Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, können die beiden Ill nicht helfen, Weil ihr Angebot bei der alten Dame gar nicht zieht. Ihr gehört bereits alles, was Güllen einmal gehört hat und wertvoll war.

dementsprechend sind sie am Boden zerstört, wie du in der Textvorlage leicht nachlesen kannst.

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Auf der folgenden Seite findest du interessante Anmerkungen zu der Geschichte. Dann fällt es dir hoffentlich leichter, den Inhalt in zwei Sätzen zusammenzufassen.

Wenn du damit zumindest anfängst, helfen wir dir gerne weiter :-)

https://www.einfach-gezeigt.de/mrozek-schuld-und-s%C3%BChne

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Auf der folgenden Seite findest du recht gute Zusammenfassungen der Akte und sogar der einzelnen Szenen. Sowohl mit Schaubildern als auch sogar mit MP3 Dateien. Du kannst dir also das auf die Ohren legen und dann direkt bestimmte Textstellen, die wichtig sind, in deinem Text an streichen:

https://textaussage.de/nathan-der-weise-infos-materialien

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Am Ende hat er Ritter doch erkannt, dass diese Dame ist nicht gut mit ihm meint, und darum wirft ihr den Handschuh ins Gesicht und macht ihr klar, dass er sie und ihr Verhalten nicht will.

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Moralische Entscheidungen sind Wert Entscheidungen. Wenn man der Meinung ist, dass menschliches Leben mehr wert ist als das Leben eines Hundes, dann hat man Verständnis dafür, dass jemand sich nicht beim retten in Gefahr begibt. Natürlich gibt es auch Menschen, die das anders sehen. und das muss man dann gelten lassen, denn es gibt eben auch eine persönliche Moral.

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Du solltest mit deinen Lehrern noch mal über dieses komische Arbeitsblatt sprechen. die Definition des Themas geht ja noch so einigermaßen, auch wenn ein Thema letztlich immer auf eine Fragestellung hinauslaufen sollte. Der Tod ist nicht das Thema, sondern der Gegenstand von Literatur, das Thema könnte zum Beispiel der Umgang mit dem Tod sein.

noch schlimmer wird es bei Motiv: denn natürlich hat das Motiv zum Beispiel des Wassers etwas mit der Handlung zu tun. Ein Motiv ist nichts anderes als etwas, was die Handlung oder das Geschehen in Bewegung setzt. Beim Leitmotiv sind das denn Motive, die sich wiederholen und damit insgesamt eine strukturierende Funktion haben.

aber dass ein Motiv nicht konkret ist und keine Bedeutung hat zum Beispiel im Erzählzusammenhang oder im Gedicht, ist schon eine sehr schräge Feststellung.

vielleicht sollten eure Lehrer mal in Wikipedia nachschlagen: da heißt es nämlich:

“Das Motiv (französisch motif „Beweggrund, Antrieb“; mittellateinisch motivum aus lateinisch movere „bewegen“, motus „Bewegung“) in der Literatur ist, der Malerei und der Musik entlehnt, ein erzählerischer Baustein, „eine kleinere stoffliche Einheit, die zwar noch nicht einen ganzen Plot, eine Fabel, umfasst, aber doch bereits ein inhaltliches, situationsmäßiges Element darstellt“[1].“

https://de.wikipedia.org/wiki/Motiv_(Literatur)

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Gesamthandlung Drama Woyzeck?

Hallo!

Ich habe gerade die Szene "beim Doktor" aus Woyzeck in die Gesamthandlung des Dramas eingeordnet. Habt ihr Verbesserungsvorschläge? Andere Formulierungen?

