Star Trek- Strange new Worlds?
Hallo,
was haltet Ihr von Strange new Worlds? Bitte pro und Kontra für Handlung, Schauspieler.
5 Antworten
Hallo Speedy100269👋
Discovery hatte zugegeben einen gewissen Handlungsstrang, auch wenn sich dieser partiell mehr um eine Protagonistin drehte, das fand ich ab einem Zeitpunkt ermüdend, ich hätte da gern mehr so ein Fall von Voyager gehabt.
Das macht Strange New Worlds anders, ich bin aktuell bei Staffel 2 und ja, es gibt viele offene Fragen und es wirkt manchmal zusammenhanglos, aber auch das gefällt mir irgendwo, ich hab den Eindruck, es gibt bei diesen Serien immer nur Extreme, was einer Serie Spannung und Potenzial rauben kann.
Positiv hervorheben möchte ich den Humor, ich hab noch nie so viele Lacher gehabt, vielleicht manche kurz, aber zum schmunzeln hat es gereicht.
Also ich bin da ein Fan von also pro eingestellt. Meiner Meinung nach entspricht das am ehesten den Original mit Kirk, natürlich kann man das nicht einfach in die Neuzeit ziehen und komplett gleich drehen man erkennt aber das der Stil, der Humor und die Handlungen sehr gut mit einbezogen wurden. Ich bin dankbar für die zahlreichen Fandienste das also alte Bekannte auch wieder dabei waren wie ein Q Wesen, die Tribbles usw. Auch das Crossover zu Lower Decks fand ich ganz nett. Ich finde es sehr schade das die Produktion eingestellt wird ich hätte gerne mehr von Pike und seiner Crew gesehen.
Ja er befehligt vor Kirk die Enterprise :) zeitperiodisch gesehen lernen sich aber beide auch kennen:) so gibt es bei enterprise in Staffel 1 ein zusammentreffen :)
Stimmt natürlich, in Raumschiff Enterpreis gibt es eine Doppelfolge mit Kirk und Pike. Dabei wurde erklärt, weshalb Captain Pike im Rollstuhl sitzen muss.
Gene Roddenberrys hoher Anspruch ist komplett verlorengegangen.
Es ging mal um die humanistische (im weitesten Sinne) Speerspitze der Vereinten Föderation der Planeten mit ausgeprägter Vorbildfunktion für alle Lebewesen im All in Form der Sternenflotte, die aus den historischen Fehlern der Vergangenheit gelernt hatte.
Die Fans der alten Serien (TOS, TNG, DS9 und Voyager) eiferten diesen Idealen nach und arbeiten heute z. B. bei der NASA oder vergleichbaren Behörden und Institutionen.
Heute gehts eher um woke, tendenziöse zwischenmenschliche Beziehungen und Frisuren. Mir kommt das eher wie Comedy und Slapstick vor und das Andenken der früheren Darsteller in ihrer jüngeren Version geht verloren.
Man muss sich mal vorstellen, dass Nichelle Nichols, die Uhura aus TOS und den Kinofilmen, von Martin Luther King persönlich ermuntert wurde, weiterzumachen, als ihr die Rolle zu eintönig wurde („hailing frequencies open“), weil die den Schwarzen ein großes Vorbild war.
Frechigkeit 😂 auch die Halluzinelle hat gefehlt 😅😄
Ich persönlich seh zwischen woke und der Grundidee die Roddenberry hatte kein Gegensatz es geht ja auch darum die Andersartigkeit anderer Spezies zu akzeptieren warum sollte es nicht auch unter Menschen selber gehen.
Wenn man aus Prinzip mit allem übertreibt, weils politisch gerade opportun ist, gehts den Bach runter. Die Studios, die den Trend bedienen wollten, merken es gerade.
Naja die einen finden es gut, die einen stören sich nicht dran und manche hassen es man kann es halt nie jeden recht machen. Ich persönlich nehme zumindest bei strange new world es kaum wahr also im Gegensatz zu starfleet academy oder Discovery die einfach die klingonen zb völlig neu Designt haben.
