Warum macht Gott nichts gegen das viel Leid auf der Welt?

18 Antworten

Lieber JackRyan,

diese Frage habe ich mir früher auch immer gestellt und mein Glaube zerbrach daran, weil ich nicht bereit war, Jesus 100%ig nachzufolgen. Ich schämte mich für ihn und bekannte mich nicht zu ihm, darum verließ der Heilige Geist mich rasch wieder ohne meine Frage zu beantworten.

Nunhat Gott mir diese Frage viele Jahre später durch den Heiligen Geist beantwortet, da ich jetzt zur Nachfolge bereit bin. Inzwischen 
verstehe ich auch ein paar andere Sachen, seit ich seit circa zwei 
Wochen eine richtige Christin bin (was jetzt nicht heißt, dass ich 
es immer schaffe, seinen Willen zu befolgen, aber ich bin bereit dazu 
und er hilft mir dabei, besonders wenn ich davor darum bitte).

Viele stellen sich die gleiche Frage wie du und wenn man das Alte Testament liest, dann scheint Gott da paradox zu handeln.

Einerseits verbietet er das Töten, andererseits befiehlt er den Israeliten 
ganze Völker zu vernichten.

Bestes Beispiel sind wohl die Kanaaniter. Er ließ das gesamte Volk mitsamt Kindern, Babys, Ungeborenen und Tieren von den Israeliten töten.

Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, dachte ich damals und hasste die Bibel abgrundtief. Ich hätte Gott am liebsten höchstpersönlich die 
Hölle heiß gemacht. Und so etwas wollte von mir gelobt noch 
werden??!

Wie blind ich war! Wie anmaßend ich war! Wie Unrecht ich ihm getan habe!

Nie hätte ich mir damals vorstellen können, wie so etwas gerecht sein 
kann.

Ursache: 
Weil ich ein Mensch bin und wie ein Mensch denke, wenn ich mich in 
Gottes Lage versetze, aber Gott ist einfach kein Mensch und darum hat 
der Teufel hier ein sehr, sehr leichtes Spiel mit uns.

Wenn du jetzt erst einmal die Standardantwort von mir hörst, lies weiter, denn sie ist wahr, aber du wirst erst verstehen wie so etwas wahr sein kann, wenn du es im Lichte einer bestimmten Tatsache 
betrachtest.

Fakt ist: Jeder Mensch ist ein Sünder. Wie alt Menschen bei ihrer ersten Sünde sind, weiß ich nicht, aber das ist gar nicht das 
Entscheidende: Das entscheidende ist, dass jeder Mensch ein Sünder 
wird, wenn er lange genug lebt.

Ich weiß genau, was du jetzt denkst, weil auch ich das dachte, nämlich: 
Aber die Babys hatten ja gar keine Chance dazu! Sind die jetzt im 
Himmel oder der Hölle? Wenn sie im Himmel sind, dann ist das ja 
ungerecht! Dann wäre ich auch lieber als Baby gestorben.

Lies weiter!

Das beste kommt zum Schluss!

Die Kanaaniter waren ein sehr böses Volk. Sie verbrannten sogar ihre 
Erstgeborenen bei lebendigem Leibe, um ihre Götzen/Teufel gnädig zu 
stimmen.

Darum war Gott voller Zorn auf sie, so wie ich und du bist es bestimmt 
auch, wenn du das liest.

Ein gerechter Zorn!

Er richtete einige Menschen frühzeitig, um zu zeigen, wie gerecht er 
ist und dass er das Jüngste Gericht wirklich durchziehen wird. Hätte 
Gott nie gerichtet, dann könnten wir jetzt denken, dass seine Liebe 
zu uns ihn viel zu schwach machen würde, das Jüngste Gericht durch 
zu ziehen.

Er richtete die Kanaaniter also vorzeitig und verhinderte so viel 
weiteres Leid.

Und jetzt kommt der entscheidende Punkt:

                           GOTT KENNT DIE ZUKUNFT!!!

Du nicht!

Gott prophezeite die Zukunft in der Bibel am laufenden Band. Er 
prophezeite schon gleich nach dem Sündenfall, dass sein Sohn der 
Schlange (Teufel) den Kopf zertreten wird, denn er hatte schon gleich 
nach dem Sündenfall oder wahrscheinlich schon davor, beschlossen, 
die Menschheit zu retten und wusste, dass sein Sohn es schaffen 
würde, sich trotz seiner Macht, es jederzeit beenden zu können, 
kreuzigen zu lassen.

Damit du eine Vorstellung davon bekommst, wie gerecht Gott ist, lies dir die Geschichte von Sodom und Gomorrah durch, falls du sie noch nicht kennst.

Gott hätte die ganze Stadt verschont, wenn da auch nur ein einziger 
gottesfürchtiger Mensch drin gelebt hatte, um dieses einzigen 
Menschen willen!

Und wenn er sie nicht verschont hätte, dann hätte er diesen Menschen 
gerettet, wie er Lot und seine Familie rettete oder Rahab und ihre 
Familie und Freunde, die ihre gottlose Stadt hassten und darum 
verschont wurden.

Stelle dir eine Familie vor. Gott ist Vater und Mutter und die beiden haben viele Kinder. Sie wohnen in einem großen Haus. Viele dieser Kinder sind böse. Sie hören lieber auf den bösen Nachbarn (Teufel) als 
auf ihre guten Eltern.