Eine genaue Einordnung ist bei dem Drama nicht möglich, da Georg Büchner zum Zeitpunkt seines Todes lediglich verschiedene Einzelszenen ohne bestimmte Reihenfolge aufgeschrieben hat. Zu Beginn des Dramenfragments wird Woyzecks Ausgangssituation geschildert. Aufgrund seiner niederen Position als unterer Offizier in der Gesellschaft, ist er auf Nebenverdienste angewiesen, um seine Geliebte Marie und deren gemeinsames uneheliches Kind Christian versorgen zu können. Marie sehnt sich jedoch nach einem besseren Leben als das, was Woyzeck ihr bieten kann und geht infolgedessen ein Verhältnis mit einem höhergestellten Tambourmajor ein. Ein weiteres Motiv, das Marie zu dieser Affäre verleitet, ist, dass Woyzeck Handlangerposten bei seinem Vorgesetzten im Militär, den er regelmäßig rasiert und dem Doktor, für dessen Experimente Woyzeck seine Gesundheit aufs Spiel setzt, sowohl geistig als auch körperlich zerrüttet ist. Die Erniedrigungen und Demütigungen, denen Woyzeck durch die Oberschicht ausgesetzt ist, erreichen in der vorliegenden Szene, in der Woyzeck durch den Doktor selbst seinen Wert als Mensch abgesprochen bekommt, ihren Höhepunkt, wodurch die Szene eine zentrale Bedeutung im Drama einnimmt. Die Distanz zwischen Woyzeck und der Obrigkeit, von der er stark abhängig ist, zeigt sich als unüberbrückbar. Erdrückt von den gesellschaftlichen und privaten Umständen wird Woyzeck schließlich wahnsinnig und ersticht am Ende des Dramenfragments Marie. 

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Insgesamt sieht es sehr gut aus. Es gibt nur einen kleinen Logik Fehler, Den du aber leicht ausbügeln kannst:

Wenn du schreibst:

“Eine genaue Einordnung ist bei dem Drama nicht möglich, da Georg Büchner zum Zeitpunkt seines Todes lediglich verschiedene Einzelszenen ohne bestimmte Reihenfolge aufgeschrieben hat.“

kannst du schlecht weiter schreiben:

Zu Beginn des Dramenfragments wird Woyzecks Ausgangssituation geschildert.
—-

Das Problem kannst du einfach dadurch lösen, dass du angibst, auf welche Szenenfolge du dich beziehst, es gibt ja zwei oder drei, die sich als Varianten durchgesetzt haben.

noch ein Tipp: du könntest sogar mal prüfen, wie in den einzelnen Abfolge Varianten die Szene mit dem Doktor platziert worden ist. Das wäre so ein Highlight am Ende, wenn du dir schon so viel Mühe gibst. :-)

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Du sagst, du verstehst die Szene nicht ganz. Welche Stellen sind es denn, die du nicht verstehst?

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Naja, da hat die Verfasserin nach ganz verständlichen Beginn aber wohl gedacht, dass sie jetzt ins philosophische abdriften muss. Schauen wir uns mal an, ob man damit überhaupt irgendetwas anfangen kann:

Spricht man das Glück mit Worten aus,

Ist es von uns schon weit

Entfernt.

dieser erste Satz ist doch ganz vernünftig, wenn man davon ausgeht, dass das Bewusstsein, dass ich in Sprache ausdrückt, immer bereits einen rationalen Endzustand markiert, bei dem das schöne des Gefühls verloren gegangen ist.

Wir suchen schon

Nach dem neuen Aufschwung ins Nichts.

dieser Satz macht dann Sinn, wenn das nichts am Ende einfach bedeutet, dass der Prozess sich ständig wiederholt und man also tatsächlich einem end Ziel nicht näher kommt. Was dabei übersehen wird, ist, dass das Leben eben aus vielen kleinen Glücksmomenten besteht, die nun weit entfernt sind von nichts. Also hier hebt die Verfasserin mit ihrem Gedicht ganz schön ab.

