Trägt ihr Unterhose unter Sporthose (Jungs)?

Das Ergebnis basiert auf 31 Abstimmungen

Ja, weil 55%
Nein, weil 45%

Wieso trägst du keine?

Es gibt ein Innennetz in der Sporthose.

6 Antworten

Nein, weil

Bei mir ist es so:

  • Sommer: weite Sporthose mit Netzinnenhose daher keine Unterhose oder nur eine Tight
  • Winter, wenn im Studio auch kälter ist: weite Sporthose und darunter eine Tight

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Allgemein: Das ist von der Art der verwendeten Sporthose abhängig. Es gibt sehr viele ganz verschiedene Sporthosen, insbesondere eng anliegende und weite. Um deine Frage exakt zu beantworten müssen wir wissen welches genaue Modell du meinst.

Leggings, Meggings und Tights - alle eng anliegenden

Diese Sporthosen sind meistens aus einem atmungsaktiven Material produziert und werden ohne jede weitere Unterhose direkt auf der Haut getragen. Mit zusätzlicher Unterwäsche ohne die atmungsaktive Eigenschaft, hebelst du den angenehmen atmungsaktiven Effekt auf. Dadurch würdest du bei sportlicher Betätigung unnötig schwitzen. Zudem verursacht die Unterwäsche nur zusätzliche unbequeme Scheuerstellen.

weite Sportshorts

Wenn diese eine Netzinnenhose haben, dann hat diese die Aufgabe, die Unterhose zu ersetzen > also werden diese ohne zusätzliche Unterhose getragen.

Haben sie keine Netzinnenhose, dann kannst du eine atmungsaktive Unterhose drunter tragen.

Nein, weil

Ich trage prinzipiell keine Unterhosen. Oft habe ich Sporthosen mit Innenslip an das finde ich am einfachsten und am bequemsten. So ist man immer korrekt angezogen

Nein, weil

Schon als Teen habe ich nie etwas unter der Sporthose getragen. Ganz egal unter welcher: Von langer Jogginghose bis zur superknappen (eng-kurzen) Rugbyshorts. Und das habe ich bis heute beibehalten. Finde das damit verbundene weitestgehend freie Gefühl einfach bei jedem Sport gut und richtig.

Das schließt insbesondere ein, dass ich speziell mein Gemächt generell so wenig wie möglich einzwängen will. Es darf und soll ruhig alles völlig frei baumeln. Und sollten sich Konturen (bei mir sogar bis zur scharf konturierten, durch das Beschnittensein stark hervortretenden Eichelkante) durch die Hose abzeichnen: Es ist halt ein Männerkörper mit allem was dazu gehört! Wer’s sich ansehen will: Bitteschön, viel Vergnügen - Wen es stört: Man muss ja nicht zwanghaft auf den Schritt anderer sehen. Auch nicht auf meinen.

Ich bin damit in jedem Fall korrekt gekleidet: Sich abzeichnende Konturen männlicher Genitalien finden sich seit dem frühen Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts selbst auf Bildern von Männern in bester und korrektester Gesellschaftskleidung. Und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (späte Phase = meine Jugend) trug jeder sportliche Junge seine „Beule“ mit großer Selbstverständlichkeit und Stolz. Nix ungewöhnliches also - aber leider nur bis in unsere erst seit wenigen Jahren aktuell so extrem verklemmt-prüde Zeit. In der die Jungs denken, dass man seine Kronjuwelen in jeder Situation so extrem total verstecken muss, dass der eigene Schritt absolut „geschlechtslos“, also ohne jede Kontur oder Beule rüberkommt. Schade eigentlich, dieser Wandel zum Naturfernen.

Im Sommer trage ich selbst übrigens unter fast allen Hosen nix. Also nicht nur beim Sport. Damit kann ich meinem naturistischen Lebensgefühl am ehesten auch im Alltag zumindest ansatzweise nahekommen, wonach ich so viele Lebensäußerungen wie möglich so oft und so lange es geht ohne jede Kleidung genießen will. Und wenn die jeweilige Situation eine angemessene Kleidung erfordert, dann schaffe ich mir zumindest so oft wie möglich „darunter“ einen ansatzweise naturistischen „Freiraum“.

Und zu meinen dann eventuell sichtbaren „Konturen“ stehe ich - selbstverständlich, selbstbewusst und stolz.

In der Tracht der Renaissance hatte der Mann eine Schamkapsel dort. Das war ungefähr eher ein Accessoire, da mit Watte ausgestopft. Sieht man auf alten Gemälden, evtl von Heinrich viii

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@daciafelix

Das war tatsächlich in dieser Hinsicht eine der Mode entsprechende artifizielle „Überhöhung“ dieses Details als Ausnahmephase - Reminiszenz der entsprechenden halbrunden „Öffnung“ unter den Vorderpanzern der Ritterrüstungen, die nach und nach schon im repräsentativen Kampfanzug mit immer mehr und größeren entsprechenden ausgepolsterten „Ausstaffierungen“ zur Hervorhebung des Genitals ergänzt wurden. Das blieb dann für fast 150 Jahre auch in der zivilen Gesellschaftskleidung, also ohne Rüstung, und wurde weiter „ausgearbeitet“.

Das einfach nur - durch den Stoff der eng anliegenden Hose - sich tatsächlich „natürlich“ abzeichnende Glied war davor im MA jedoch in allen Ständen (nicht nur bei Rittern und Adeligen) zu sehen - und dann vor allem aber im 18. und ganz besonders akzentuiert im frühen 19. Jh., als die sehr oft sehr hellen Hosen diese Konturen mehr zeigten als sie zu verbergen.

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Von Experte H2Onrw bestätigt

So wie die meisten hier schon schreiben. Bei mir ist es mal so mal so. Kommt immer auf die Hose an, wenn sie einen Innenslip besitzt, dann ist es ja nicht notwendig eine zu tragen (dann trage ich auch keine drunter), bei engen Sporthosen also Tights, trage ich auch nichts drunter.

Bei weiten ohne Innenslip trage ich eine drunter

Ja, weil

Hi bin m/14,

ich würde gerne meine Tragen allerdings habe ich Angst davor, weil ich eher weniger beliebt bin und es ein paar Platzmützen gibt die evtl. mir die Hose runter ziehen oder so. Aber wenn das Problem nicht wäre dann würde ich keine Unterhose trage.

Einfach fest zubinden, dann ist nix mit runterziehen. 🤪

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