War ich zu streng zu meinem Hund?

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13 Antworten

Du hast wirklich übertrieben. Kommentarlos den Hund holen und anleinen. Am besten trägst du ihn dahin zurück wo er abgehauen ist, da stellst du ihn auf den Boden und überquerst korrekt mit dem Hund die Strasse. Vor der Strasse Sitz Strasse überqueren Sitz Wenn du willst kannst du noch ein paar Meter an der Leine mit ihm gehen Sitz und Platz Übungen machen, mit einem Kommando, das der Hund gut kann beenden und kräftig loben!

Das alles macht man ruhig und sicher, wer einen Hund erzieht, soll zuerst sich selber erziehen. Solche Übungen sollte man als Training zur eigenen Selbstdisziplin und Gelassenheit nutzen.

Dein Hund ist noch viel zu jung um zuverlässig das zu tun, was du von ihm willst.

Ein guter Hundeführer nimmt die Schuld auf sich, wenn etwas schief läuft. Du hast nicht für deinen Hund gedacht und ihn überschätz und überfordert.

Im Buch von Urs Ochsenbein, Das Hunde ABC für Hundehalter und solche die es werden wollen, wird das gut erklärt.

Übertrieben war es nicht, aber Hunde ticken nicht wie Menschenkinder.

Hunde stellen keine Verbindung her zwischen der späteren Bestrafung und der Tat zuvor. Wenn ein Hund etwas falsch macht und du ihn erziehen willst das nicht mehr zu tun dann musst du es ihm direkt in dem Moment klar machen. Also das anmeckern mit strengem Blick und strengem Ton sofort (!) und dann meinetwegen die Tour sofort abbrechen und erst einige Zeit später wieder vor die Haustüre gehen. Alle Bestrafungen, sowie auch Belohnungen bringen nur unmittelbar in dem Moment etwas. Wenn er etwas besonders toll macht und du ihm dafür später daheim ein Leckerli gibst, weiß er überhaupt nicht wieso, wird sich aber ganz allgemein freuen. Wenn er über die Straße rennt und du ihn dann, wie du beschreibst sofort, ein tust und die Türe schließt kapiert er das. Wenn du ihn aber dann zwei Stunden drin lässt rafft er schon nicht mehr wieso überhaupt. Kurze direkte "Bestrafung" geht in Ordnung. Hunde brauchen eine solche Führung, wie gesagt sie sind keine Menschenkinder, die nachtragend, beleidigt oder ähnliches sind. Wir interpretieren solche Gefühle nur in sie hinein. Hunde denken mehr wie im Rudel...nach dem Motto wenn du nicht das Alphatier bist dann mache ich das.

Um deine Frage abschließend nochmal in einem Satz zu beantworten: Die Bestrafung war nicht zu hart und richtig, aber das Einsperren danach bringt auch nicht mehr Wirkung als das sofortige Motzen und Abbruch der Tour alleine. Also kann man machen - muss man nicht. PS: Eine sehr wirkungsvolle und einfache Methode einen Hund zu erziehen und ihm klar zu machen diese Aktion war schlecht ist einfach eine Wasserflasche mit nem kleinen Loch im Deckel und bei unerwünschtem Verhalten ein paar meckernde Worte und ein paar Spritzer aus der Flasche. Dann lernt er ganz schnell und es schadet dem Hund auch nicht. So machen es auch professionelle Hundetrainer. Hat bei unserem Hund innerhalb von einer Woche geholfen, dass er nicht mehr bellt, wenn es klingelt. Und wir sind trotzdem noch die besten Freunde!

Alles Gute!

Eigendlich warst du wohl unaufmerksam in dieser Situation. Auch wenn er es augenscheinlich schon gelernt hat kannst du nicht von einem 6 monate alten Hund erwarten dass es in jeder situation sicher funktioniert. deine Aufgabe wäre gewesen die situation schon vorher zu erkennen und merken dass er gleich los laufen will und ihn davon abzuhalten. Zurückholen und schimpfen und anleinen ist ja vollkommen in ordnung. Aber danach musst du natürlich trotzdem mit ihm spazieren gehen und spielen. Der Zusammenhang ist ihm doch gar nicht klar.

Naja, Tür zumachen ist immer so eine Sache. Ich bin kein Fan davon, da sich der Hund ziemlich ausgeschlossen fühlt. So kriegst Du evtl. Probleme mit dem "allein sein". Du darfst ja nicht vergessen, dass der Kleene erst 6 Monate alt ist. Aber ja, ich hätte ihn auch direkt an die Leine genommen und wäre nach Hause gegangen. Und was heißt schimpfen? Einmal ein strenges "NEIN" und dann ab nach Hause und erstmal ignorieren.

Mit schimpfen meinte ich auch kein anbrüllen xD

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es ist absolut nicht in ordnung, einen hund anzuschreien ( bzw wenn du das mit "schimpfen" meintest), ihn auf den platz zu schicken ist ok. bring aber nichts, wenn der hud nicht versteht wieso... einen 1/2-jahre alten hund sollte man gerade an der straße ausnahmslos an der leine führen! im wald und feld übrigens auch, sonst besteht die gefahr, dass er wegläuft und jagt.

du musst dir allerdings keine sorgen machen, dass dein hund dir die lektion lang übelnimmt. das tun hunde nicht, es sei denn, man schlägt sie oder tut ihnen sonst irgendwie weh. du solltest dich in deiner erziehungsart nicht so leicht von anderen menschen verunsichern lassen, das bringt dir nichts und verwirrt womöglich auch deinen hund. es ist übrigens für einen so jungen hund "normal", wenn er manchmal seinen eigenen gedanken folgt und dich ignoriert. man kann das mit viel geduld üben und unterbinden, und solang alles noch nicht perfekt klappt, ist ja die leine da :D

lg, okami ;)

