warum gibt es in amerika so viele dicke menschen?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mit die Hauptgründe wurden schon genannt, erstens Fastfood-Culture, nicht-kochen-können und wenig Bewegung.

Dazu muss man aber auch erwähnen, dass die 2-Klassen-Gesellschaft in den USA schon vieel weiter ist als hier. Die "Reichen" achten teils sehr wohl auf gesunde Ernährung, machen viel Sport und haben Geld fürn Arzt. Wer aber keine Kohle hat im Leben, muss auf "billigere Nahrung" zurückgreifen und das heißt die Massen-Produkte aus dem Supermarkt, die voller Kalorien sind. Natürlich gibts auch "fette-Reiche", ich will damit nur sagen: Wenig Geld am Ende des Monats = Eher Junkfood, Fastfood, etc.

Das mit dem Geld stimmt nur begrenzt. Man kann auch in den USA sehr, sehr günstig gesunde Lebensmittel einkaufen. Wir geben nicht viel Geld für Lebensmittel aus, ernähren und aber sehr gesund und mit einem Fokus auf frischem Obst und Gemüse, hausgemachtem Vollkornbrot, Müsli und magerem Fleisch und Fisch, und wir essen salz-, zucker- und fettarm. Pro Person und Woche gebe ich nicht mehr als 20 Dollar aus (obwohl wir uns mehr leisten könnten - ich seh das bloß nicht ein, mehr Geld auszugeben, als ich muss...) - so billig kann man kein Fast Food und kein "Convenience Food" bekommen.

Das Problem ist eher, dass in den unteren Bildungsschichten kein Bewusstsein über das, was "gesund" ist, herrscht und dass zudem insgesamt eine unglaubliche Faulheit herrscht in Bezug auf die Essensvorbereitung. Komplette Mahlzeiten selber zuzubereiten, darauf haben viele Leute schlichtweg keinen Bock, also greifen sie lieber zur Chipstüte, zum Fertiggericht etc.

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Die Fertiggewürtze in den Vertiggerichten blockieren die Nefvenbahnen zum Gehirn, und du wirst nicht mehr satt, sondern isst so lange bis dir schlecht ist. Das ist nicht nur in Amerika ,sondern auch schon hier in Deutschland so.

Auch die Deutschen und die Österreicher sind mehrheitlich zu dick. Nur ist das in Deutschland und Ösiland nicht ganz so auffällig, weil der Grad des Übergewichts nicht so hoch ist wie in den USA.

In den USA liegt es vor allem daran, dass besonders in den unteren Bildungsschichten kein Bewusstsein über das, was "gesund" ist, herrscht und dass zudem insgesamt eine unglaubliche Faulheit herrscht in Bezug auf Fortbewegung und auf die Essensvorbereitung. Komplette Mahlzeiten selber zuzubereiten, darauf haben viele Leute schlichtweg keinen Bock, also greifen sie lieber zur Chipstüte, zum Fertiggericht etc.

Man kann sich aber auch in den USA, wenn man das möchte, sehr gesund ernähren, ohne viel Geld auszugeben. Ich komme in meinem Haushalt mit 20 Dollar pro Kopf pro Woche aus, und wir leben sehr gesund: Täglich frisches Obst und Gemüse, viele Salate, hausgemachtes Vollkornbrot, Müsli, fangfrischen Fisch (der kostet gar nichts ;-D), mageres Fleisch vom Biobauern, brauner Reis etc. - wir bewegen uns auch ausreichend und sind nicht zu dick. Aber es mangelt eben wirklich vielen Leuten am Bewusstsein, was gesund ist und was ungesund ist - das ist ein Grundproblem dieser auf "Bequemlichkeit" bedachten Gesellschaft, die sich auch bei jedem kleinen Wehwehchen sofort Schmerzpillen einwirft und nicht verursacht, den Ursachen auf den Grund zu gehen und diese Ursachen auszumerzen.

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