Tragflächen beim Doppeldecker, wie verläuft Strömung und Auftrieb?

3 Antworten

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Nein nein - der aerodynamische Effekt, dass die Luft über dem Flügel (ziemlich viel) schneller strömt als darunter, tritt bei jedem der Flügel auf. Wenn der Abstand zu klein ist oder die Geschwindigkeit zu groß, dann werden sich untere Strömung des oberen Flügels und obere Strömung des unteren schon in die Quere kommen ... aber deshalb ist der Abstand ja möglichst groß, und die Dinger fliegen ziemlich langsam.

Ganz generell: Wieso ein Flugzeug fliegt = wieso die Geschwindigkeit der Luft über einem Flügel so viel schneller ist (20...50% schneller), ist sowieso oft schlecht erklärt. Der Grund ist nicht die asymmetrische Biegung, der Grund ist nicht der Coanda-Effekt, der Grund ist halbwegs der "Anfahrwirbel", die beste Erklärung ist die scharfe Kante am hinteren Ende, die einen Anfahrwirbel erzeugt und aufrecht erhält; und dann muss man noch ganz vorsichtig mit dem äußeren Ende sein, um das auch noch Luft strömt - deshalb machen ja die "Winglets" an modernen Flugzeugen so einen großen Unterschied beim Auftrieb und Verbrauch ...

Das mit dem Anfahrwirbel klingt wohl toll und wird auch öfter zitiert. Allerdings geht jeder Anfahrwirbel bereits kurze Zeit nach einem Flugzeugstart durch Luftreibung völlig verloren.
Wie sollte er bei Flügen, die ja Stunden dauern können, noch zum Auftrieb beitragen?

Und mit Winglets hat das auch nichts zu tun.

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also so viel ich weis, sind alle flügel "tragend" sprich verursachen auftrieb.

Nun drückt sich der obere aber vom unteren ab - diesen also nach unten ...

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@HerrDeWorde

Ich weiß schon was du meinst aber das flugzeug bewegt sich ja im flug und der druck der durch die tragflächen verursacht wird, wird nach hinten "verschoben" durch die geschwindigkeit

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Die Tragflächen beeinflussen sich zwar, trotzdem wirkt jeder Tragflügel für sich auftriebserzeugend.

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