Warum behaupten manche Menschen, dass der Mensch unbedeutend sei?

8 Antworten

Das Universum ist nicht leer, sondern voller Planeten, Körper, Bewegungen. Es kennt Tod und Geburt von Sternen oder wie man es nennt. Es kennt Licht, Wärme, Geschwindigkeit. Es hat Dynamik alle Art.

Daß wir die Chronisten dieses Weltalls sind, wage ich zu bezweifeln, denn wir kennen es zu wenig. Wir kennen nicht mal unsere Erde, dieses Wunder, das das Weltall hervorgebracht hat. Stattdessen zerstören wir es wieder.

Wir sind Blinde und Sehende zugleich.

Ich kann einerseits deine Argumentation verstehen, andererseits muß ich sagen, daß da ein ungeheuerliches Maß an Überheblichkeit mitschwingt.

Zu deiner Frag: weil es genauso ist. Der Mensch ist vollkommen unbedeutend. Erstrecht der einzelne Mensch.

Zudem setzt deine Annahme voraus, daß die Erde der einzige bewohnte Planet ist. Auch andere bewohnte Planeten füllen deiner eigenen Theorie nach das Universum mit Bedeutsamkeiten an...

Der Grundfehler der Menschen ist es, sich selbst für bedeutend und wichtig zu halten. Bspw. hatten und haben verschiedene Indianervölker eine vollkommen andere Sicht auf die Dinge.

Absolut betrachtet ist es tatsächlich und auch vollkommen egal, wann wo warum und wieviele Menschen Sterben. Für das Universum macht es keinen Unterschied, ob ein Reisbauer sein Feld bestellt oder von einer Giftschlange gebissen wird oder ob ein Programmierer ein neues Programm schreibt und irgendwo ne A-Bombe hochgeht. Von außen betrachtet: Alles Bockwurst.

Das stimmt, wenn es andere Lebewesen gibt, die sich auf dem gleichen Level befinden und auf einem anderen Planeten leben, dann wäre das vielleicht nicht so. Aber soweit ich weiß, ist davon momentan nicht auszugehen.

Ich rede hier auch nicht von einem einzelnen Menschen, sondern dass es so etwas wie den Menschen gibt.

Ich glaube überhaupt nicht, dass das egal ist sondern sehr wichtig.

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@Geistreich82

Was ich gesagt habe: Der einzelne Mensch ist noch viel unwichtiger als die gesamte Menschheit als solche.

Die - falsche - Grundannahme ist, daß soetwas wie die Menschheit der Maßstab der Dinge ist. Ist sie aber nicht. Die Bedeutung der Menschheit endet mit den Grenzen der Menscheit. Sie speist sich ausschließlich aus der Bedeutung, welche der Menschheit durch die Menschen selbst beigemessen wird.

Nochmal. Wir sind garnichts. Ein Pulsar, der in die falsche Richtung blitzt, ein Komet, der etwas zu groß ist... und es ist mit uns und allem andern Leben hier vorbei.

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@Infomercial

Wer sagt das, die Bedeutung des Menschen erschließt sich aus logischen Überlegungen. Man kann sich auch die Frage stellen, ob überhaupt irgendetwas existiert, wenn es nicht von etwas anderem wahrgenommen wird.

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@Infomercial

Aber was ich eher spannend finde, ist die Frage, warum Menschen das ärgert. Wenn man erklärt, dass der Mensch eigentlich sehr wichtig ist.

Da fällt mir ein interessantes Beispiel ein: Gibt es ein Geräusch im Wald, wenn ein Baum umfällt und niemand da ist, der es hören kann?

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@Geistreich82

Gibt es ein Geräusch im Wald, wenn ein Baum umfällt und niemand da ist, der es hören kann?

Ja es gibt ein Geräusch. Woher Wissen wir das? Durch die Physik.

Man kann sich auch die Frage stellen, ob überhaupt irgendetwas existiert, wenn es nicht von etwas anderem wahrgenommen wird.

Wie Intelligent muss der Beobachter in dieser Vorstellung sein? Existiert der Mond wenn ihn Keiner ansieht? Was ist wenn ein Einzelner Hund den Mond betrachtet? Was ist wenn ein Einzelner Stein durch den Mond beleuchtet wird? ( Bitte nicht Antworten... die Fragen sollen zum denken anregen)

Aber was ich eher spannend finde, ist die Frage, warum Menschen das ärgert.

Wenn man Rationale, Logische oder Objektive Antworten gibt. Und dann Esoterische, Philosophische Taschenspielertricks liest. Ärgert man sich nur über sich selbst... Warum habe ich überhaupt geantwortet?

