Unterschied Palliativstation und Hospiz?

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Nun, beides sind für austherapierte Patienten, Patienten, bei denen keine Heilung mehr möglich ist.

Ein Platz auf der Palliativstation wird zur Schmerzbekämpfung, bzw. Schmerztherapie verwendet. Dort werden die Medikamente eingestellt und der Patient dann wieder entlassen.

Ein Hospiz ist ein Platz, bei dem man noch in Würde leben kann, bevor man stirbt. Die Aufgabe eines Hospizes ist es, den Menschen in Würde zu betreuen, schmerzfrei zu halten und diesen beim Sterben zu begleiten. Den Menschen in seinen letzten Tagen zu betreuen.

Die Angehörigen werden auch betreut.

Der Tod ist nur für diejenigen schlimm, die leben!

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Soweit ich weiss und auch Erfahrung gemacht habe ist dass die beiden Stationen gemeinsam arbeiten. Palliativ ist dass man medikamentös etwas gegen die Schmerzen bekommt.also nicht leiden muss. Ein Hospitz ist ja so die letzte Adresse im Leben eines Menschen, wo drauf geachtet wird dass es dem Patienten einigermassen gut geht und er auch keine Schmerzen leiden muss. Meistens wird man aus einem Hospitz nicht mehr lebend entlassen. Wogegen man von einer Palliativ-Station entlassen werden kann.

Palliativstation= stationäre Einrichtung, die aus der Hospizbewegung entstanden ist! Teil eines normalen Krankenhauses mit allen diagnostischen und thera- peutischen Möglichkeiten sowie einer ärztlichen Präsenz rund um die Uhr.

Hospiz= Pflegeheim für sterbenskranke Menschen. Es werden Patienten mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung und begrenzter Lebenserwartung aufgenommen, die zu Hause auf Grund des hohen pflegerischen Aufwandes oder des Fehlens oder der Überforderung von Angehörigen nicht angemessen versorgt werden können. Die ärztliche Versorgung erfolgt durch einen Hausarzt, der bei Bedarf im Hospiz tätig wird.

Ausführlich unter: http://www.palliativstation-omega.de/allgemein/allg2.htm

Palliativ,dient der Schmertbekämpfung,auch noch eine Therapie möglich.Hospize begleiten die Pat.tzum Sterben,nur das Wohlbefinden des Pat.steht im Vordergrund und seien Schmerzfreiheit,ohne hterapeutische Aspekte oder Chemo-Behandlung.

Das was oben schon steht ist alles soweit ok. aber vielleicht noch ein Zusatz. Meine Arbeit in der Hospizarbeit beinhaltet auch Hausbegleitungen. Unsere mit arbeitende Verein-mitglider gehen zur Sterbebegleitung auch nach Hause. Wir unterstützen schon im Vorfeld, wenn das gewünscht wird, auch schon länger Zeit vor dem eigentliche Sterbeprozess, die Angehörige. So habe diese auch mal Zeit für sich. Die Pflegenden Personen können sich in der Zeit mal mit freunden treffen oder zum Friseur gehen--mal raus aus dem trott. Sie haben es schließlich schwer genug.

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