Vergleich Römisches Reich mit Griechenland

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Mhh, könnte aussagen, dass das Männliche Geschlecht bereits seit langem an ihrer Bildung arbeitet und Berufe ergriffen hat, die Mädchen haben aber erst seit kurzer zeit die Chance eine höhere Bildung zu bekommen. Außerdem gibt es auch Zahlen die sagen, dass immer mehr Mädchen aufs Gymnasium gehen als Jungs; sie sind also das schnell aufsteigende, machtergreifende römische Reich. Während die Griechen (also die jungs) sich auf ihren bisher erreichten Lorbeeren ausruhen, bemerken die gar nicht, wie sie von dieser römischen Supermacht überholt werden? Könnte aber auch eine negative Aussage haben, immerhin fiel Rom am Ende auch ziemlich schnell.

Ich denke, hier wird ein Vergleich gezogen zum Aufstieg des Römischen Imperiums, während das antike Griechenland sich auf dem absteigenden Ast befunden hat. Ich würde es so interpretieren, daß die Mädchen heute, im Gegensatz zu früher deutlich stärker sind in der Schule.

Ginniee und Jerne haben Dir gute Antworten gegeben, finde ich. So habe ich den Textauszug auch verstanden. Warum Du Schwierigkeiten mit dem Satz hast, verstehe ich aber auch.

Ich halte den Satz für einen völlig mißglückten Vergleich. Da wird auf der einen Seite das auf Militarismus und "Frühimperialismus" beruhende Römische Reich mit dem "Aufstieg" von Mädchen im heutigen Bildungssystem verglichen. Verkürzt ausgedrückt: Das "testosterongesteuerte", männlich bestimmte Römerreich ("Roman Empire") soll hier als Vergleichsmaßstab dienen - ziemlich absurd, wie ich finde.

Und auf der anderen Seite die "softere" Supermacht der Antike, "Greece", mit, platt gesagt, mehr Kultur, weniger Militär und deutlich weniger testosterongesteuert - und das soll ausgerechnet mit Jungen verglichen werden?

Die Mädchen kommen also, überspitzt gesagt, vom Mars, die Jungen von der Venus?
Was für ein mißglückter Vergleich! Das einzige, was daran stimmig ist: daß sich Mädchen heutzutage Bereiche "erobern", die bisher Jungen vorbehalten schienen.

Gruß, earnest

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