Das mit dem Gedicht wird schwierig, dafür gibt es zu viele Gedichte und die Angaben deiner Lehrerin sind zu ungenau. Was die Unterscheidung der beiden Wörter angeht, so ist das eigentlich relativ einfach. Dass leitet ein Nebensatz ein, der das Prädikat im übergeordneten Satz näher bestimmt. Meistens sind das so genannte Kopf Verben. Beispiele: ich weiß, dass du kommst. Ich glaube, dass das gut für uns ist. Ich denke, dass wir uns dann gut verstehen. vielleicht fängst du damit einfach schon mal an, wenn solche Verben auftauchen, dann riecht das stark nach einem dass mit Doppel S

...zur Antwort

Es regnet - doch sie merkt es kaum,

  • regnet ist das einzige mehrsilbige Wort in dieser Zeile, und das bestimmt den Rest. Es kann also nur noch ein Jambus sein, weil er eine un betonte und dann eine betonte Silbe folgt.

weil noch ihr Herz vor Glück erzittert:

  • hier steht das einzige mehrsilbige Wort am Ende, also musst du bis dahin zittern, ob das auch hier das gleiche Versmaß ist. Wenn du es entsprechend liest, siehst du, dass es passt.

Am besten liest man jetzt den Rest des Gedichtes, indem man immer abwechselnd mit einem Finger auf den Tisch klopft, linke Hand für un betont, rechte Hand für betont. Und wenn dabei die Hände nicht protestieren, hat man gewonnen und das ganze ist ein Jambus

wenn man dann die betonten Silben zählt in Zeilen, kommt man auf vier, also ist es ein vierhebiger Jambus

...zur Antwort

Bing/Copilot

**Romeo und Julia**

In Verona, wo die Liebe blüht,
Zwei Herzen, feindlich, doch vereint im Glück,
Die Capulets und Montagues, entzweit,
Doch Liebe überwindet jeden Trick.

Ein Drama, tragisch, wie der Mond verhüllt,
Die Bühne, auf der Schicksalstänze wehn,
Romeo, Julia, in Leid verstrickt,
Die Liebe, die im Tod ihr Ende sehn.

Im Sommerglanz, Verona, Stadt der Träume,
Ein Brief, ein Gift, ein Grab, das stumm erzählt,
Die Liebe, die im Dunkel still verweilt,
Zwei Seelen, die im Tod sich wiederfinden.

So singt die Nachtigall ihr Lied der Liebe,
Die Rose, unbenannt, doch duftet süß,
Ein Name, nur ein Hauch im Wind der Zeit,
Doch Liebe, unvergänglich, ewiglich.
...zur Antwort

Ich habe mir das eben hier auf dieser Seite noch mal angeschaut. Und ich vermute mal, dass die Strophen hier einfach Zeilengruppen sind, die inhaltlich zusammen gehören. Man spricht ja eigentlich von Strophen nur deshalb, weil die dann auch wie in einem Lied mit wiederholter Melodie gesungen werden können. Ich habe hier früher den Begriff Versgruppen kennen gelernt, der scheint mir hier zumindest sehr passend zu sein.
https://www.schnell-durchblicken2.de/tieck-wonne-der-einsamkeit-mp3

...zur Antwort
Ist diese Gedichtsinterpretation gut zum Sonett Einsamkeit von Andreas Gryphius?

Das Gedicht "Einsamkeit" wurde von Andreas Gryphius verfasst. Es handelt sich um ein Sonett. Es ist in der Zeit des Barocks erschienen und thematisiert der Frust und Einsamkeit des lyrischen ich's. Die zentrale Aussage des Gedichtes, und somit Intention des Autors, ist auf die Einsamkeit des Autors aufmerksam zu machen, die er fühlt durch seiner Isolation von den Menschen, und seine Sichtweise der Menschen veranschaulicht. 

