Soll man als Mutter streiken?

64 Antworten

Leider hab ich Deine Frage erst jetzt gelesen. Du hast wohl in der Vergangenheit etwas verpasst. Als meine Kinder in diesem Alter waren, musste ich längst nicht mehr sagen, was sie machen sollen. Bei uns war es selbstverständlich, dass der erste, der heimkommt, die Waschmaschine einschaltet.

Die Spülmaschine wurde automatisch ein- und ausgeräumt. So könnte ich noch einiges aufzählen.

Es war immer selbstverständlich, dass alle mit anpacken müssen, damit die Sache laufen kann. Meine Kinder konnten problemlos ihren eigenen Haushalt führen.

Das ist ja schön und gut - aber wie hilft ihr das jetzt weiter??

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Du hast wohl in der Vergangenheit etwas verpasst.

dieses "etwas" wäre ja ganz interessant :-)

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@taigafee

Mit "etwas" meine ich einfach, die Erziehung der Kinder, dass sie auch mal mithelfen und nicht alles der Mutter überlassen.

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Zieh es durch :) wasch nur die Sachen von dir und deinem Mann, koch nur für dich und ihn und vielleicht lässt du auch noch das putzen sein. Nur für eine Woche. Wenn die Kinder irgendwas haben wollen, müssen die sich das selber machen.

Bei uns hat das immer gut geklappt. Unsere Mama war immer lange arbeiten und jeder wusste was er zu tun hatte, damit der Haushalt nicht im Chaos versinkt.

Viel Glück :)

Mit strafen kommt man da wohl nicht ganz effektiv weiter,weil man im Endeffekt als Mutter immer das Ruder in der Hand behalten muss und dann ständig nur schlechte Laune und rumnörgelnde Kinder hat. Den Nerv hätte ich nicht mehr. Vielmehr würde ich mit denen mal einen Haushaltsplan aufstellen und wenn sie sich nicht dran halten,gibt es kein Taschengeld oder sonstige Sonderleistungen. Das wirkt meiner Meinung nach am besten von allen. Mit der Wäsche sollten die Teenies mal selber einen Korb ihrer Wäsche selber waschen,aufhängen und danach auch bügeln bzw. in den Schrank legen. Das müssten sie schon lernen,denn sonst können sie es später auch nicht. Ich verstehe deine Wut und auch Unverständnis von deiner Familie sehr gut,denn die sind es nicht anders gewohnt,das du alles machst und würden es gerne so weiter haben. Nur wenn du mal krank bist,musst du trotzdem routieren und sie verstehen den Wert deiner Arbeit gar nicht - deswegen mach den Plan und wenn sie sich nicht dran halten,wird das Taschengeld gesperrt.. Alles Gute. Irgendwann werden sie es schon verstehen,das du auch mal eine Auszeit brauchst.

Mir kommt es so vor, als fehle Deinem Mann und den 13- und 16jährigen Kindern ein Verantwortungsgefühl bezüglich der Familienzugehörigkeit.

Es kann doch nicht sein, dass Du als berufstätige Mutter für alles Erforderliche im Haushalt sorgen musst und sich niemand aus der Familie entsprechend kümmert, wenn Du mal ausfällst, aus welchen Gründen auch immer!

Im konkreten Fall würde ich die Bezeichnung "Strafe" nicht anwenden und von "Streik" nicht reden wollen; sondern es geht um die "Mitverantwortung", die den Familienmitgliedern fehlt.

So etwas kann man im Gespräch erläutern. An Deiner Stelle würde ich ein Familiengespräch herbeiführen und konkret darüber reden, dass alle Familienmitglieder im Bedarfsfall zupacken sollten (und müssen!). Wichtig ist es, dass von allen Seiten Einsicht erreicht wird, was praktisch umgesetzt werden kann.

Beste Wünsche.

Ich würd sagen, dass sie nicht nur im Bedarfsfall zupacken sollten.

Erstellt doch gemeinsam einen Haushaltsplan. Hier werden Aufgaben festgehalten, die regelmäßig erledigt werden müssen, dann kann man eintragen, wer sich wann darum zu kümmern hat. Die Dienste können ja wöchentlich, oder gelegentlich getauscht werden.

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@breisi

@breisi: Richtig so! Danke für die Ergänzung meiner Antwort.

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Ihre Kinder sind sehr komfortabel, wenn sie das Alter der Mutter unterstützt, dann aber eine kleinere Aufgabe sollte der Pflege Ihrer Kindheit zu nehmen. Sobald wir ehrlich, die Mehrheit der Mütter denken, sie tun, sie müssen alles tun, einsam

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