In einem Flügel des Hauses leben zehn böse Kinder und ein Baby, das 
sich später einmal für das gute entscheidet.

Wie könnten liebende Eltern diesen Flügel zum Einsturz bringen?

Das Baby könnte sie anklagen: Warum habt ihr mich umgebracht? Ich hätte doch so gut ich konnte auf euch gehört und den Rest meiner Schuld hätte mein großer Bruder später für mich bezahlt. Warum habt ihr mich vorher nicht von einem der Diener (Engel) aus dem Flügel holen lassen, bevor ihr ihn zum Einsturz brachtet, wie ihr es bei Lot 
tatet?

Du siehst also:

Es war für Gott ein leichtes, Lot und seine Familie zu retten. Wieso 
sollte er da ein unschuldiges Baby mit töten?

Indem Gott diese Völker vorzeitig richtete, verhinderte er also weiteres Leid.

Du beschwerst dich also darüber, wenn Gott Verbrechen verhindert und 
auch, wenn er sie nicht verhindert!

Was soll Gott also tun?

Gott will nicht richten, Gott will retten!

Aber irgendwann muss er richten. Er kann die Bösen nicht in den Himmel lassen.

Um uns zu retten, ließ er zu, dass sein einziger Sohn die Schuld der 
ganzen Welt abzahlte.

Gott zwingt jedoch niemanden, ihn zu lieben und auf ihn zu hören (damit er durch seine Kinder noch mehr Kinder retten kann), denn Gott ist vollkommene Liebe und will um dieser Tatsache willen geliebt werden und er wird uns in dieser Hinsicht prüfen lassen, so wie er auch 
Hiob prüfte (deswegen lässt er unter anderem bei Christen Leid zu).

Den Rest des Leides auf der Welt verursacht der Teufel durch die, die ihm nachfolgen.

Jesus nachzufolgen ist kein Zuckerschlecken, aber im Vergleich zur Hölle ist seine Last leicht.

Entscheide also klug, ob du lieber auf Gott oder auf den Teufel hören willst!

Auf Kompromisse lässt Gott sich nicht ein, denn er will nicht nur dich 
retten, sondern auch die anderen. Er liebt sie nicht mehr und nicht 
weniger als dich. 

Liebe Grüße

Amica92 

Jesaja 59 | Die Sünden des Volkes trennen es von Gott:

1 Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu schwer zum Hören;

2 sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört!

3 Denn eure Hände sind mit Blut befleckt und eure Finger mit Unrecht; eure Lippen reden Lügen, und eure Zunge dichtet Verdrehungen.

4 Keiner erhebt Klage mit Recht, und keiner führt eine Rechtssache gemäß der Wahrheit; man vertraut auf Nichtiges und redet Unwahres; man geht mit Unheil schwanger und gebiert Frevel.

5 Sie brüten Schlangeneier aus und weben Spinngewebe. Wer von ihren Eiern isst, muss sterben; zertritt sie aber jemand, so fährt eine Otter heraus.

6 Ihr Gewebe taugt nicht zur Bekleidung, und mit dem, was sie erzeugen, kann man sich nicht bedecken; denn ihre Werke sind Unheilswerke, und Gewalttat ist in ihren Händen.

7 Ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, um unschuldiges Blut zu vergießen; sie hegen schlimme Absichten; Verwüstung und Zerstörung bezeichnen ihre Bahn.

8 Den Weg des Friedens kennen sie nicht; es ist kein Recht in ihren Spuren; sie machen sich krumme Pfade; keiner, der darauf geht, kennt den Frieden.

9 Darum bleibt das Recht fern von uns, und die Gerechtigkeit erreicht uns nicht. Wir warten auf das Licht, und siehe da, Finsternis, auf den hellen Tag, aber wir wandeln in der Dunkelheit!

10 Wir tappen an der Wand wie die Blinden; wir tappen, wie wenn wir keine Augen hätten; wir straucheln am hellen Tag wie in der Dämmerung; unter Gesunden sind wir wie die Toten.

11 Wir brummen alle wie die Bären und gurren wie die Tauben; wir warten auf das Recht, aber es ist nirgends, und auf Rettung, aber sie bleibt fern von uns.

12 Denn unsere Übertretungen sind zahlreich vor dir, und unsere Sünden zeugen gegen uns; denn unsere Übertretungen sind vor uns, und unsere Verschuldungen kennen wir;

13 nämlich, dass wir treulos waren gegen den HERRN und ihn verleugnet haben und von unserem Gott abgewichen sind, dass wir gewalttätig und widerspenstig geredet haben, Lügenworte ersonnen und aus unseren Herzen hervorgebracht haben.

14 So wurde das Recht verdrängt, und die Gerechtigkeit zog sich zurück; denn die Wahrheit strauchelte auf dem Markt, und die Redlichkeit fand keinen Eingang.

hab mir grad ma alles durch gelesen und der eine sagt ja glaube ist hass weil es immer wieder kriege aus löst und ich finde du hast recht aber es gibt sachen dafür lohnt es sich zu sterben und ich glaube hass gibt uns nur den grund etwas das wir lieben zu beschützen, dafür zu leiden oder auch andere leiden zu lassen und daher entsteht hass nur aus liebe und du kannst dich jetzt entscheiden zwischen ein leben mit liebe und hass oder ein leben ohne beides aber das hab ich noch nie gesehen. oder ihr betrachtet das wie ying und yang alles auf der welt ist ausgewogen liebe=hass

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