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@Geistreich82

Ja, aber das hat dann immer noch keinen Einfluss auf das physikalische Universum. Wenn du das derzeit gültige Modell des Universums betrachtest ist der Mensch irrelevan, wie ober mehrfach gezeigt. Wenn du aber sagst, dass nur Dinge existieren, die wahrgenommen werden, handelt es sich nicht mehr um das physikalische Universum und die beiden Konzepte haben nichts miteinander zu tun und können nicht verglichen werden. Du kannst nur für beide getrennt Überlegungen anstellen, aber wenn du an das physikalische Modell glaubst, dann sind anderen Überlegungen irrelevant

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@Ysosy

Das mit dem Mond find ich lustig. Das hat Einstein im Bezug auf die Erkenntnisse der Quantenmechanik gesagt. "Soll der Mond etwa nicht da sein, wenn ich nicht hinsehe." Hast du dich mit den Erkenntnissen der Quantenphysik beschäftigt?

Edit: Du kannst gar keine objektiven Antworten geben (ich auch nicht).

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@Zoroastres

Da unser materialistisches Weltbild im Kleinsten nicht greift, muss man sich andere Gedanken zum Universum machen. Ich verweise nochmals auf die Quantenphysik. Unsere physikalischen Gesetze greifen auf der Mikroebene nicht mehr.

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@Geistreich82

Alle unsere Gesetze sind physikalische Gesetze. Nur sind nicht alle überall anwendbar. Und wenn du von der Beeinflussung der Quanen durch die menschliche Messung und Beobachtung sprichst:

"...jede Wechselwirkung des Systems mit der Umgebung stellt im quantenmechanischen Sinne eine Messung dar (Wikipedia, schrödingers Katze)

Es benötigt also keinen Menschen, um ein Quant zu beeinflussen, vielmehr genügt irgendein makroskopisches System.

Der Mensch ist also nur ein Faktor von vielen.

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Warum ist das so unfassbar überheblich? :D

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@Geistreich82

Nicht überheblich, nur verblendet. Du kannst dich nicht aus deinem Menschsein lösen und denkst, dass die Welt so ist, wie du sie siehst und fühlst und dass du (und andere Menschen) das Zentrum der Welt sind, weil sie darüber nachdenken können, dabei hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Diese Theorie ist sowas von Mittelalterlich als die Leute glaubten Gott habe das universum erschaffen um dann den Menschen hineinzusetzen

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@Geistreich82

Wie kommst du darauf dass ich mich aufrege! Sieht das etwa nach aufregen aus? Oh nein ich bin ganz RUHIG!!! ICH HABE KEINEN HOCHROTEN KOPF UND DER NACHBAR SCHAUT NICHT VORBEI, WEIL ICH DICH LAUTHALS BESCHIMPFE!!!!

o.-

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Das Universum fragt gar nichts, sondern nur der Mensch. Und das Universum ist auch mit Mensch so gut wie leer. Ob da jetzt irgendwo ein paar Menschen herumlaufen und etwas herausfindnen oder nicht ist doch vöölig irrelevant und beeinflusst das Universum kaum. Versuch doch mal dein Denken von deinen menschlichen Schranken zu befreien (zumindest soweit das überhaupt möglich ist). Dem Papier ist der Punkt auch völlig egal. Das Papier denkt nicht. Du denkst. Du bis es der das Universum betrachtet. Für dich ist das Universum nicht mehr leer, nachem der Mensch da ist. Aber nur für dich. (und auch für mich) Für das Universum macht das überhaupt keinen Unterschied. Das ist doch kein Wesen, das denkt: Oh wie schön, dass da ein paar Ameisen auf meinem Fuß sind, jetzt ist meine haut nicht mehr so leer...

Spannend ist die Frage, warum meine Äußerungen Leute wie dich z. B. ärgern.

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Die Menschen die das glauben, gehen einfach von einem materialistischen Weltbild aus. Das wurde aber durch die Erkenntnisse der Quantenphysik widerlegt.

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@Geistreich82

Widerlegt in welchem Sinn? Dass sich Quanten beeinflussen lassen? Damit wird das Universum auch nicht voller und der Mensch macht immer noch kaum einen Unterschied. Dem Universum ist der Mensch scheißegal. Das Goldfischglas kümmert sich auch nicht um den Goldfisch, selbst wenn dieser das Glas beschmutzt, was der mensch niemals auch nur ansatzweise schaffen wird. Dazu ist es schlicht zu klein.

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Menschen benötigen eine Erklärung, ein warum. Und so manche Menschen können ohne das "Warum" nicht existieren.

Aber das Universum braucht kein "Warum". da gibt es nur ein "Das ist so". Das Universum entwickelt sich weiter. Das Universum braucht dafür keine Menschen. Das wird auch gesehen, wo die Natur sich wieder in ehemals zivilisierte Umgebung zurück erobert.

Aber wir Menschen dürfen uns glücklich schätzen, auf dieser Erde Leben zu dürfen, umgeben von dem Universum. Nein, falsch: inmitten des Universum.

