Strassenhunden vor Ort helfen

9 Antworten

http://www.niemandshunde.de/sie-koennen-helfen-4.html

Das ist nur ein Beispiel von sehr vielen. Du mußt halt googeln, z.B. Hunde in Not und das Land, das dich interessiert und dann die Links öffenen und lesen. Ist ein bischen Arbeit, aber ich bin mir sicher, daß du da einen Weg finden kannst, mit wenig Geld oder Sachspenden zu helfen. Es gibt auch viele kleine Tierschutzvereine, die nicht die großen Spenden abgreifen und die nicht von Kommunen gestützt werden, die konnen auch oft jede Hand und jede Decke brauchen.

Bei uns gibts ein Katzenhaus, jenseits des städitschen Tierheimes, das ist ein kleiner Verein, die Mitgleider bestreiten die Kosten und Arbeit zum größten Teil aus eigener Tasche und Kraft, die freuen sich über jeden 50er. Da mach ich manchmal ne Nachtwache, wenn kranke oder hochträchtige Katzen da sind. Da muß ich nicht ins Ausland, um nützlich zu sein.

Du mußt aber davon ausgehen, daß dich kein Verein auf seine Kosten ins Ausland bringt und verpflegt, nur damit du helfen kannst. Das ist einfach zu teuer. Für das Geld kann man Einheimische beschäftigen, das ist in vielerei Hinsicht effizienter - fängt schon bei der Sprache an, bei der Verbeitung des Tierschutzgedanken etc. Wenn Einheimische da helfen oder auch ein bischen Geld verdienen, hat das viel mehr positve Nebeneffekte, als wenn du da hinfährst.

Denk mal ganz sachlich drüber nach. Dann wirst du verstehen, was ich meine. Dasselbe gilt auch für all die freiwilligen Helfer in Entwicklungsländern, die nehmen auch oft Einheimischen den Job weg, weil sie mal ne "Erfahrung" machen wollen. Die müssen auch Geld mitbringen, um "helfen" zu dürfen, eigentlich braucht man sie nicht. Wenn überhaupt, werden Fachleute gebraucht, aber keine "Helfer". Das sind Luxuswünsche, die die Leute da haben. Wichtiger ist, vor Ort die Lage nachhaltig zu verbessern und das geht mit Leuten von vor Ort am besten.

Tierschutz ist immer super aber auch auf die Gefahr hin, dass ich mich nun unbeliebt mache: Jeder sollte erstmal vor der eigenen Haustür anfangen! Deutschland hat auch genug Missstände und Notfälle! Ich finde es manchmal traurig wenn ich sehe, was für Gelder ins Ausland fließen und die heimischen Tierheime wissen nicht, wie sie die Heizkosten zahlen sollen...

genauso sehe ich es auch! hier helfe ich schon ehrenamtlich bei Tierheimen und Tierschutzorganisationen. Doch ich wollte immer schon einmal die Erfahrungen sammeln, in einem Land mit großen "Straßenhundeproblem" den Tieren zu helfen

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@moray

Dann rede mit jemandem, der Auslandstierschutz betreibt - hab ich auch gemacht ;)

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Wie kann man helfen?

  1. Geld beschaffen und Spenden. Um die Orgas mit Geld zu unterstützen könnte man Spendenaktionen auf die Beine Stellen und das gesammelte Geld dann Spenden.

Es gibt viele Organisationen die sehr gute Arbeit leisten. Hier muss man sich wirklich im Internet schlau machen. Schauen, für was die Organisationen das Geld verwenden, seinem Bauchgefühl vertrauen, gegenchecken ob schon jemand Erfahrung mit dieser Organisation hat. Wichtig fände ich hierbei, dass Lösungen vor Ort gesucht werden - also Kastrationen, Transparenz und Nachvollziehbarkeit was mit dem Geld passiert und eine gewisse Professionalität. Es gibt auch ein Spenden Siegel welches viele Orgas haben (DZI Spenden-Siegel) welches bestätigt, dass mit den Spenden sehr vorbildlich umgegangen wird..

Eine Orga die ich empfehlen kann, da ich selber viel mit denen zu tun habe, ist "Freundeskreis Bruno Pet". Die Unterstützen mittlerweile 2 Tierheime in Rumänien und machen wirklich richtig guten Auslandstierschutz (war auch selber schon vor Ort in Rumänien um mir die Situation anzuschauen).

Richtig gut und vorallem das "Problem" an der Wurzelpacken sind Tierärzte die vor Ort kastrieren. Bekannt von mir ist da www.tieraerztepool.de.

