Starke Abneigung gegen Mathematik?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es muss nicht immer gleich eine Dyskalkulie dahinterstecken ... oft ist das Verständnis für mathematische Zusammenhänge von Anfang an nicht richtig vermittelt worden und wenn du das Grundprinzip Mathe nicht verstanden hast, dann ist alles danach eben eine übelste Schinderei.

Ich habe ein paar Jahre Mathenachhilfe in einem Verein gegeben, hatte eine Gruppe von Schülerinnen der 9. Klasse am Gymnasium. Erst waren es zwei, dann kamen die Freundinnen aus der Klasse mit dazu und hast du nicht gesehen hatte ich 7 Mädchen aus ein und der selben Klasse und mit original den gleichen Verständnisproblemen.

Da kannst du dann davon ausgehen, dass der Lehrer nicht ganz unschuldig daran ist. Ich sprech dem ja sein pädagogisches Können nicht ab, aber um in den höheren Klassen Mathe zu vermitteln, braucht es vermutlich weniger das pädagogische als ein eigenes Verständnis von dem Fach, welches man vermitteln kann. Da haperts bei manchem Lehrer.

Manchmal war ich fast entsetzt, wie mechanisch Mathe vermittelt wird und wie wenig es dann von den Schülern wirklich begriffen wird.

Alle, die mit Nachhilfe zu tun haben, wissen, dass Mathe zum totalen Angstfach bei vielen Schülern geworden ist.

Dabei glaube ich nicht, dass die Anzahl der Dyskalkuliefälle jetzt quasi explodiert ist, sondern dass es was mit der Art der Stoffvermittlung zu tun hat.

Ich würde dir dahingehend Mut machen wollen, dass es nicht gleich ein kognitives (also Lern- bzw. Verständnis-)Problem bei dir sein muss, sondern dass du vielleicht auch ein Stück weit ein Opfer von mittelmäßigen Lehrern bist.

Das gute daran wäre, dass man sich dann doch noch - vielleicht auch mit Hilfe - an das Thema herankämpfen kann.

Kopf hoch!

Sehe ich ganz genau so! Mein Mathelehrer versucht gerade bei uns, den Ableitungsbegriff verständlich zu erklären - ohne Rechnung. Finde ich super. Nur langweile ich mich, da ich das Meiste schon kann und Neues sofort begreife...

Ich gebe auch Nachhilfe und ich kann das nur bestätigen...

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Du bist weder krank noch dumm. Dass du mit Mathe schon immer Probleme hast, kann daran liegen, dass du ganz am Anfang manche Sachen in Mathe missverstanden hast. Du bräuchtest jemanden, der sich die Zeit nimmt und die Geduld aufbringt, mit dir genau hinzuschauen, wo du das allererstemal etwas nicht richtig verstanden hast.

Da Mathe logisch aufeinander aufbaut, kann es am Anfang eine Kleinigkeit sein, die du verkehrt aufgefasst hast, und anschließend hat sich das auf die folgengen Matheaufgaben ausgewirkt. Nachhilfe bringt in dem Fall nichts, da dort nicht nach den Ursachen geforscht wird, sondern nur der aktuelle Stoff geübt wird.

Du kannst nach einer Dyskalkulietrainerin googlen, da gibt es sicher auch in der Nähe deines Wohnorts welche. Die schaut mit dir gemeinsam hin, wie deine Schwierigkeiten zustanden gekommen sind. Und wenn erstmal die Ursachen gefunden sind, dann kann konstruktiv was verbessert werden.

HHaue den Eltern auf die Nase. T E S T E N !

vergeudest eventuell deine Lebenszeit wo du woanders dein Talent "herUSSCHÜTTELN2 Kannst.

Dir alles gute !

 - (Mathe, Krankheit, Angst)

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Quellen:

http://www.finanztip.de/nachhilfe/

Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 8. Juli 2005 hervor (Az. II-3 UF 21/05)

Bitte um sachliche Antworten und keine "Frag beim JA nach" Antworten. Vielen Dank

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