Strom in der Garage?

11 Antworten

Was sollte da für ein technisches Problem bestehen? Für die Netzbetreiber gehören solche Anschlüsse für Industriebetriebe zum Alltagsgeschäft. Die werden Dir auf Anfrage ja auch Kostenvoranschläge unterbreiten. Dazu werden die Dich erst einmal fragen, was Du damit vorhast, damit sie die Details planen können anhand der temporären Netzbelastungen, Blindströme, Phasensymetrie u.s.w. Und dann wollen die auch noch dauerhaft am Stromverkauf verdienen.

Außerdem kannst Du mit 1 MW ja auch locker 300 "kleine Steckdosen" gleichzeitig zeitweilig auslasten.

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1 Megawatt?

Technisch ist das sicherlich möglich.

Allerdings wird das etwas teuer. Da brauchst du sicherlich mehr als eine Grade Platz alleine für die Installation usw.

Zu den Kosten kann man gar nichts sagen. Das kommt darauf an wie weit dein Stromversorger dir die Leitung legen muss bzw. wie weit die nächste Leitung entfernt ist die eine entsprechende Leistung bereit stellen kann.

Praktisch gesehen: vergiss es, du wirst in deine Garage niemals die Möglichkeit haben überhaupt einen Bruchteil der Leistung zu verbrauchen.

ist eig ne halle in serbien 😁

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@MilanS

dann stell da die frage - nicht da wo es vorschriften gibt wie in deutschland !

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100 (Standardsteckdosen) a max. 3,6kW = 360kW

Wobei die "kleinen" Steckdosen nicht für echte 3,6kW Dauerlast ausgelegt sind.

Bei 100 kleinen (Drehstrom)Steckdosen (11kW) würden sich 1,1Megawatt ergeben. Die in den Endgeräten erzeugte Verlustwärme müsstest Du allerdings irgendwie wegbekommen.

Zur grundsätzlichen Machbarkeit:

Mit dem Stromversorger (z.B. den Stadtwerken) absprechen, wenn Du dem eine Stromabnahme (Energieabnahme) von tatsächlich 365*24h*360kW glaubhaft machen kannst, wird er Dir selbstverständlich eine eigene Zuleitung (Trafostation) kostenfrei aufbauen, das auch, wenn es etwas mehr sein soll.

Übrigens: 365*24h*360kW*0,25€/kWh = 788400€/a; bei1,1MW also ca. das 3fache.

Was reden wir da also über den Installationsaufwand?

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wird er Dir selbstverständlich eine eigene Zuleitung (Trafostation) kostenfrei aufbauen, das auch, wenn es etwas mehr sein soll

Bist Du Dir da sicher?

Habe zwar kein Megawatt verbrauch gehabt aber bei einem erhöhten Verbrauch (ohne Trafo) einen fünfstelligen Baukostenzuschuss zahlen müssen. Ein Hersteller gegenüber musste für die Installation eines Trafos einen sechsstelligen Baukostenzuschuss zahlen.

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@Dummy4711

Das hängt sicher von den jeweiligen Vertragsbedingungen, dem Anbieter und dem vereinbarten Tarif ab. Für einen extrem "ausgeknautschten" kWh Preis, kann es durchaus sinnvoll sein, lieber einen Baukostenzuschuss zu bezahlen.

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@GFS18

Leider gab es keine Wahlmöglichkeiten.

Der Versorger ist verpflichtet einen Standard Hausanschluss von 14,5 kW (34 kW bei Warnwasseraufbereitung) zur Verfügung zu stellen.

Ein darüber hinausgehender Verbrauch bedarf einer baulichen Änderung deren Kosten der Nutzer zu tragen hat.

Auch nach mehreren Terminen mit dem Versorger führte kein Weg daran vorbei.

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@GFS18

Soweit ich weiss betrifft das nur wenige Branchen (wenn ich mich recht erinnere Aluminiumhersteller) und dann auch nur die Verbrauchskosten und nicht den Baukostenzuschuss.

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@Dummy4711

Es ging (mir) hier nicht primär um Baukosten, oder nicht, sondern um Gesamtkosten. Derzeit sind es in Deutschland ca. 3000 Unternehmensstandorte die in Summe ca. 41% des deutschen Strombedarfs ausmachen, die eine EEG-Reduzierung erhalten. Aber das Thema hat sich für den Fragesteller eh erledigt, da er in einem Kommentar über Serbien als Standort spricht.

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die müssen dann alle ein eigenes - gesichtertes kabel zur hauptsicherung haben = 100 leitungen - 100 patentsicherungen + einige Fi schalter .

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@Kuestenflieger

Selbst wenn Du dafür (hochgegriffen)100€ je Stück annehmen würdest, gehen diese (Einmal)Kosten im Stromtarif unter.

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da brauchst einen separaten anschluss für diese leistung der durchaus im 10tausend euro bereich sein kann.mach mal anfrage bei deinem netzbetreiber/stadtwerke oder wer auch immer zuständig ist

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

1000 Kwatt für was brauchst du so viel Energie. In der Garage. Also ab 22 KW brauchst du eine sonder Genehmigung. Dein erstes Problem. Dann die Absicherung die ganzen Sicherungskasten, usw. Also es ist nicht unmöglich nur teuer. Außer du meinst ein 1KWatt. Denn das geht dann einfach.

Nein möchte bitcoin mining betreiben im serbien hab da ne recht große halle und stompreis liegt bei 0.07 ct meine schon 1mw

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@MilanS

Ok, dann könntest Du Dein Geschäftsmodell erweitern und den umliegenden Häusern günstig Fernwärme anbieten, denn die 1MW aufgenommene Leistung wird zu praktisch 100% in Wärme umgesetzt, die Du so oder so wegbringen musst.

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@MilanS

Ich schätze, dass Du dazu kaum mehr als einen Elektroherd-Anschluss brauchst, vielleicht 10 kW. Für einen elektrischen Durchlauferhitzer bräuchtest Du schon die 2 bis 2,5-fache Anschlussleistung! Da bewegen wir uns also auf der Ebene des Haushaltes!

Für die elektrische Leistungsaufnahme von 1 MW bräuchtest Du schon fast eine Flusswasserkühlung oder einen Kühlturm, um die ganze Wärme abzuführen. Oder willst Du Deine Abwärme gewinnbringend in ein Fernwärmenetz einspeisen? Da bewegen wir uns auf der Ebene von Industriebetrieben!

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Ach OK aber es lohnt sich trotzdem Nicht. Du brauchst Hardware, Stromkosten, usw.

Ich hab's ne zeitlang gemacht es lohnt sich nicht. Ich kam zu keinem Zeitpunkt in eine Gewinnzone. Hackerangriff, Stromkosten, Wartungsarbeiten, usw. Das wird oft vergessen.

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