  1. Ohne bzw. mit wenig Geld kann man hier helfen, indem man auf die Thematik aufmerksam macht. Viele wissen nicht was da passiert, wie das alles zusammenhängt. Je mehr Menschen das Wissen, desto mehr Druck kann erzeugt werden. Aufklärung heißt hier das Schlüsselwort. Sich im Internet informieren, Gruppen beitreten, Petitionen zeichnen, an Demos teilnehmen oder Organisieren, Flyer verteilen ...

  2. Pflegestelle oder Fahrer: die Orgas benötigen eigentlich immer Pflegeplätze in D in denen die Hunde untergebracht werden, die noch kein endgültiges Zuhause in D gefunden haben. Natürlich kann das nicht jeder machen und es müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Auch werden immer mal wieder "Fahrer" (z.B. in einer Fahrkette) gesucht, die einen Hund transportieren (vom Flughafen abholen, zu ihren neuen Besitzern bringen). Je nach Gegend wo du wohnst bzw. deinen Möglichkeiten wäre das vielleicht auch was. Gesucht werden teils auch Fahrer die Sachspenden in die Tierheime vor Ort bringen.

  3. Vor Ort helfen: ist nicht so einfach und nicht bei jeder Orga möglich. Auf jedenfall müsstest du auf eigene Kosten anreisen und dich dort versorgen. Unterbringung ist meist auch von dir selber zu tragen. Bedenken musst du dabei eines: die Leute in den TH haben meist wenig bis keine Zeit. Sie können dich also nicht von Grund auf anlernen, was Tierversorgung und Co. angeht. Es sollte also eine gewisse Erfahrung vorhanden sein. Auch sollte man für so einen Einsatz schon eine etwas längere Zeit einplanen. Man muss sich ja erst mal orientieren und einarbeiten, um dann wirklich tatkräftig zu helfen. Außer acht lassen sollte man auch nicht seine eigene Versicherung und Impfungen. Außerdem muss man sich auf eine emotionale Belastung einstellen die nicht jeder Verträgt. Oft sind ja auch nur einheimische vor Ort tätig, hier kann es schon mal zu Sprachproblemen kommen. Dennoch sind prinzipiell die meisten Orgas über hilfe sehr dankbar. Am besten recherchiere im I-net welche Orga dir zusagt und setz dich dann mit denen in Verbindung wo und wie du am besten helfen kannst. Ab und zu habe ich auch schon mal gesehen das Orgas eine Art Praktikum vor Ort anbieten und dann teils auch mit Unterkunft. Hier hilft leider nur Recherche - In welchem Land wärst du gern tätig, dann suchen welche Orga in diesem Land tätig ist, Kontakt aufnehmen. Es gibt auch Gruppen/Orgas/Vereine die sich allgemein im Auslandstierschutz einsetzen, diese haben meist sehr viele Kontakte zu ausländischen Tierheimen und Co. Nur ein paar die mir auf die schnelle einfallen: Pfotenhilfe Europa, BMT Auslandstierschutz, ETN, TASSO, Welttierschutzgesellschaft, tierärztepool .... Suchbegriffe: Straßenhunde hilfe/in Not, Streunerhilfe/in Not, Auslandstierschutz .... Gerade im Zuge von Massenvernichtungen bei Großsportereignissen und den aktuellen Ereignissen in Rumänien haben sich sehr viele neue Grupppen gebildet.

So und nun sorry für den Roman, den ich geschrieben habe. Aber manchen Fragen lassen sich schwer in ein paar Worten beantworten.

Ja klar es gibt zum Bsp. kleinere Orgas die gerne Sachspenden annehmen Decken, Futter etc. Google zum Bsp Sos Pfotenhilfe oder schau dich auf Facebook um dort findest Du sehr viele kleinere Vereine.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Problemhunde finden bei mir ein Heim/Pflegestelle

Was verstehst du denn unter "günstig helfen" Und inwiefern kosten Tierschutzorgas Geld? Ich verstehe die Frage nicht, kann dir aber eines sagen: Das, was diese Orgas brauchen, ist nunmal Geld. Ohne Geld kann man nicht helfen. Alles, was die Hunde brauchen, kostet nunmal Geld, vom Futter über Tierärzte vis zum Betreungspersonal und den Einrichtungen vor Ort. Günstig helfen kannst du vielleicht, wenn du für die Hunde betest - alles andere kostet.

atürlich bin ich auch beriet geld zu bezahlen, allerdings für die Tiere und nicht für irgendwelche organisationen, die versuchen mit dem "leid" der Tiere auch noch profit zu machen, indem sie 3 Monate für über 5000€ anbieten (ohne flug). Ich würde halt gerne aktiv helfen (kranke tiere geusnd pflegen etc.)

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@moray

dann mußt du auf eigene Kosten hinfahren/fliegen, selbst für deine Unterbringung und dein Verpflegung sorgen etc. ob das billiger ist? Fakt ist. Der Tierschutz braucht vor allem Geld.

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