In diesem Gedicht handelt es von einem lyrischen Ich, welcher weit weg von den Menschen ist, um genauer zu sein, in einem Wald, wie man anhand er ersten Strophe erkennen kann. Es beobachtet die Natur, die Vögel und die Gewässer. In der 2ten Strophe thematisiert es, dass es weit weg von den Menschen ist und zu sieht, wie ihre Belanglosigkeit sie konsumiert. Es erklärt, dass die Menschen an einem Abend uns beleidigen und an dem nächsten uns freundlich behandeln. In Strophe 3 beschreibt es die Natur, in welchem es sich befindet. Letztlich beschreibt es in der letzten Strophe die Natur, welche fruchtbar ist, aber ohne Idee oder Geist sinnlos ist. 

Das Gedicht besteht aus 4 Strophen, mit jeweils 14 Versen. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass es ein Sonett ist. Es besitzt jeweils 2 Quartetten und 2 Terzetten. Zudem ist das Metrum ein 6-hebiger Jambus, also ein Alexandriner. Die 1-2 Strophe folgen dem Reimschema abba, also ein umarmender Reim. In den Strophen 3-4 folgt das Reimschema ee f gg, das ist ein Schwefelreim. Einige Enjambement lassen sich auch finden, um der Struktur des Sonetts zu behalten. Das Sonett kann man wie folgt gliedern: In der ersten Strophe wird die These vorgestellt, des Weiteren mit der Strophe 2 die Antithese. Strophe 3 und 4 bilden die Synthese.

Zunächst wird in Strophe 1 eine Metapher vorgestellt, diese wird im Zusammenhang der Einsamkeit dargestellt (Vers. 1 "In dieser Einsamkeit der mehr denn öden Wüsten…"). Das veranschaulicht die Einsamkeit und komplette Isolation, des lyrischen ich's. Des Weiteren erkennt man in Strophe 2 eine mögliche Metapher (Vers. 5 "Hier, fern von dem Palast, weit von den Pöbels Lüstern."). Das setzt klar, dass das lyrische Ich weit weg von Zivilisation ist und der Menschen, mit ihren egoistischen Gedanken. Zunächst erkennt man in den Versen 7 und 8 Anaphern (Vers. 8 + 7 "Wie auf...Wie die vor..") Dadurch sollen seine Folgenden Punkte verdeutlicht und intensiviert werden. Der 8te Vers konfrontiert den Leser mit einem Oxymoron (Vers. 8 "Wie die vor Abend schmähen.."). Daran wird die negative Haltung gegenüber der Menschen des lyrischen ich's dargestellt. Es sieht sie als etwas Falsches, veranschaulicht, da an einem Abend über uns lästern uns schlecht reden können. Und am nächsten Morgen freundlich und höflich gegenüber uns sind. In den Augen des lyrischen ich's sind sie falsch und unaufrichtig. Ein neuer Aspekt wird in der nächsten Strophe vorgestellt, man findet zunächst eine Personifikation der Zeit vor (Vers. 10 "Den auch die Zeit auffrist.."). Verdeutlicht wird hier die Verwesung der Menschen durch die Zeit. Die Zeit nagt an den abgemagerten Beinen. Daraufhin folgt schon wieder eine Personifikation, nur diesmal der Beine, welches durch ein Enjambement eingeführt wird (Vers. 11 "Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken"). Möglicherweise werden die Beine Gedanken der Zeit an sich tragen, die durch die Verwesung stattgefunden hat. Zuletzt in der Strophe 4 erkennt man eine Metapher (Vers. 12 "Der Mauern alter Graus.."). Die Mauern, die hier gemeint sein könnten, wären die Schlosswände oder Stadtwände. Diese fallen dem lyrischen Ich jedoch negativ auf, da es sie als etwas Schreckliches sieht. Man könnte auch sagen, dass im Vers 13 eine Art Paradox zu erkennen ist, verglichen zum Vers 12 und 13 (Vers. 13 "Ist schön und fruchtbar..."). Es kritisiert die Menschen, statt das Land an sich. Die Epoche, in welchem das Gedicht geschrieben wurde, entspricht der Barockzeit. Diese passt auch hier vortrefflich, da die Motive, welcher der Autor benutzt, zur Zeit einordnen kann. Es werden Motive wie Vergänglichkeit angesprochen. 