Seltsam das Leute das bei Kirk und Co. nie Woke nannten. Finde es immer wieder genial wie Leute den Kern und Seele Star Treks Plötzlich Woke nennen. Selbst wenn etwas übertrieben wurde, ist es noch lange nicht Woke. Es ist mitunter nicht leicht das richtige maß zu finden. Kennt ihr eigentlich noch andere Wörter als Woke?
Der Kern von Star Trek war nicht woke, sondern nur optimistisch und fortschrittlich. Woke hat mit Fortschritt und Optimismus nichts zu tun.
Du kennst den Kern von Star Trek scheinbar nicht mal, aber auf jeden Fall das Standard Wort "Woke". Der Kern von Star Trek war schon immer die Normgrenzen zu sprengen.
- Ein Russe und eine schwarze Frau auf der Brücke der Enterprise, (Kirk)
- eine Frau als Kapitän, (Voyager)
- ein schwarzer Kapitän, (DS9).
- ...
Ja scheiße, für heutige Verhältnisse alles Woke. Das alles und mehr hat damals keiner Woke genannt, aber genau das selbe. Damals waren das Tabus und halbe Skandale. Gratuliere bist schon immer Fan einer Woken Serie gewesen.
Ich diskutiere auf steam mit genauso einem wie dir, der sagt Star Trek ist immer Liberal gewesen und nicht Woke und dann nicht mal kapiert was Liberal ist, denn Liberal und Woke unterscheidet sich nicht. Das was zb. Trump Woke nennt ist ein Kern der US Verfassung und Charter der Menschenrechte. Eine der Eigenschaften von Liberal ist Toleranz und Unabhängigkeit von gesellschaftlichen Werten. Woke ist ein erfundenes Wort. Wie der Schauspieler von Hausmeister Krause es nennt, die Woken sind die modernen Spießer.
Man kann sicher sagen das Star Trek an einigen Stellen vielleicht ein wenig übers Ziel schießt, aber allgemein habe ich ganz andere Probleme mit einigen der Serien.
Was ist zb. an Discovery Woke?
- Eine Frau als Kapitän? Sorry hatten wir schon.
- Thema Gender was faktisch nur 1-2 mal angeschnitten wurde? Sorry Andorianer haben 4, kalter Kaffee.
- Emotionen? Sorry, noch älter als Kirk selbst.
- Eine Klingonin und ein Mensch beim Sex, zugegeben, mal ein echter Tabubruch, aber TV Mäßig auch kalter Kaffee.
- Beziehungsstreit und Beziehungen? Sorry, hättest vielleicht mal Picards Enterprise schauen sollen. Von den Romanen wollen wir gar nicht erst anfangen.
- Absolute Loyalität und treue zur Föderation? Von welcher Serie reden wir noch mal?
- Krisenrat mit der Crew? Ist faktisch Bestandteil jeder Serie.
- ....
Ich habe genau so ein Problem mit Woke, aber ich höre dabei nicht auf zu denken.
Wer mich so zutextet und dann nichtmal weiß, dass es Charta der Menschenrechte heißt, hat sich selbst disqualifiziert.
Woke ist ein erfundenes Wort.
Nein. Es hat sich nur seine Bedeutung gewandelt. Die Wokeness von heute ist weit über das ursprüngliche Ziel hinausgeschossen, wurde massiv politisch instrumentalisiert und ist ein Indiz für politische verblendete Ideologie.
Die Crew ist hier wieder eine Crew, etwas was ich in Discovery vermisst habe. Sprich man kennt am Ende die Brückencrew sehr gut, jeder hat seine Folgen und wichtigen Aufgaben und es gibt interessante kurze Episoden wie damals aus Next Generation.
Strange New Worlds ist das beste „New Trek“. Von Discovery und Picard war ich maßlos enttäuscht, allerdings hat Strange New Worlds für mich das, was Star Trek ausmacht.
Bezieht sich die Figur des Captain Pike, auf die in der Zeitperiode vor Captain Kirk ?