Wahrnehmung bei ganz schnellem Wechsel zwischen hell und dunkel?

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5 Antworten

Hi,

das Auge ist träge und nimmt das Ausschalten ab einer bestimmten Geschwindigkeit nicht mehr wahr.

Kinofilme werden aus 25 Bildern pro Sekunde zusammengesetzt weil ab dieser Geschwindigkeit eine Bewegung als flüssig wahrgenommen wird. Dennoch würden 25 Bilder noch deutlich flackern. Deshalb wird im Kino das gleiche Bild 3x gezeigt (2x unterbrochen). So hat man zwar auch nur 25 (verschiedene) Bilder pro Sekunde aber 75x Ein/Ausschalten pro Sekunde.

Du kannst also davon ausgehen, dass ab 75Hz Frequenz kein Flackern mehr für das träge Auge erkennbar ist.

Das Helligkeitsempfinden entsteht durch Licht, das auf die Netzhaut trifft und dort eine chemische Reaktion auslöst. Halb soviel Licht hätte man, wenn Hell- und Dunkelphase gleich lang sind. Das heißt aber nicht, dass wir dann auch die halbe Helligkeit wahrnehmen.

Elektromagnetische Strahlung im Wellenlängenbereich von etwa 380 bis 780 Nanometern (also im „sichtbaren Spektralbereich“) löst im menschlichen Auge eine Helligkeitsempfindung aus – diese Strahlung wird als Licht wahrgenommen. Das Auge ist jedoch nicht überall in diesem Bereich gleich empfindlich.

Es hängt von der Farbe der Lichtquelle ab, wie hell wir sie wahrnehmen. Die sogenannte V-Lambda-Kurve beschreibt die Augenempfindlichkeit und ändert sich auch noch je nach Tageszeit. Im Mondlicht ist die Helligkeit locker 500.000x geringer als bei vollem Tageslicht, dennoch können wir aufgrund der höheren Empfindlichkeit etwas sehen.

Ich gehe deshalb davon aus, dass sich bei dem beschriebenen Experiment eher eine nur leicht abgedunkelte Empfindung einstellt (aber genau weiß ich das nicht)

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Hell,

Je schneller desto gleichmäßiger. Ab einer bestimmten frequenz wird es ein gleichmäßiges leuchten weil wir es nicht mehr wirklich wharnehmen können.

Wenn das licht hell genug ist tritt der stroboskop effekt ein dh. die bewegungne scheinen abgehakt. Gut in diskotheten beobachtbar wenn lichtflimmern zur unterhaltung eingesetzt wird.

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Ich machs dir an einem ganz einfachen Prinzip im Alltag deutlich.
Du kennst bestimmt LED's oder?
Wenn du sie dir so ansiehst sieht es aus, als würden sie dauerhaft leuchten oder? Die ist aber nicht immer der Fall. Manche LED's blinken in einer extrem hohen Frequenz (Pulsweitenmodulation), so dass es für uns aussieht, als würden sie durchgehend leuchten.
Hoffe das macht die Antwort klar :D

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Schau mal auf dein Handy und Regel die Helligkeit rauf und runter... Da hast du deine Antwort :)
Der Hand-screen ist auch immer gleich Hell, und scheint bei langsamer Blinkfrequenz dunkler zu sein.

Dieses schnelle an und ausschalten des Smartphone Screens siehst du zum Beispiel, wenn du in einem Dunklen Zimmer dein Handy auf die niedrigste Helligkeit stellst und du es dann mit ausgestrecktem Arm schnell hin und her bewegst. Du solltest dann keine durchgängig bewegte Lichtfläche sehen, sonder eine leicht Abgehackte Bewegung.

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Kommentar von julsch12
07.06.2016, 00:36

Halte das Handy dabei schräg, so dass du nur einen kleinen Teil des Bildschirmes von der Seite siehst. Bei der Bewegung solltest du dann viele Lichtstriche nebeneinander sehen.

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Eigendlich ist das Recht einfach. Gehen wir mal davon aus, das du die Lampe unendlich schnell an und aus schaltest. Dann leuchtet sie nur die hälfte der Zeit und sendet somit zwar Licht aus, aber halt nur halb so viel.

lg

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