Abschließend kann man sagen, dass das Sonett die Gedanken des Autors gut zusammenfasst. Es spricht über die abstoßende Haltung vom Autor gegenüber den Menschen und ihre destruktive Art. Für mich erzeugt das Gedicht eine Art depressive und zutiefst traurige Art gegenüber dem Autor, und dessen Gedanken. Man erkennt, dass der Autor viel erlebt hat, um solch eine Geschichte zu erzählen, vor allem, dass er die Anwesenheit der Natur eher genießt, als die der Menschen. 

...zur Frage

Habt ihr im Unterricht denn die Barockzeit behandelt? Denn dann hättet ihr bestimmt auch mitbekommen, dass der Gottes Bezug in dieser Zeit eine große Rolle spielt und der ist natürlich auch ein zentrales Element der Aussage dieses Gedichtes.

...zur Antwort

Ich habe mir das schon gedacht, dass das eine ziemlich regelmäßige Geschichte ist. Denn diese Dichterin hat eigentlich immer auf Regelmäßigkeit gesetzt. Ich kenne ziemlich viele Gedichte von ihr. Das ist hier ein fünfhebiger Jambus.

wo waren denn da genau deine Schwierigkeiten? Es geht ja hier nicht nur darum, eine Antwort zu bekommen, sondern das auch möglichst zu verstehen. Ich würde dir da gerne helfen, wenn du interessiert bist.

...zur Antwort

Wichtig ist, sich so einen Vergleich mal genau vorzustellen. Was hat denn die Heimat, mit einer geöffneten Hand zu tun, die über einem ist.
Man kann das mit Schutz verbinden oder vielleicht mit Segen. Die Wirkung des Vergleichs, liegt also in der konkreten Vorstellung, die er beim Hörer oder Leser auslöst.
wichtig ist natürlich auch der Kontext, also der Zusammenhang, in dem dieser Vergleich auftaucht. Von daher wäre es schön, wenn du hier das Gedicht oder den Text mal reinstellen würdest. Dann kann man dir dazu vielleicht noch mehr sagen.

...zur Antwort

Schau mal, hier gibt es eine Sammlung von Gedichten zum Thema Stadt. Vielleicht findest du selbst etwas, was zu eurem bisherigen Gedichten da am besten passt und vielleicht hast du ja auch Glück. Ich wünsche dir jedenfalls
https://textaussage.de/sammlung-stadtgedichte

...zur Antwort

Vielleicht schaut deine Lehrerin ja auf die gleiche gleiche Seite, die ich eben gefunden habe
https://textaussage.de/naturlyrik-infos-tipps-und-materialien-themenseite

...zur Antwort

Um deine Frage möglichst gut beantworten zu können, wären zwei Dinge wichtig: zum einen habt ihr sicherlich von eurer Lehrkraft oder im Schulbuch eine Liste bekommen, die für euch dann auch verbindlich ist. Die muss man auf jeden Fall beachten
Unabhängig davon gibt es aber auch eine grundsätzliche Interpretations Methode, die einem eine Menge Tipps gibt. Man muss sie nur entsprechend mit der schuleigenen Methode in Übereinstimmung bringen.

was deine grundsätzliche Frage zu Analyse und Interpretation angeht, muss man hier genau überlegen, was gemeint ist. Gedichte sind verkürzte und häufig, sehr rätselhafte Texte. Weil sie Lücken haben, kommt es häufig vor, dass der Leser diese füllen muss. Das ist aber noch keine Interpretation, sondern nur der Versuch, die Analyselücken zu füllen, mit entsprechenden möglichst überzeugenden Hypothesen. Am besten probiert man das mal bei einem konkreten Gedicht durch. Und das wäre dann die zweite Voraussetzung neben den schuleigenen Vorgaben. So so etwas kann man am besten an einem Beispiel durchspielen.
viele Tipps und Hilfen bekommst du übrigens auf der folgenden Seite. Die Leute bemühen sich dort auch, auf konkrete Fragen einzugehen und das Ganze immer wieder zu erweitern.

https://textaussage.de/themenseite-gedichte-interpretieren

...zur Antwort

Da hat sich aber einer eine sehr interessante Frage zu diesem Gedicht ausgedacht. ;-)

Es geht ja um die Aneinanderreihung von Hauptsitz. Und ich habe da nur eine einzige Stelle gefunden:

—-

In den Schlamm der Verwesung klatscht der versteinte Kot.