Glück ist die Explosion von Zeit

An der Überfülle des Lichts.

am Ende hat dieses Gedicht dann jedes Maß verloren und flüchtet sich in Unverständlichkeit.

denn die bisherige Teil des Glücksablaufs hat nun wirklich nichts mit Explosion, wohl aber etwas mit Zeit zu tun. Der Begriff ist hier also völlig verfehlt.

die letzte Zeile macht Sinn, wenn das Licht gleichgesetzt wird mit dem vorhin erwähnten sprachlichen Bewusstsein. Aber auch der Begriff Überfülle schießt hier weit über das Ziel hinaus. Jeder, der merkt, wie mein gerade rundes Glück langsam weg fließt in die Normalität hinein, wird nie von Überfülle sprechen.

es wäre manchmal gut, wenn man bestimmte Autoren zwingen würde, ihr eigenes Gedicht zu interpretieren. Sie könnten am Ende immer noch sagen, das Gedicht enthält noch viel mehr Möglichkeiten. Aber eine Möglichkeit, die in sich stimmig ist, müsste erst mal da sein.

aber vielleicht irre ich mich ja auch und jemand erledigt die Arbeit der Autorin und erklärt mir die Unstimmigkeiten, die ich im Schlussteil sehe.

—-

da ich das hier eben beim wandern diktiert habe und der Wind immer kälter wird, habe ich keine Lust mehr, das noch mal auf Diktierfehler hin zu überprüfen. Sollten welche da sein, bitte ich um eine Rückmeldung, damit ich das korrigieren kann. ;-)

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Natürlich beginnt die Katastrophe im Bereich der Gretchen Tragödie ihr damit, dass sie sich auf Faust ein lässt und mit der gemeinsamen Nacht sich selbst jede Zukunft verbaut. Das hängt aber damit zusammen, dass Faust keine mit Verantwortung übernimmt, was wiederum stark von Mephisto gesteuert wird.

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Ich würde das deutlich kürzer fassen und dann die Details anhand der Szene entwickeln. Außerdem musst du die Jahreszahl ändern, denn zu dem Zeitpunkt (1739) war Büchner noch nicht einmal geboren ;-)

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Hier wird Spielen mit Umwelt verbunden - und das ist ja so ziemlich alles.

Dann geht es um das erste Lernen: Man kann die Umwelt gestalten, z.B. sein Zimmer in einer anderen Farbe streichen.

Dann führt so ein Spielen aber auch zu Reaktionen, die man nicht mehr in der Hand hat.

Hat man zum Beispiel die falsche Farbe genommen, wird einem hinterher schlecht und man hat Probleme ohne Ende, bis das wieder in Ordnung ist.

Man hat also direkt gelernt in einem positiven Sinne der Bereicherung der Lebensmöglichkeiten - und dann auch im negativen Sinne, in der Begrenzung oder sogar Einschränkung der Lebensmöglichkeiten durch das Spielen.

Das merkt man spätestens als Gleitschirmflieger, wenn man erst Spaß ohne Ende beim Herumkurven in der Luft hatte und dann bei der Landung eine Tanne umarmt ;-)

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So, als Gegenleistung könntest du mal reinschreiben, woher das Zitat stammt.

Danke

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Du brauchst doch nur zwei Dinge: einen Zauber und ein dazu passendes Wort daraus machst du eine Geschichte. :-) am besten nimmst du natürlich etwas, was dir am Herzen liegt. Und wo du dich gut auskennst. Und was du dir schon immer gewünscht hast. Das ist doch das schöne an der Literatur, dass man das dort sich selbst schenken kann, was im wirklichen Leben nicht so einfach geht.

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Die Mutter hat eigentlich eine positive Einstellung und verhält sich menschlich. Sie macht aber dabei den Fehler, dass sie Den Pater dazu bringt, Andri letztlich eine falsche Identität einzureden. Am Ende kann sie für ihn nichts mehr tun, beziehungsweise sie erreicht nichts, obwohl sie sich für ihn und seine wahre Identität einsetzt.

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