Übertreiben meine eltern beim fahrradfahrn?

12 Antworten

Also ich finde eine Warnweste Helm und Co. reicht. Du musst halt im Dunkeln sichtbar sein und selbst geschützt sein. Am besten dass Andere sehen, dass sich da etwas bewegt. Mehr finde ich jetzt bisschen übertrieben.

Ich kann dir sogar ein wunderbares Beispiel aus eigener Erfahrung erzählen und dann kannst du dich nochmal Fragen ob deine Eltern übertreiben oder nicht.

Im Verkehr ist die Regel das man besonders auf Alte Menschen und Kinder acht geben muss weil die absolut unberechenbar sind, die denken nicht sonderlich lange nach. Mein Sohn, der sich eigentlich gut mit dem Regeln im Straßenverkehr auskennt (Das haben wir ihm - genauso wie es auch der Kindergarten oder die Grundschule auch beigebracht)...

Unser jüngster ist 11 Jahre gewesen und war im letzten Jahr Sonntags unterwegs zu einem Freund, vielmehr war er sogar wieder auf dem Heimweg und hat auf dem Heimweg einen Freund getroffen, der befand sich auf der anderen Straßenseite, er meinte er würde das mit dem Roller schaffen - falsch gedacht denn da kam auf einmal ein Audi um die Ecke gesemmelt und hat meinen Sohn so getroffen das nicht nur ein Schuh knapp 10 Meter weiter flog sondern das er auch ein richtig tolles Andenken hatte für die nächste Zeit und zwar in Form eines dollen blauen Flecks der nicht nur blau sondern schon ins Lilafarbene überging, der 25 jährige Fahrer hat dann im übrigen Fahrerflucht begangen, das Auto fand man einige Meter weiter und der junge Mann hat sich bei Mutti aufgehalten.

Dank unseres Anwaltes haben wir dann herausgefunden dass das Auto irgendwo in Holland gemeldet war, nicht versichert war und das er nicht nur Alkohol sondern auch Drogen mit im Spiel waren. Nach dessen Aussage hat er im Halbduster meinen Sohn nicht gesehen bzw gar nicht gemerkt das er ihn angefahren hat was völliger Blödsinn gewesen ist da er ja noch angehalten und ihn persönlich gefragen hat ob alles in Ordnung ging, der hat meinen Sohn dann sitzen gelassen und ist dann abgehauen.

Sorry, aber man hat nicht nur als Autofahrer für Sicherheit zu sorgen sondern auch als Radfahrer und zwar das man, besonders zu dieser Jahreszeit für andere zu sehen ist.

Ich finde es korrekt.

Einen unauffälligen Radfahrer kann ein zu schnell fahrender Wagen bei Dunkelheit, Nieselregen oder Schneetreiben so schnell auf die Hörner nehmen, das glaubst Du gar nicht.

Ich bin immer schockiert, wie sorglos und unbekümmert Fahradfahrer und Fußgänger in dieser Jahreszeit dunkel vermummt daherkommen.

Wenn es um Dein Leben und die Gesundheit geht, ist das Ansinnen Deiner Eltern mehr als verständlich.

Nein, sie übertreiben NICHT !!!

Ich hatte eines Morgens bei Regen und Dunkelheit ein Kind auf der Motorhaube samt unbeleuchtetem Rad. Das Kind war dunkel gekleidet, trug keinen Helm, das Rad war unbeleuchtet und es kam von links. Es ist nur DESHALB nicht allzu Schlimmes passiert weil ich bei Dunkelheit und Regen ohnehin nicht schnell fahre und weil ich das Kind auf und nicht unter dem Auto hatte. Ich habe DRK und Polizei gerufen und es gab zum Glück für mich auch zur Verfügung stehende Zeugen - das Kind war einfach vom Bürgersteig der anderen Straßenseite quer vor mein Auto geradelt - ohne Licht, es war schlicht NICHT rechtzeitig zu sehen. Es wurde teuer für die Eltern des Kindes.

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