Studium in der Hauptstadt - jedes Wochenende nach Hause fahren?

9 Antworten

Obwohl sie das sicher nicht will, erpresst dich deine Mutter emotional. Das musst du aushalten. Du kannst nicht den Rest ihres Leben an ihrer Seite bleiben. Das wäre gegen die Natur. Kinder müssen weg von den Eltern, Neues erleben und erfahren, ihren eigenen Bereich schaffen. Wenn deine Mutter das nicht einsehen kann, soll sie sich einer Selbsthielfegruppe verlassener Eltern anschließen oder Beruhigungsmittel nehmen, meinetwegen auch zum Psychologen gehen - aber sie darf dir kein schlechtes Gewissen machen.

Ja das mit dem Psychologen war schon öfters Thema, zumal ich es gut finde, wenn man sich helfen lässt, aber sie würde da nie im Leben hingehen und das finde ich schade...im Bezug auf sie bin ich echt schon ratlos.

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@user1496

Dann sei mal nicht die gute Tochter/der gute Sohn sondern sag ihr, dass, wenn sie keine Hilfe von außen annehmen will, sie auch keine Hilfe von dir erwarten kann. Du bist zwar ihr Kind, aber eben auch eine eigenständige Person. Ich kann dich nur ermutigen, mach dich gerade, kämpf für deine Interessen. Deine Mutter ist auch nicht zimperlich in der Wahl ihrer Waffen!

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Es ist wichtig für dich, aber auch für deine Mutter, dass du etwas weiter weg wohnst. Mit der Zeit wird sie lernen, etwas mehr loszulassen, irgendwann wirst du (wahrscheinlich) sowieso nicht mehr jedes Wochenende nach Hause fahren. Schließlich brauchst du die Zeit vielleicht auch mal zum Lernen oder so. Aber ich find's gut, dass du so Rücksicht nimmst. Solange es dich nicht belastet, ist es gut, auch wenn alle zwei Wochen reichen sollte.

Es ist verständlich, dass Mütter Probleme damit haben, wenn die Kinder ausziehen. Aber davon solltest Du nicht Deine komplette Studienplanung abhängig machen, Du ziehst ja aus, um selbständig zu werden und Deine Mutter muss früher oder später damit klarkommen, dass Du nicht mehr daheimwohnst. Das ist ein Lernprozess, den sie aber selber durchmachen muss. Klar kannst Du am Wochenende heimfahren, aber lass Dich niht unter Druck setzen. Du wirst auch ein Leben in Wien haben, Leute kennenlernen, auf Veranstaltungen gehen wollen etc. Von dem Zwang, jedes WE heimzufahren, damit Mama sich nicht mit dem Erwachsenwerden des Kinder abfinden muss, halt ich nicht viel.

Finde ich auch überhaupt nicht gut und bin normalerweise auch keine, die sich viel vorschreiben lässt aber ich will nicht dass sich wegen mir ihr psychischer zustand verschlechtert. Muss eben einen Kompromiss finden, aber danke ;)

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@user1496

Wie gesagt, es heißt ja nicht, dass Du nie wieder heimfahren sollst. Aber eben nach DEINEM Rhythmus :)

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Ist ein duales Studium vom Umfang her geringer, als ein Studium an der FH/Uni?

Bei dem dualen Studium ist man ja die Hälfte der Zeit im Unternehmen. Daraus folgt, dass man bei einen normalen Bachelorstudiengang eben lediglich 1,5 Jahre tatsächlich "studiert", also Theoriephasen hat.

Kommt im dualen Studium (in den Theoriephasen) vom Umfang her der gleiche Stoff wie in 3 Jahren FH/Uni drann (was mir fast unmöglich erscheint), oder ist das duale Studium vom Umfang her etwas abgespeckt?

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Wut auf Studium

Hallo!

ich bin mit meinem Studium komplett überfordert und habe riesige Motivationsprobleme. In der Schule hatte ich diese Probleme nie aber jetzt muss ich mich quälen, überhaupt hin zu gehen. Die Anwesenheit ist für mich nur eine sinnlose Formalie und die Menschen sind wie Roboter, die einfach so schnell ihr Ding durchziehn, dass man nicht hinterher kommt. Ich studiere Physik, und viele Leute in der Physik sind menschlich komisch, arrogant und hinterhältig. Für viele bin ich der BuhMann, das merke ich. Deshalb fühle ich mich auch in der Umgebung da nicht wohl, will mit niemand was zu tun haben. Jedes Semester aufs Neue versuche ich mich reinzuhängen, aber es klappt nicht. Und jetzt im 4. Semester ist es besonders schlimm. So schlimm, dass mir das komplette Studium egal geworden ist. Ich werde dieses Semester durch mehrere Veranstaltungen rasseln bzw. wiederholen müssen. Und immer wieder versuche ich mich aufzuraffen alles zu erledigen, aber jetzt scheint die Luft komplett raus zu sein. Ich verschlafe mittlerweile ganze Tage weil ich einfach keine Kraft mehr habe, zur Uni zu fahren und da meine Zeit abzusitzen und mir klarzumachen, wie blöd ich bin dass ich mit dem Stoff nicht mitkomme. Wieso soll ich mich mit etwas identifizieren bzw. beschäftigen, wenn mir dort nur aufgezeigt wird, wie blöd oder schlecht ich bin ? Den Schuh zieh ich mir nicht mehr an. Viele meiner Kommilitonen richten ihr gesamtes Leben nur auf das Studium aus: ziehen an Orte, die besonders nah an der Uni liegen, sind eigentlich jeden Tag nur mit Uni beschäftigt, reden den ganzen Tag über nichts anderes. Alles wird der Uni untergeordnet und an sie angepasst. Ich will jetzt nicht sagen, dass das schlecht ist. Wer das gerne so möchte, soll das auch machen. Aber ich gehöre nunmal nicht zu den Leuten, die ihr Leben nur auf die Uni beschränken. Und es scheint so, dass man dann halt von der Uni gefressen wird. Letztens habe ich meine Brille verloren. Und selbst das, was doch wirklich JEDEM passieren kann, kostet einen an der Uni schon den Kopf: man kann nicht richtig mitschreiben, die Kommilitonen tun so, als würde gleich die Welt untergehen. Zeit, ne neue Brille zu kaufen hatte ich bisher kaum. Lediglich nen Sehtest hab ich zeittechnisch hinbekommen in den letzten 3 Wochen und jetzt muss ich die Brille noch abholen. Unter der Woche gehts ja nicht, da bin ich den ganzen Tag über in der Uni eingespannt mit ihren Veranstaltungen. Am Wochenende muss ich die ganzen Hausuafgaben erledigen. Da komme ich meistens nicht dazu, in die Stadt zu fahren. Und so hat sich jetzt dieser einfache Akt, eine neue Brille zu kaufen, schon über mehrere Wochen hingezogen. Es ist nichtmal Zeit, um zu Hause essen zu kochen, nein. Man muss sich gezwungener Maßen von ungesundem Junk Food ernähren!!!! Ich würde gerne selber kochen, wenn ich genug Zeit dazu hätte, aber die Uni klaut mir all meine Zeit. Ich werde mit nix mehr fertig.

Hat einer ne Lösung parat ?

Danke und LG

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