Irr mir im Ohre schallen Verse von Hölderlin.

—-

...zur Antwort

Du hast ja schon eine Menge Vorschläge bekommen. Wenn ich das richtig gesehen habe, hat aber noch kein Mensch auf die einfachste Variante verwiesen, nämlich Körpersprache. Das ist doch das natürlichste von der Welt und das kann man sehr effektiv machen, wenn man sich da etwas einfallen lässt. Aber auch da ist es nötig, wie ein anderer ja schon gesagt hat, dass du dich in die Situation versetzt.

...zur Antwort

Die Frage ist doch immer, ob in einer Verszeile die letzte Silbe betont wird wie bei verrenkt, dann ist das eine männliche Kadenz. Wird die vorletzte Silbe betont ist es eine weibliche Kadenz. Soweit ich weiß, hängt das mit den französischen Adjektiven zusammen, da gibt es ja auch die männliche und die weibliche Variante mit der entsprechenden Betonung und das hat man in die deutsche Verslehre übernommen.

...zur Antwort

Schau mal, was ich hier gefunden habe. Da hat jemand das Gedicht erst mal selbst versucht zu verstehen, dann hat er die künstliche Intelligenz hinzu genommen und am Ende beides zusammengefasst. Vielleicht hilft dir das ja auch
https://schnell-durchblicken.de/astralis-ein-gedicht-von-novalis-mia-testet-die-ki

...zur Antwort
Ein weiteres mal: Was haltet ihr von dem Gedicht?

In den Straßen dieser Stadt, die zeitlos und still, Liegt die Zeit verzerrt, in einem geheimen Will'. Die Gebäude stehen stumm, in Schwarz und Weiß, Im Zwielicht der Ewigkeit, ohne Anfang, ohne Ende, ohne Kreis.

Die Uhren ticken nicht, die Stunden bleiben steh'n, Ein endloser Augenblick, in dem die Welt vergeh'n. Die Menschen gehen weiter, doch ihre Schritte sind leer, Gefangen im Bann der Zeit, die nicht vergeht, nicht mehr.

Die Schatten tanzen langsam, im bleichen Licht, Ein Flüstern der Vergangenheit, das die Stadt umflicht. Die Erinnerungen verblassen, im Nebel des Vergessens, In dieser Stadt, wo die Zeit steht, ohne Bewegung, ohne Stress.

Es ist ein Ort der Ruhe, doch auch der Einsamkeit, Wo die Zeit sich verliert, in der Endlosigkeit. Eine Stadt im Schwarz und Weiß, im Stillstand gefangen, Wo die Zeit ein Geheimnis ist, das niemand je erlangen.

Doch in den Herzen der Bewohner liegt tiefer Schmerz, Die Sehnsucht nach Bewegung, nach Leben, nach Herz. Verloren in der Stille, in der Zeit eingefroren, Die Emotionen verblasst, die Leidenschaft verschworen.

Doch ab und zu, ein leises Flüstern, ein Hauch, Ein Funken Hoffnung, im dunklen Rauch. Denn auch in dieser Stadt, wo die Zeit stillsteht, Gibt es Momente der Liebe, die alle Leere entfleht.

Die Augen treffen sich, im stummen Gesang, Die Hände berühren sich, im flüchtigen Drang. In dieser Stadt, die vergessen scheint, im Traum, Erwacht die Seele, im warmen Sonnenraum.

Und so bleibt diese Stadt, im Schwarz und Weiß, Ein Ort der Stille, der Ruhe, des Kreis'. Doch in den Herzen der Bewohner bleibt die Sehnsucht besteh'n, Nach dem Leben, der Bewegung, dem pulsierenden Flehen.

...zur Frage

I eine interessante Vielfalt der Ideen und Bezüge, die sich aber nicht so sklavisch Reimzwängen unter Ordnen sollte. Viel wichtiger ist ein angemessener Rhythmus, eine Art Sprach Musik.

...zur Antwort