warum gibt man in manchen suppen mehl hinzu?

11 Antworten

Um es kurz zu machen, die Zugabe von Mehl in Suppen ist generell  ein Qualitätsverlust.  

In der regel wird Mehl nur beigefügt um an den hochwertigeren Zutaten zu sparen, um jedoch dennoch ein eindicken der Flüssigkeit zu erreichen.  

Eine Tomatensuppe wurde von der Konsistenz jedoch leiden, und kann zur Klümpchen Bildung führen.

Mein Tipp dazu, Stabmixer und notfalls auch stärkehaltiges Gemüse, wie Rote Linsen, (Kicher)erbsen etc. wirken  wunder, und bieten einen vollwertigen Geschmack.

Es ist bei Suppen überflüssig, zu verdicken, wenn man genug Gemüse mit reinpüriert und z.B. Sahne als Basis verwendet.

Wenn man nur Champignons reinschneiden will (püriert sind die grau), kann man als Basis (unter anderem) dünn gehaltene Bechamelsoße verwenden, das bedeutet eben dass man etwas Mehl in heißem Fett (Butter) verrührt und dann mit Flüssigkeit verrührt. Man könnte genau so gut nur Sahne und Brühe verwenden und ggf. Stärke am Schluss reintun.

Sorry, auch wenn die Gewohnheit macht. Sahne würde ich persönlich für Suppen, genauso wie das Mehl als Qualitätsverlust einstufen.  

Auch wenn es nicht üblich ist, jedoch ist schon lange bekannt, das die Küche der fünfziger Jahre nicht grade die gesündeste Form der Ernährung darstellt, auch wenn es Omas Rezept so hergibt.

Durch pürieren von Gemüse bekommt man sehr häufig wunderbar sämige Suppen, ganz ohne Einsatz von Mehl oder Sahne.

An Fetten sollte man generell, eher hochwertigere pflanzliche Fette verwenden, da ist schon ein günstiges Rapsöl das weitaus bessere Produkt. Bei Suppen können jedoch Nussöle, eine gute Abrundung der Geschmacksnote erreichen.  

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@felixuser

Hi

Ich halte nichts von "Mi mi mi super gesund" Küche. Deine Antwort hat mir deshalb mehrfach die Hand gegen die Stirn gehauen - aber ich verstehe zumindest was du mit dem Mehl meinst.

Mehl und Stärke können den Geschmack nach der Hauptzutat durchaus dämpfen, wenn man zu viel davon verwendet. Das ist aber sowieso ein Kochfehler, weil man dann eine falsche zu dicke Konsistenz hat.

Soweit so gut. Sahne allerdings hebt den Geschmack. Und Bechamelsauce als Suppengrundlage ist zwar in der Tat veraltet, aber nicht nur die Oma, sondern auch die gehobene klassische französische Küche haben das so gemacht.

Ich bin kein Ernährungsexperte. Aber ich weiß dass viele wertlose und falsche Ansichten und Ratschläge kursieren. Deshalb glaube ich generell erstmal kein Wort wenn jemand kommt mit, z.B. "hochwertige pflanzliche Fette statt Sahne". Warum glaubst du das?

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Ja als Soßenbinder halt. Ich habe aber das Gefühl, dass es grade bei einer Pilzsuppe wichtig ist, wenn man die gleich im Mehl - ob das Poren schließt oder so? Jedenfalls saugen sie nicht so viel auf wie sonst und werden labberig-wässrig. So mein Gefühl ;)

so ungefähr ich hab gehört dass pilze viel wasser rausgeben

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