Nein, hätt ich in dem Moment wahrscheinlich genau so gemacht. Den Hund aber anschreien und "aufbrausend" zu sein, bringt leider nicht viel. Man muß immer versuchen ruhig und bestimmt zu bleiben. Ob er den Zusammenhang mit "Abhauen - Bestrahfung reingehen und dann auf den Platz verwiesen zu werden" wirklich versteht ist allerdings fraglich. Musst wohl nochmal mit ihm üben und ihn immer gut im Auge haben, damit Du schneller eingreifen kannst, bevor er die Gelegenheit bekommt los zu rennen

Angeschrieen habe ich ja nicht :)

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@Summer55

Na also, Du bekommst das schon hin, üben, üben, üben. Viel Spaß mit dem "Kleinen"

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Die Türe hätte ich nicht geschlossen, aber ansonsten ist dein Verhalten schon richtig. Der Hund muss lernen, was er darf und was nicht und dass es Folgen hat, wenn er nicht hört. Ich würde mir wünschen, dass alle Hundebesitzer ihre Hunde etwas mehr erziehen würden! Inzwischen hat ja Hintz und Kuntz einen Hund, nur leider werden die Tiere meist so verhätschelt, dass es eine Zumutung ist.

Wieso gehst Du mit einem Welpen ohne Leine vor die Tür? Er hätte auch genauso gut überfahren werden können?

Er darf also mit Erlaubnis Leute anbellen? Interessant.

Schimpfen bringt in einer solchen Situation gar nichts, weil der Hund es nicht mit dem "über-die-Straße-Laufen" verbindet. Das Schimpfen klingt für ihn wie "klasse, mein Frauchen bellt mit mir diese Frau an". Also lernt er dadurch nur, den nächsten Menschen anzubellen.

Besser wäre gewesen, ihn an die Leine zu nehmen, bevor Du das Haus verlässt. Dann kann er nicht weglaufen und fremde Menschen anbellen.

Also erstens; er darf mit Erlaubnis über die Strasse, nicht Leute anbellen --.
und zweitens, ist es ihm schon klar, dass er gemeint war, darauf achte ich und erkenne es an seiner Reaktion
Ihn vor der Haustür an die Leine zu nehmen war bis jetzt nicht nötig gewesen (ich hatte nicht vor Gassi zu gehen), wie gesagt, ich hatte ihm beigebracht auf mich zu hören was bis heute kein Problem war...

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@Summer55

Erstens: Ein Welpe sollte ausnahmslos und immer an der Straße angeleint werden. Auch wenn Du der Meinung bist, dass er schon gut hört. Schließlich würde auch Niemand ein 1-jähriges Kind alleine an der Straße laufen lassen. Dafür sind "Kinder" einfach noch zu unberechenbar in ihren Handlungen.

Zweitens: Wenn Deinem Hund klar gewesen wäre, dass er gemeint war - und seine Reaktion dementsprechend war, hätte das als "Strafe" völlig ausgereicht. Dann hätte man ihn nicht noch zusätzlich auf die Decke schicken und alleine lassen müssen. Weil diese "Strafe" hat er auf jeden Fall nicht mehr mit dem Vorfall auf der Straße in Verbindung bringen können.

Drittens: In meinen Augen war Deine Bestrafung übertrieben.

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@Summer55

Ich glaube du überschätzt dein Können etwas. Ein 6 Monate alter Hund wird wohl kaum in jeder Situation zuverlässig hören und abrufbar sein.

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Nein, warst du nicht. Du hast sofort reagiert und das war auch richtig.

Es kann gefährlich sein, wenn er einfach so über die Straße rennt. Und da manche Menschen Angst vor Hunden haben, sollte er auch nicht unbedingt bellend auf Fremde losrennen.

Ne.denn der hund muss schließlich auch lernen sich zu benehmen.außer du schlägst ihn dann würde ich mal nach denken

Ihn zu schlagen kommt nicht in Frage. Bin auch total dagegen

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Nein, ich finde nicht, dass du zu streng warst. Wie sollte er es denn sonst lernen? Konsequenz ist wichtig und gut! Und du schlägst den Kleinen ja nicht, oder?!

Natürlich nicht. Sowas könnte ich nicht :o

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nein,hunde müssen erzogen werden,damit sie der allgemeinheit nicht auf die nerven gehen.hundeschule könnte helfen

Man muss streng sein. Das schimpfen, ignorieren für eine gewisse Zeit ist gut. Frag Cesar Milan :D Der wohl beste Hundepsychologe der Welt!

Wenn Du glaubst, Cesar Millan wäre der "besten Hundepsychologen der Welt", zeigt mir das, dass Du keine Ahnung von Hundeerziehung hast.

Das was CM macht, hat mit Hundepsychologie und -erziehung absolut nichts zu tun. Er "erzieht" Hunde zu tickenden Zeitbomben.

Er bedrängt die Hunde, schüttelt sie, zerrt an ihnen, bedroht sie, arbeitet mit Stachler und Elektro-Halsbändern, tritt ihnen in die Flanken. Das kann man ja wohl kaum als "guten Hundepsychologen" bezeichnen.

Die großen Verbände der Hundeerzieher und Hundetrainer versuchen schon seit langem, dass diese Sendung abgesetzt wird, weil das, was er da zeigt, einfach nur gefährlich und bescheuert ist.

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Oh je, ein guter Trainer hat es nicht nötig, seine Hunde mit Würgehalsbänder und Flankentritte zu erziehen.

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