Wir haben die Fähigkeit nach den "Warum" zu fragen. Wir dürfen uns glücklich schätzen, das wir staunen dürfen und entdecken, erleben. Wir dürfen leben.

Aber durch die Kriege, Bauwerke, Atomkraftwerke, ..... bringen wir ein Stück die Natur durcheinander. Womit wir aber eher uns wohl am meisten Schaden. sehr wahrscheinlich wird auch die Erde wieder erholen können, nachdem die Besucher "Mensch" den Planeten wieder verlassen haben. 

In dem Sinne gestaltet die Natur das Bild sich selbst. Aber die Menschen malen sehr oft über. Und wenn du Kinder siehst, wo ein Kind auf dem Blatt des anderen malt, dann kann das Kind wütend reagieren. Auch vielleicht sogar verletzt fühlt, bichr gesehen. 

Aber die Welt ist geduldig mit uns. Mal mehr, dann weniger. Und die Welt dreht auch ein eigenes Ding. Sie lässt sich eher weniger in der eigenen eigenen Entwicklung behindern.

Meine persönliche Meinung und gewiss auch mit Denkfehler behaftet.... 

Wir sind ein Teil des Universum also hat das Universum mit uns die Fähigkeit nach einem Warum zu fragen. Wenn es die Menschen nicht gäbe, wer wäre dann da, um das Universum überhaupt wahrzunehmen?

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@Geistreich82

Warum sollte das Universum überhaupt wahrgenommen werden? Nur wir Menschen können es wahrnehmen. Aber auch Menschen mit sehr geringen kognitiven Leistungen (geistige Handicaps), die eher nicht nach den großen Warum's Fragen, weil sie einfach nur im Augenblick leben, auch sie sind glücklich.

Ich sehe keinen Grund, warum das Universum auch freuen sollte, das die Menschen das warum verstehen. Vor allem wird so auch das Universum vermenschlicht.

Entwicklung der Erde findet auch statt, wenn die Menschen das warum nicht verstehen. 

Noch immer verstehen wir nicht, was zum Beispiel nach dem Tod passiert. Und trotzdem wird weiter gestorben.

Sterne bilden sich neu, Sterne sterben. Die Menschen haben Theorien, aber bich mit Spekulationen in Teilgebieten.

Das Universum braucht keine Menschen für die Entwicklung. Wir sind höchstens eine "spannende Nebensache". Da bin ich mir sicher.  denn auch vor deb Menschen gab es Leben. Und vor dem Leben gab es das Universum. und das Universum hat sich ohne uns entwickelt, andernfalls könnten wir die schöne Erde, das Universum mit allem, was dazu gehört nicht erleben.

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@verquert

Eine Antwort auf das Warum bekommen sie eh nicht, aber sie können überhaupt diese Frage stellen. Vielleicht ist das mit dem Leben eh besser, der Mensch ist von allen Lebewesen halt am weitesten entwickelt (geistig).

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Das Wichtigste für das Universum war zuerst einmal der Urknall. Ohne den Urknall, gäbe es kein Universum.

Dann gab es C.a. 13,8 Milliarden Jahre in denen es keine Menschen gab. Es ist anzunehmen das sich Niemand über den Mangel an Menschen beschwert hat.

Jetzt gerade gibt es Menschen. Unsere aktuell mögliche Wirkung auf das Universum dürfte stark gegen 0 tendieren. Ob wir nun Fragen warum, wohin, woher oder wie, ist völlig belanglos für das Universum. Da dies nichts ändert.

Es ist nicht anzunehmen das der Mensch das erste, einzige oder letzte Intelligente Lebewesen im Universum ist. Von daher gab oder gibt es Andere, welche die selben Fragen Stellen.

Nehmen wir an der Mensch stirbt in einer Million Jahre aus. Dann existierte der Mensch aus Kosmischer Sicht Quasi nur ein Augenblick, man kann sagen, der Mensch Existierte gar nicht. Der Mensch ist also ausgestorben. Welche Änderung ruft das im Universum hervor?... keine. Okay dem Planeten Erde geht es dann vielleicht wieder etwas besser und die Flora und Fauna kann etwas aufatmen. Aber sonst gibt es keine Änderung.

Massenanteil der Menschheit am Universum.: 0,000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 00629%

Raumanteil welcher der Mensch im Universum beansprucht. (sind wir großzügig und nehmen das Komplette Sonnensystem).: 0, 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 15 %

Ich glaube nicht, dass alles Materie ist, darum glaube ich, dass der Mensch wichtig ist, wenn ich davon ausgehe, der Mensch ist auch nur Materie, dann kann mir der Mensch aufs Universum bezogen natürlich egal sein. Ich glaube, das Leben im Universum wichtig ist.

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@Geistreich82

Man kann glauben was man will. Das ist okay. Deine Frage ist hier eventuell Falsch gestellt. Sinnvoller wäre sie entweder mit einem Bezug zu einer Religion oder direkt in einem Religion Forum.

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