Sollten Menschen die keine Ahnung von Politik haben überhaupt wählen?

22 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

,,Ich höre immer wieder das unbedingt jeder wählen gehen sollte"

In den vorangegangenen BTW wurde man nicht so extrem beschallt ,,unbedingt wählen zu gehen". Die Panik der etablierten Parteien vor der AfD ist unglaublich groß und möchten bloß keinen Sitz mehr als nötig an diese überlassen... das ist alles. 

,,aber trifft das auch auf die Leute zu die sich damit nicht gut auskennen?"

Jeder hat irgendwo mindestens eine politische Meinung und misst dieser einen bestimmten Gewicht zu... auch wenn es nur um das moralische Befinden geht. Daher befürworte ich auch das jene wählen sollten, die sich nicht sooo gut auskennen.

,,Natürlich kann man sich informieren, aber das macht natürlich nicht jeder. Deswegen die Frage ob man es dann vielleicht lieber lassen sollte?"

Dies ist jedem selbst überlassen. Manche rufen den Wahl-o-Mat zu Hilfe andere Fragen Freunde /Bekannte und können sich deren Meinungen einholen und dann gibt es jene, die sich sagen ,,keine Lust... die machen eh was die wollen" (letztere gehören auch zu der Sorte, die die Politik abstrafen wird... es sind nicht wenige und daher wird so energisch zur Wahlteilnahme aufgerufen^^).

Bei der ersten freien Wahl in Deutschland im März 1848 durfte
jeder männliche, volljährige (gebietsweise erst ab 25), selbstständige Staatsangehörige wählen.

Das Wissen der Menschheit hat sich seither vervielfacht. Der Mensch
ist aber nicht klüger geworden. Der Kreis der Wahlberechtigten hat sich
immer mehr erweitert. Ob dabei jeder Schritt vernünftig war, kann man
beweifeln.

Gerade in diesem Forum ist erkennbar, dass viele nur wenig über die
Organisation unseres Gemeinwesens wissen. Ob solche Leute wählen sollten (unabhängig vom Alter) kann man hinterfragen.

Die frage enthält ein massives problem denn wenn es klug wäre xy zu wählen und nur kluge wählen kann jede partei einfach das klügste sagen aber nicht meinen und mal eben 99% bekommen und echt große mist machen daher ist es immer gut wenn es opposition gibt und die wird es nur geben solange viele mit unterschiedlicher meinung wählen.

Wie willst du denn festlegen, wer Ahnung von Politik hat oder nicht? Soll vor der Wahlkabine ein Intelligenztest mit politischen Fragen gemacht werden und wer durchfällt muss gehen?

Ein Recht zu wählen hat bei uns jeder ab 18, eben auch die, die sich vielleicht nicht so sehr damit beschäftigen. Sie haben trotzdem das Recht an der Entscheidung über die Regierung teilzuhaben und können selbst entscheiden ob sie das möchten oder nicht.

Ich hab nicht gemeint das man es den Leuten verbieten soll, es geht mehr darum ob es Sinn macht zu wählen wenn man nicht was man da genau wählt. Frage ist vielleicht komisch formuliert

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@Flauraminoo

Dann sagen wir mal so. Wenn man wirklich keine Ahnung hat, was man wählen sollen, dann sollte man wählen gehen und den Stimmzettel ungültig machen, damit es wenigstens als "Stimme" gezählt wird und die Prozentverteilung beeinflusst. Aber dazu kann man jetzt schlecht jemanden verpflichten, von dem man denkt, dass er besser nicht wählen sollte und der z.B. eher nach Ausschlussverfahren vorgeht.

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@Flauraminoo

Das war auch absolut verständlich, ich denke mal Flauraminoo hat da was verwechselt. Gibt leider viele, die meinen wer nicht wählt ist dumm oder rechts (die bekommen angeblich dann die Nichtstimme, was absoluter Quatsch ist).

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ich sach mal so, wer nicht waehlen geht, weil er sich politisch nicht so auskennt, darf sich hinterher nicht beschweren. es ist ja moeglich, sich zu informieren, um eine bessere grundlage fuer eine nach den eigenen vorstellungen sinnvolle wahl zu haben.

ich bin selbst notorischer nicht-waehler, habe mir aber vorgenommen angesichts der weltpolitischen lage, dieses mal hinzugehen. 

also nicht zu waehlen, ist eine stimme, die im schlimmsten fall geholfen hat, ein unrechtsregime zu ermoeglichen. das sollte jeder nichtwaehler im hinterkopf behalten. 

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