Soll ich trotz Altenpfle Examen noch Gesundheits & Krankenpflege Examen machen?

2 Antworten

Hi,

Ich bin auch Altenpfleger. Hab gleich der AP-Ausbildung die GUK-Ausbildung angefangen.

Ganz ähnlich sind die Ausbildungen nicht. Die GUK hat den Schwerpunkt auf der medizinischen Behandlung. Man lernt viel mehr über Anatomie als in der AP.

Man kennt die unterschiedlichsten Stationen  während der Ausbildung, z.B. Notaufnahme, Op, Kindereinsatz etc

Da kannst du manche Sachen häufiger üben als in der AP, z.B im-Spritze, Blutabnahme, Gipsen, EKG schreiben, iv-Zugang legen, Drainage, etc

Ich mache die verkürzte GKP-Ausbildung, wegen meinen Noten in der AP-Ausbildung. Also, nur die letzten 2 Jahren.

Ich bereue es nicht. Und würde es jedem empfehlen... ;)

Vielen vielen Dank für deine Antwort! Das hilft mir sehr weiter! Dann werde ich demnächst anfangen mich zu bewerben.
DANKE

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Wenn du ein gutes Examen hattest oder Berufserfahrung hast, kannst du bei der Regierung deines Bundeslandes eine Verkürzung der GKP-Ausbildubg nach "§so und so" (ich weiß grad nicht was für einer aber man kann es leicht googlen) beantragen. Dann musst du nicht unbedingt das erste Lehrjahr wieder machen. Das wäre für dich etwas langweilig, weil du vieles davon ja schon kannst.

Bei uns im Klinikum sind auch welche AP ohne Weiterbildung oder sonstiges derart. Aber du brauchst als AP eine sehr gut strukturierte Einarbeitung und viel Nachlesen daheim um das packen zu können. Es ist aber möglich.
Die Krankenhäuser stellen immer mehr AP ein, denn wir kennen uns mit Altenbetreuung (Lebensgestaltung, Umgang etc) viel besser aus.

Ich hab mich für die Ausbildung entschieden, weil ich mir viele Bereiche der GUK-Pflege in Ruhe anschauen wollte.

Die Entscheidung liegt in deinen Händen .

Viel Glück!

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Darf ich fragen, wie lange deine verkürzte Ausbildung geht ?

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Die letzten zwei Lehrjahre.

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Auf unserer station ist eine Altenpflegerin eingesetzt. Sie hat keine weitere Ausbildung oder Schulung gemacht. Sie übt nach learning by doing

Und es funktioniert. Wir profitieren auch von ihr, da über 85% der Patienten hochbetagt sind

Ich verstehe jetzt noch nicht so ganz was das mit hochbegabung zutun hat,aber danke dir für deine Antwort!

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