these aufstellen?

6 Antworten

Die Pro-These könnte sein: Jugendliche sollten bereits während der Schulzeit jobben, damit sie das wirkliche Leben kennen lernen. (Vorrang der beruflichen Orientierung)
Die Gegenthese könnte lauten: die Schüler sollen in der Schule optimal allgemein auf das Leben vorbereitet werden, damit sie hinterher möglichst für viele spezielle Dinge gerüstet sind. (Allgemeinbildung)

Na, die These ist doch schnell formuliert. Etwa so:

Pro: Jugendliche sollten in ihrer Freizeit zu ihrem Wohl und dem der Gesellschaft einer Arbeit nachgehen.

Contra: Jugendliche sollten in ihrer Freizeit keiner Arbeit nachgehen, sondern diese wirklich nur zum Entspannen oder für eigene Interessen nutzen.

Die eigentliche Aufgabe liegt doch darin, jetzt sinnvoll in beide Richtungen zu argumentieren und dann zu einem Fazit zu kommen, dass man vertreten kann. Hier dafür noch ein bischen was:

Pro: eigenes Geld, Lernen von Verantwortung, Einblick ins Berufsleben, damit später vielleicht bessere Berufswahl, Integration der Altersgruppen miteinander,...

Contra: Kreativität entfaltet sich eher in Hobbies, Freizeit, Freizeit als notwendiger Ausgleich zum Lernen in der Schule, Zeit zum Aufbau sozialer Bindungen/Freundschaften in der eigenen Altersgruppe,...

Pro:

Jugendliche sollen sich an das Arbeitsleben gewöhnen und lernen, mit Geld umzugehen.

Contra:

Jugendliche brauchen die Freizeit als Ausgleich für den anstrengenden Schulalltag.

Ich würde die These nicht danach untersuchen, ob Jugendlich arbeiten oder ob sie es nicht tun. Ich würde mich mit dem "Sollen" auseinandersetzen. Wer darf denn festlegen ob sie sollen, außer jeder Jugendliche selbst?

Für mich ist diese These unzulässig. Egal, ob jemand dafür oder dagegen ist, käme darin eine Absolutheitsanspruch zum Ausdruck. Wenn jemand die Ansicht vertritt, Jugendliche sollen arbeiten, dann sagt er, alle Jugendlichen sollen das tun. Umgekehrt genauso. Wer maßt sich an, dies zu entscheiden?

»Sollen Jugendliche die Möglichkeit haben zu arbeiten?«, muss die Thesen lauten. Wobei es für diese These eigentlich kein Kontraargument geben dürfte. Jedoch kann man am Beispiel der Schulpflicht erkennen, dass es in einer solchen Frage jede Menge Menschen gibt, die die folgende Frage verneinen würden. Sollten sich Jugendliche außerhalb der Schule bilden dürfen? Sie glauben, dann würde niemand mehr zur Schule gehen.

Dieser Glaube ließe sich zwar millionenfach widerlegen, aber nach eigener Erfahrung weiß ich, dass es Menschen gibt, die sich von Tatsachen und Realitäten nicht überzeugen lassen. Man könnte ihnen die Realität auf den Bauch binden. Sie blieben bei ihrer gegenteiligen Auffassung.

Gruß Matti

Due entscheidest dich für eine Seite und benennst für jede Seite drei Argumente, die du vorführst. In der reihenfolge beginnst du mit der Gegenseite, dort mit dem stärksten Argument, dann absteigend, anschließend fängst du mit deinem schwächsten aufsteigend an.

Im Schluss bilanzierst du und fasst zusammen. In der Einleitung porträtierst du das Problem und benennst einen Aufhänger (die Aktualität, die grundsätzliche Bedeutung...).

https://online-lernen.levrai.de/deutsch-uebungen/eroerterung/a_eroerterung.htm

https://www.lernen-mit-spass.ch/lernhilfe/wiki/doku.php?id=dialektische_eroerterung

Was möchtest Du wissen?