Wann benutzt man den Konjunktiv 1 und wann 2?

6 Antworten

Die indirekte Rede wird zunächst einmal mit Konjunktiv 1 gebildet (abgeleitet vom Infinitiv: sein - ich sei; haben - er habe...). Aber: Wenn der K1 nicht zu erkennen ist, weil er dem Indikativ gleicht (Pluralformen: Sie sagten, sie gehen ins Kino), dann weicht man aus auf den K2 (abgeleitet vom Präteritum mit Umlaut. Wenn das auch nicht zu erkennen ist (siehe den Kinosatz), dann nimmt man die Umschreibung mit "würde" (immer noch der Kinosatz). - Das ist aber nicht alles: Weil die K1-Form oft so unauffällig ist, benutzt heutzutage alle Welt auch schon da den K2, wo eigentlich noch der K1 angesagt ist (Der Politiker sagte, er hätte keine Möglichkeit...; eigentlich: habe). Und: Bei unwirklichen Situationen/Bedingungen gilt sowieso immer der K2 (Wenn das so wäre, dann würde ich...). -

Hallo black2603, wieso klaust du - und auch noch wortwörtlich - meine Antwort? Sauer: michaelkraus

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du nimmst ein Tägigkeitswort, z.b. gehen Dann lässt du das -en (also die Endung) weg, so dass der Stamm übrigbleibt, und hängst die Endungen des K1 an, das sind e,est,e, en,et,en Also: Ich gehe, du gehest, er gehe, wir gehen, ihr gehet, sie gehen. Ist die Endung nur n, z.b. bei erinnern, lässt du das n weg und verfährst genau so. Aufpassen bei sein: ich sei, du seiest, er sei, wir seien, ihr seiet, sie seien. Wenn möglich, nimmt man in der indirekten Rede K1 und nicht K2. Immer K1, wenn sich die Form vom Indikativ unterscheidet. Also: Gehen. 3. Person Singular Indikativ: er geht, K1: er gehe, also er gehe und nicht K2 ginge 1. Plural Indikativ: wir gehen, K1: auch wir gehen, dann musst du K2 wir gingen nehmen Beispiele: Er sagte, er gehe regelmäßig ins Kino. wir sagten unseren neuen Bekannten, wir gingen regelmäßig ins Kino. Den k2 nimmst du bei Wunschsätzen. Wenn er doch....käme, ginge usw.

Der Konjunktiv I wird vor allem in der indirekten Rede gebraucht: Er sagte, er habe ein schlechtes Gewissen. Aber er wolle sich bessern... Bei den Formen, die wie der Indikativ lauten, muss man den Konj. II nehmen: Sie sagten, sie hätten (statt haben) ein schlechtes Gw....sie wollten (statt wollen)Den Konj. II verwendet man bei Wünschen oder in der Phantasie: Wenn ich doch nur Filmstar wäre, dann hätte ich Ruhm, genösse mein Leben, läge am Abend am Pool und tränke einen Cocktail....

Hallo user ich verstehe das selber nicht und hoffe auf eine erklärung wann man konj. 1 und konj. 2 benutzt...Oder was die Endungen von konj. 2 sind,sind das die gleichen wie bei konj. 1?Wie unterscheidet man konj. 1 und 2?...Und was hat der indikativ damit zutun?Ich verstehe gar nix....Kann es mir jem. sehr gut erklären?Ich brauche dringend hilfe...ich schreibe am 2.dezember schulaufgabe im Deuteschen un verstehe es gar nicht...bitte um dringende hilfe!...

Die indirekte Rede wird zunächst einmal mit Konjunktiv 1 gebildet (abgeleitet vom Infinitiv: sein - ich sei; haben - er habe...). Aber: Wenn der K1 nicht zu erkennen ist, weil er dem Indikativ gleicht (Pluralformen: Sie sagten, sie gehen ins Kino), dann weicht man aus auf den K2 (abgeleitet vom Präteritum mit Umlaut. Wenn das auch nicht zu erkennen ist (siehe den Kinosatz), dann nimmt man die Umschreibung mit "würde" (immer noch der Kinosatz). - Das ist aber nicht alles: Weil die K1-Form oft so unauffällig ist, benutzt heutzutage alle Welt auch schon da den K2, wo eigentlich noch der K1 angesagt ist (Der Politiker sagte, er hätte keine Möglichkeit...; eigentlich: habe). Und: Bei unwirklichen Situationen/Bedingungen gilt sowieso immer der K2 (Wenn das so wäre, dann würde ich...). -

Wenn sich die Formen vom Indikativ und Konjunktiv 1 nicht unterscheiden; dann benutzt man den Konjunktiv 2 oder würde. Aber man benutzt nicht würde, weil sich der Konjunktiv 2 vom Indikativ schlecht unterscheiden lässt.

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