mich erstmal einlesen.

Scheinbar fühlt sie sich in ihrer eigenen Partei sexistisch diskriminiert. Natürlich ist das nicht gut, muss kritisiert und am besten auch überwunden werden - aber etwas sensationell Neues ist das eigentlich nicht.

Hier outet jemand nur seine Betroffenheit von einem Phänomen, das trotz aller Bemühungen, der formalrechtlichen Gleichheit der Frauen auch praktisch hinterherzuarbeiten, nun wirklich alltäglich weit verbreitet ist.

Aber ok. Man kann Aufmerksamkeit auch über abwegigere Dinge generieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, im Gegenteil. Die Dame ist nur ein Jahr nach ihrem Eintritt für die BVV aufgestellt worden. Normalerweise muss man da die sogenannte "Ochsentour", also ein langjähriges Parteiengagement, für vorweisen können. Weil die CDU aber bei jungen Frauen in Großstädten besser ankommen und daher auch Kandidaten für sie aufstellen will, hat man bei ihr eine Ausnahme gemacht.

Die Dame hat im Übrigen nachweislich gelogen und selbst intrigiert:

"In ihrem Beitrag schreibt Jenna Behrends auch von Erfahrungen der Ausgrenzung. Demnach habe sie die bisherige Kreisvorvorsitzende der Frauen Union gebeten, ihre Nachfolgerin zu werden; später sei davon keine Rede mehr gewesen. Und statt „sisters in crime“ zu werden, hätte die Frauen Union nur noch intern getagt. Sandra Cegla ist seit vier Jahren Vorsitzende der Frauen Union in Mitte. Sie wies auf Anfrage entschieden zurück, dass sie Behrends gebeten habe, ihre Nachfolgerin zu werden."

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-der-berlin-wahl-cdu-politikerin-wirft-senator-henkel-sexismus-vor/14591096.html

Da wollte wohl jemand berühmt werden und hat ja jetzt auch seine 15 Sekunden Ruhm bekommen. Normalerweise klärt man so etwas intern, weil es sonst der Partei schadet. Ihr Ego war ihr aber offensichtlich wichtiger.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?